Ärzte Zeitung, 29.06.2015

Bristol-Myers Squibb

Rückzug aus der Virologie

PRINCETON. Bristol-Myers Squibb hat angekündigt, sich im Zuge der Neuausrichtung seiner Pharmaforschung aus dem Anwendungsgebiet Virologie zurückziehen zu wollen. Davon seien frühe Entwicklungsprojekte zu den Indikationen HIV und Hepatitis B betroffen.

Auswirkungen auf bereits vermarktete Präparate oder Pipelinekandidaten in fortgeschrittenen Studienphasen gebe es aber nicht. Die Entscheidung bedeute einen Wegfall von voraussichtlich 100 Stellen, heißt es.

Gleichzeitig kündigte BMS an, in Cambridge bei Boston bis 2018 ein neues Forschungszentrum zu errichten. BMS will seine Pharma-Entwicklung künftig auf Immun-Onkologie, Herzinsuffizienz, Fibrose, genetisch bedingte Krankheiten sowie die Immunologie fokussieren. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »