Ärzte Zeitung, 22.02.2016

Forschung

Netzwerk zur Entsorgung von Atommeilern gegründet

KARLSRUHE. In Karlsruhe hat sich ein europaweit einzigartiges Forscher-Netzwerk zum Abriss und zur Entsorgung von Atomanlagen gegründet. Wie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Freitag mitteilte, haben sich fünf Institute zum Cluster "Rückbau kerntechnischer Anlagen" zusammengeschlossen. "Mit dem Abschalten von Kernkraftwerken fängt die Arbeit erst an", begründete Oliver Kraft, Vize-Präsident für Forschung am KIT, am Freitag die Initiative. Das Netzwerk soll Kompetenzen bündeln, darunter zu Robotern, die anstelle von Menschen die radioaktive Belastung an Oberflächen misst und sie dekontaminieren. In Massachusetts arbeiten Forscher an dem humanoiden Robotersystem HERMES (Highly Efficient Robotic Mechanisms and Electromechanical System) zum Einsatz im Katastrophenmanagement - zum Beispiel in Fukushima (wir berichteten). (dpa/maw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10481)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »