Ärzte Zeitung online, 16.04.2014

1. Quartal

Roche legt um fünf Prozent zu

BASEL. Der Pharma- und Diagnostikahersteller Roche ist gut ins Geschäftsjahr 2014 gestartet. Der Konzernumsatz verbesserte sich im ersten Quartal zu konstanten Wechselkursen um fünf Prozent auf 11,5 Milliarden Schweizer Franken.

Der wegen Patentablaufs erwartete Umsatzrückgang beim Krebsmittel Xeloda® (Capecitabin) sei durch kontinuierliches Wachstum anderer großer Produkte wie Avastin® (Bevacizumab), MabThera® (Rituximab ) oder Herceptin® (Trastuzumab) kompensiert worden, heißt es.

Besonders erfreulich entwickelten sich die beiden jüngst eingeführten Medikamente Perjeta® (Pertuzumab) und das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Kadcyla® (Trastuzumab + Chemotherapeutikum), beide gegen HER2-positiven Brustkrebs.

Gewinnzahlen für das 1. Quartal veröffentlichte Roche nicht. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde bestätigt. Demnach erwartet Roche ein niedriges bis mittleres einstelliges Umsatzplus (zu konstanten Wechselkursen) sowie ein Wachstum des Gewinns je Aktie, das höher ausfällt als das angepeilte Umsatzwachstum. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »