Ärzte Zeitung, 03.07.2013

AOK Nordost

Bundeskartellamt greift Selektivverträge an

POTSDAM / BERLIN. Das Bundeskartellamt greift die Selektivverträge der AOK Nordost mit der Augenärztegenossenschaft Brandenburg an.

 Die Teilnahme an den Verträgen darf nach Auffassung der Wettbewerbswächter nicht auf Augenärzte mit Vertragsarztsitz in Brandenburg beschränkt werden. Das Kartellamt kritisiert das als wettbewerbsbeschränkend.

Es fordert, dass auch Ärzte aus anderen Bundesländern teilnehmen dürfen, die eine Zweigpraxis in Brandenburg betreiben oder auf andere Weise dort zur ambulanten Versorgung zugelassen sind. Die Vertragspartner kündigten an, die Verträge zu ändern. Relevant ist das zunächst vor allem für Berliner Augenärzte.

Es handelt sich um Verträge zu Katarakt-Operationen und zu Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »