Ärzte Zeitung, 14.07.2015

Berlin Friedrichshain

Vivantes-Neubauten im Zeitplan

Für 105 Millionen Euro baut der Berliner Klinikbetreiber Vivantes seinen Standort Friedrichshain aus. Vorige Woche war Richtfest.

BERLIN. Die Bauarbeiten am Vivantes Klinikum im Friedrichshain sind im Zeit- und Kostenrahmen. Das teilte der größte kommunale Krankenhauskonzern anlässlich des Richtfestes am 9. Juli mit.

Auf dem Klinikgelände entstehen zwei neue Bettenhäuser und eine Tiefgarage mit 260 Stellplätzen.

Außerdem wird ein Bestandsgebäude umgebaut. Mit 105 Millionen Euro Budget sind die Bauarbeiten in Friedrichshain das derzeit größte Bauvorhaben bei Vivantes.

Die sechsstöckigen Neubauten bieten Platz für 400 Klinikbetten, darunter etwa 140 Betten aus dem Klinikum Prenzlauer Berg, das Vivantes nur noch als ambulanten Standort weiterführt.

Außerdem erhält die Kinderklinik neue Räume. Auch ein Komfortbereich mit 30 Betten ist geplant. Im Erdgeschoss sollen Behandlungs- und Untersuchungsräume entstehen.

Die neuen Gebäudeteile werden durch eine Magistrale mit dem Haupthaus verbunden. Zudem werden neue Aufzüge eingebaut.

Aus der Zusammenführung mehrerer medizinischer Fachabteilungen unter einem Dach verspricht sich der Konzern optimierte Betriebsabläufe. Funktionen und Bereiche werden neu geordnet und Wege verkürzt.

Vivantes-Chefin Dr. Andrea Grebe ist stolz, dass im Friedrichshain "eines der modernsten Krankenhäuser Berlins" entstehe.

Bauleiter Jan Kubald verweist auf die logistische Herausforderung, die Bauarbeiten bei laufendem Krankenhausbetrieb durchzuführen.

 "Das war nur in enger Abstimmung mit dem Klinikum, den Mitarbeitern und toleranten Patienten möglich".

Klinikdirektorin Dr. Andrea Bronner sprach der Bauleitung ein Lob dafür aus, dass Zeit- und Kostenplan voraussichtlich eingehalten würden.

Beim ersten Bettenhaus haben bereits Innenausbau und Fassadenarbeiten begonnen. Der Rohbau des zweiten Bettenhauses ist kurz vor der Fertigstellung. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »