Ärzte Zeitung online, 23.04.2014

Augenoptik

Ladenketten weiter auf dem Vormarsch

DÜSSELDORF. Vor allem durch Nachwuchssorgen und eine zunehmende Konkurrenz ist die Zahl der Augenoptiker in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals zurückgegangen.

Betroffen von der Entwicklung seien vor allem die Großstädte, sagte der Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker (ZVA), Thomas Truckenbrod, am Dienstag in Düsseldorf. Nach Jahren mit steigenden Zahlen von Augenoptikerläden war die Zahl der Geschäfte im vergangenen Jahr um 30 auf 12.000 gesunken.

Während das Wachstum bei den großen Einzelhandelsketten weiter anhalte, hätten vor allem mittelständische Anbieter ihren Laden schließen müssten, sagte Truckenbrod.

Nach einem Wachstum des Gesamtumsatzes der Branche im vergangenen Jahr von 5,3 Milliarden Euro auf 5,44 Milliarden Euro sei die Branche für das laufende Jahr optimistisch. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Verbands rund 11,8 Millionen komplette Brillen verkauft, in weitere rund 6,5 Millionen bereits vorhandene Brillenfassungen wurden neue Gläser eingebaut. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »