Ärzte Zeitung, 10.07.2014

EU

Millionenstrafe gegen Pharmaunternehmen

BRÜSSEL. Wegen der Blockade günstiger Generika-Alternativen zum blutdrucksenkenden Medikament Perindopril müssen der französische Pharmakonzern Servier und fünf weitere Unternehmen insgesamt 427,7 Millionen Euro Strafe zahlen.

Die Anbieter hätten den Preis für das Arzneimittel künstlich hoch gehalten, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Die Wettbewerbshüter werfen Servier vor, strategisch Patente für Nachahmer-Medikamente aufgekauft zu haben.

Den Löwenanteil der Strafe muss Servier zahlen. Doch auch für Niche/Unichem, Matrix (inzwischen Teil von Mylan), Teva, Krka und Lupin hat die EU-Kommission Bußgelder verhängt. (dpa)

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