Erfolgsrezept
Ärzte Zeitung, 08.07.2016

Praxis-Preis 2016

Jetzt mit pfiffigen Ideen bewerben

Wie lassen sich Patienten besser versorgen, wie lässt sich die Arztpraxis wirtschaftlich optimieren? Mediziner, die hierauf eine praxistaugliche Antwort gefunden haben, können sich jetzt bewerben und auf den Praxis-Preis 2016 hoffen.

Von Marco Hübner

Jetzt mit pfiffigen Ideen bewerben

NEU-ISENBURG. "Lassen Sie Ihre Ideen fliegen" - unter diesem neuen Motto suchen die Fachverlagsgruppe Springer Medizin, zu der auch die "Ärzte Zeitung" gehört, und UCB Innere Medizin jetzt Erfolgsrezepte für die Arztpraxis 2016.

Anmeldung zum Praxis-Preis 2016

Per Internet: aerztezeitung.de/erfolgsrezept

Per E-Mail: erfolgsrezept@springer.com

Per Post: Ärzte Zeitung Stichwort: Erfolgs-Rezept – Der Praxis-Preis 2016 Postfach 2131 63243 Neu-Isenburg

Etwa solche, die dabei helfen, die Arbeit als Arzt zu vereinfachen, um so Patienten besser versorgen zu können. Abheben können beim Wettbewerb gute Ideen aus allen Bereichen der Arbeit in einer Arztpraxis - es muss dabei auch nicht immer gleich die Welt neu erfunden werden, auch kleine Ideen in der Praxis haben eine Chance.

Bürokratie, Ärztemangel, Qualitätsmanagement, Delegation, Compliance, Marketing, Abrechnung, Mitarbeiterführung und der Kampf gegen Volkskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck - die Themenbandbreite in denen Mediziner innovative Ansätze entwickeln können, um das Unternehmen Arztpraxis zu optimieren erscheint unerschöpflich.

Haben Sie beispielsweise ein konkretes Konzept entwickelt, das die Wartezeiten für Patienten verkürzt? Setzen Sie spezielle Techniken ein, um das Praxispersonal motiviert und gesund zu halten? Haben sie eine besondere Kooperation mit Kollegen entwickelt, um den Versorgungsdruck zu vermindern? Haben Sie ein besonderes Konzept ausgetüftelt, um die Adhärenz Ihrer Diabetiker zu stärken? - Dann bewerben Sie sich bei uns!

Stichtag ist der 30. November

Ärzte und auch ihre Praxisteams können bis zum 30. November mitmachen und ihre Idee in den Wettbewerb einbringen. Wer die unabhängige Jury und die Internet-Nutzer auf aerztezeitung.de mit seinem Projekt, Konzept oder Geistesblitz zur Optimierung der Versorgung beeindruckt, kann wertvolle Preise gewinnen.

Die drei Gewinnerteams stellen ihre Konzepte persönlich bei Springer Medizin in Berlin vor. 1. Preis: Ein dreitägiger Ausbildungslehrgang mit Abschluss "geprüfte Assistenz für Versorgung und Prävention (Better Care Assistenz). Außerdem haben Teilnehmer die Chance auf Buchpreise von Springer Medizin und HCC. Bewerbungen mit der Beschreibung der eigenen Idee können einfach und unkompliziert per Mail an erfolgsrezept@springer.com gesendet werden.

"Die Teilnahme an diesem Wettbewerb legen wir anderen Kolleginnen und Kollegen sehr ans Herz. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir denken, dass unser Projekt auch für andere Arztpraxen lebbar und sinnvoll ist", zeigen sich die Mediziner Carla Martin & Michael Pohling aus Flechtorf in Niedersachesn überzeugt.

Sie haben im Jahr 2015 am Wettbewerb teilgenommen und zählten zu den Gewinnern. Durchsetzen konnten sie sich unter den Bewerbern aus ganz Deutschland mit ihrem Konzept einer wohnortnahen, hospizähnlichen Palliativversorgung.

Geschaffen haben die Ärzte ein "gemeinde-internes Palliativnetz", das Menschen das Sterben in Wohnortnähe und in der Umgebung von vertrauten Menschen erlaubt. Für diesen Zweck arbeitet das Praxisteam, in dem es drei Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin gibt, mit der SAPV-Mannschaft eines ambulanten Pflegedienstes sowie mit einem örtlichen Alten- und Pflegeheim zusammen. Dort können die Palliativ-Patienten in vier speziell eingerichteten Räumen Betten nutzen. Bei Bedarf haben Angehörige dort auch die Möglichkeit, zu übernachten.

Prävention führte zum Gewinn

Eine Idee zum Thema Prävention konnte sich im vergangenen Jahr ebenfalls von der Konkurrenz absetzen: Dr. Henrik Lamers und Dr. Mark Schäfer haben in Heidelberg eine spezielle Sprechstunde für Männer geschaffen, die werdende Väter sind. Sie setzen darauf, typische Gesundheitsmuffel anlässlich baldiger Herrausforderungen als Elternteil in die Praxis zu bekommen, um Krankheit vorzugreifen oder frühzeitig zu erkennen.

Weitere Gewinner und Top-Bewerber aus 2015 werden wir in den kommenden Monaten noch ausführlich in der "Ärzte Zeitung" vorstellen. Sie sollen Beispiele geben und dazu ermutigen, die eigene Idee, die vielleicht schon seit Monaten in der Schublade des Sprechzimmers liegt oder vielleicht sogar bereits umgesetzt ist, in den Wettbewerb einzubringen.

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