Ärzte Zeitung online, 15.10.2013

Roche

Knapp 800 Millionen Franken für Biotech

BASEL. Roche will in den kommenden drei Jahren rund 800 Millionen Schweizer Franken (648 Millionen Euro) in den Ausbau seines weltweiten Produktionsnetzwerkes für Biotechpräparate investieren.

Der deutsche Roche-Standort im oberbayerischen Penzberg profitiert von dem Investitionsvorhaben mit 350 Millionen Franken. Dadurch würden hier 200 neue Stellen entstehen, heißt es.

In Basel soll für 190 Millionen Franken eine neue Anlage zur Herstellung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten gebaut werden, die 50 neue Arbeitsplätze bringt. An den beiden US-Standorten Vacaville und Oceanside fließen 260 Millionen Franken in den Ausbau der Biotech-Kapazität, was 250 Stellen bringen soll.

Mit der globalen Kapazitätserweiterung reagiert Roche auf die Nachfrage nach kürzlich zugelassenen Biotech-Medikamenten wie dem Antirheumatikum Toclizumab (RoActremra®) oder den beiden Brustkrebsmedikamenten Pertuzumab (Perjeta®) und Trastuzumab Emtasin (Kadcyla®).

Zudem sollen klinische Prüfungen für 39 Biotech-Kandidaten aus der Roche-Pipeline mit Wirkstoff beliefert werden. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »