Ärzte Zeitung, 07.10.2016

Unternehmen

Insmed erwirbt Lizenz an oralem DPP1-Hemmer

BRIDGEWATER, NJ. Das auf Orphan Drugs gegen Atemwegserkrankungen spezialisierte US-Unternehmen Insmed erwirbt von AstraZeneca die weltweiten Exklusivrechte an einem experimentellen DPP1-Hemmer ("AZD7986"). Insmed will den Wirkstoffkandidaten gegen Non-CF-Bronchiektasen entwickeln.

Eine Phase-II-Studie soll im Laufe des kommenden Jahres beginnen. Insmed zahlt vorab 30 Millionen Dollar an AstraZeneca. Künftige entwicklungs- und umsatzsabhängige Meilensteinzahlungen könnten sich auf bis zu 120 Millionen Dollar belaufen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Außerdem behalte AstraZeneca die Option, mit Insmed eine spätere Vermarktung des Wirkstoffs gegen COPD oder Asthma auszuhandeln. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »