Ärzte Zeitung, 10.07.2014

EU

Millionenstrafe gegen Pharmaunternehmen

BRÜSSEL. Wegen der Blockade günstiger Generika-Alternativen zum blutdrucksenkenden Medikament Perindopril müssen der französische Pharmakonzern Servier und fünf weitere Unternehmen insgesamt 427,7 Millionen Euro Strafe zahlen.

Die Anbieter hätten den Preis für das Arzneimittel künstlich hoch gehalten, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Die Wettbewerbshüter werfen Servier vor, strategisch Patente für Nachahmer-Medikamente aufgekauft zu haben.

Den Löwenanteil der Strafe muss Servier zahlen. Doch auch für Niche/Unichem, Matrix (inzwischen Teil von Mylan), Teva, Krka und Lupin hat die EU-Kommission Bußgelder verhängt. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10489)
Organisationen
Servier (194)
Wirkstoffe
Perindopril (105)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »