Ärzte Zeitung, 26.08.2016

Abrechnung

Zehn PVS treten nun gemeinsam auf

Die mittelständischen Privatärztlichen Verrechnungsstellen haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Sie wollen ihre Leistung nach außen einheitlich darstellen.

NEU-ISENBURG. Der Verbund der mittelständischen Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) ist jetzt komplett. In diesem Jahr ist als zehntes Mitglied die PVS Münster (wieder) zu dem bundesweiten Zusammenschluss der ärztlichen Gemeinschaftseinrichtungen hinzugekommen.

Dabei verstehen sich die PVS in erster Linie als Wertegemeinschaft unabhängiger Anbieter mit einem einheitlichen Dienstleistungsangebot, um die Mitglieder - derzeit mehr als 38.000 niedergelassene Ärzte und Krankenhausärzte - bei der privatärztlichen Abrechnung zu unterstützen.

Nur die drei größten Anbieter PVS Baden-Württemberg, Büdingen und Rhein-Ruhr schließen sich dem nach außen gemeinsam auftretenden Verbund bislang nicht an. Fundament sei "die richtlinienkonforme Abrechnung, die alle ärztlichen Honoraransprüche in vollem Umfang geltend macht", erläuterte Michael Penth, Geschäftsführer der PVS Sachsen und Vorsitzender des PVS-Schulterschlusses, im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung". "Wir wirken mit unserem Know-how auch aktiv an der Weiterentwicklung der GOÄ intensiv mit", so Penth weiter.

Zu der Dienstleistung der PVS gehöre die Vollständigkeitsprüfung der Rechnung, bei der darauf geachtet werde, dass keine erbrachten Leistungen vergessen werden. Zudem habe jedes Mitglied einen persönlichen Ansprechpartner, der mit den Gegebenheiten der Praxis vertraut sei und entsprechend fachlich beraten könne.

Die zehn Standorte der Verrechnungsstellen im Verbund: PVS Bremen, PVS Freiburg/Südbaden, PVS Limburg/Lahn, PVS Mosel-Saar, PVS Niedersachsen, PVS Sachsen, PVS Schleswig-Holstein • Hamburg, PVS Südwest, PVS Westfalen-Nord und PVS Westfalen-Süd. (ger)

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