Ärzte Zeitung, 27.04.2015

1. Quartal

Lilly leidet unter Generika

INDIANAPOLIS. Generikakonkurrenz für große Produkte und negative Währungseffekte haben Eli Lilly das erste Quartal verhagelt.

Der Umsatz ging um ein Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar zurück. Höhere Produktions-, Vertriebs- und Restrukturierungskosten drückten den Betriebsgewinn um 37 Prozent auf 525 Millionen Dollar.

Ein besseres Finanzergebnis dämpfte den Rückgang ab. Nach Steuern blieben mit 530 Millionen Dollar 27 Prozent weniger in der Konzernkasse als in der Vergleichsperiode 2014.

Besonders heftig fiel der Umsatzeinbruch infolge von Patentabläufen für das Osteoporosemittel Evista® (Raloxifen, -55 Prozent auf 67 Mio. Dollar) und das Antidepressivum Cymbalta® (Duloxetin, -40 Prozent auf 287 Mio. Dollar) aus. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10806)
Wirkstoffe
Duloxetin (174)
Raloxifen (74)
Personen
Eli Lilly (123)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »