Ärzte Zeitung online, 13.05.2015

Im Eilverfahren

FDA prüft Krebs-Kandidat von Merck

DARMSTADT. Die Merck KGaA, zuletzt von Erfolgen in der Pharmaforschung nicht gerade verwöhnt, hat für den Krebs-Wirkstoff Evofosfamid (zuvor TH-302) in Kombination mit Gemcitabin den Fast-Track-Status der US-Zulassungsbehörde erhalten.

Die FDA beantwortet das Zulassungsgesuch nun innerhalb von nur 60 Tagen.

Erstindikation ist unbehandeltes, metastasiertes oder lokal fortgeschrittenes, inoperables Pankreaskarzinom. Evofosfamid stammt aus der Pipeline der kalifornischen Threshold Pharmaceuticals, mit der Merck 2012 eine Entwicklungsallianz eingegangen war.

Bei dem Wirkstoff handele es sich um eine "Arzneimittelvorstufe, die bei stark ausgeprägtem Sauerstoffmangel des Tumors aktiviert werden soll", heißt es. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10481)
Krebs (9902)
Organisationen
Merck (908)
Krankheiten
Krebs (4852)
Wirkstoffe
Gemcitabin (122)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »