Ärzte Zeitung, 09.03.2015

Baxter

200 Millionen Euro für Biotechfirma

MÜNCHEN. Der Blutproduktehersteller Baxter übernimmt für 200 Millionen Euro das Münchener Biotechunternehmen Suppremol. Das Start-up ist eine Ausgründung des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried.

Anteilseigner sind mehrere Venture-Capital-Gesellschaften. Das Unternehmen verfolgt den Ansatz, mittels Modulation von Fc-Rezeptor-Signalwegen neue Therapeutika gegen Autoimmunerkrankungen und Allergien zu entwickeln.

Der fortgeschrittenste Pipelinekandidat ("SM101") habe die Phase IIa gegen primäre Immunthrombozytopenie und Lupus Erythematodes abgeschlossen, heißt es. Baxter will den Angaben zufolge den Münchener Standort von Suppremol weiterbetreiben. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10926)
Krankheiten
Allergien (3080)
Rheuma (1728)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »