Ärzte Zeitung, 17.02.2016

Nach Träger-Insolvenz

Uniklinik Münster will Marienhospital sanieren

KÖLN. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) will dafür sorgen, dass das Marienhospital im münsterländischen Steinfurt Borghorst trotz der Insolvenz des katholischen Trägers Marienhospital Münsterland GmbH den Betrieb aufrechterhalten kann. Das UKM wird die Geschäfte des Hauses ab 1. März als sogenannter Geschäftsbesorger führen.

In den folgenden Monaten wird der Aufsichtsrat entscheiden, ob das Haus als Tochtergesellschaft übernommen wird. Es soll zum internistischen und chirurgischen Versorgungsschwerpunkt ausgebaut werden.

Bei der erforderlichen Restrukturierung setzt das UKM auf eine vom Kreis Steinfurt in Aussicht gestellte Sicherheit in Höhe von 2,5 Millionen Euro. (iss)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Gassen will den Gatekeeper vor Krankenhäusern

Ausschließlich ambulante Einrichtungen an Kliniken sollen nach dem Willen von KBV-Chef Andreas Gassen Patienten abfangen, die keiner stationären Behandlung bedürfen. mehr »

Wie gehen Ärzte mit vorinformierten Patienten richtig um?

Viele Mediziner reagieren ablehnend, wenn die Patienten nach Internetrecherchen mit Fragen zu ihnen kommen. Das ist der falsche Weg, so ein Praxisberater. Denn dies könne einer guten Compliance dienen. mehr »

Wie halten es die Deutschen mit dem Sonnenschutz?

Eine repräsentative Studie lässt aufhorchen: 7 von 10 jungen Deutschen haben mindestens einen Sonnenbrand pro Jahr. mehr »