Ärzte Zeitung, 09.02.2016

Linde

Reitzle soll Aufsichtsratschef werden

MÜNCHEN. Der frühere Linde-Chef Wolfgang Reitzle soll als Aufsichtsratsvorsitzender zu seinem früheren Arbeitgeber zurückkehren.

Der dafür zuständige Ausschuss des Kontrollgremiums nominierte Reitzle und will ihn der Hauptversammlung am 3. Mai zur Wahl vorschlagen lassen, wie der Industriegase-Konzern am Montag in München mitteilte.

Reitzle hatte den Vorstandsvorsitz bei Linde vor zwei Jahren niedergelegt, die gesetzlich vorgeschriebene Abkühlphase ist am 21. Mai vorbei.

Der jetzige Aufsichtsratschef Manfred Schneider werde am Tag zuvor aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, heißt es.

Reitzle wird im März 67 Jahre und ist auch Aufsichtsratschef beim Autozulieferer Continental. Während seiner elfjährigen Amtszeit als Linde-Vorstandschef hatte der promovierte Ingenieur den Dax-Konzern umgekrempelt, die Sparten Gabelstapler und Kältetechnik verkauft, den britischen Konkurrenten BOC und den US-Medizingasekonzern Lincare übernommen und den Börsenwert von Linde vervielfacht.

Im Dezember des vergangenen Jahres verkündete Linde, das USUnternehmen American HomePatient übernehmen zu wollen und damit sein Medizingeschäft 2016 weiter auszubauen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10584)
Organisationen
Lincare (12)
Linde (68)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Jeder neunte Euro geht an die Gesundheit

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland steigen weiter. Im Jahr 2015 betrugen sie 344,2 Milliarden Euro oder 4 213 Euro je Einwohner. Auch die Prognose für 2016 liegt bereits vor. mehr »

Zahl importierter Malaria-Erkrankungen stark gestiegen

In den letzten Jahren ist die Zahl der Malaria-Erkrankungen in Deutschland deutlich gestiegen. Die unspezifische Symptomatik führt immer wieder zu potenziell lebensbedrohlichen Fehldiagnosen. mehr »

BGH befreit Durchgangsärzte von Haftung

Für die Folgen eines Fehlers bei der Diagnose und auch der Erstversorgung durch einen D-Arzt haftet nicht der Arzt, sondern die Unfallversicherung. Das hat nun der Bundesgerichtshof klargestellt. mehr »