Ärzte Zeitung, 01.02.2011

Hoppe: Nur medizinische Motivation zählt bei IGeL

KÖLN (iss). Der Präsident der Bundesärztekammer und der Ärztekammer Nordrhein Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat zum verantwortungsvollen Umgang mit IGeL aufgerufen.

Nur wenn Ärzte sich an klare Regeln hielten, könnten sie sich vor Vorwürfen schützen, sie würden Patienten zu Kunden umdefinieren, schreibt Hoppe im aktuellen "Rheinischen Ärzteblatt".

Patienten müssten darauf vertrauen können, dass medizinische Gründe und nicht das Gewinnstreben Ärzte motivieren, so Hoppe. Dann spreche nichts gegen "ein sachliches und unaufdringliches Gespräch über privat abzurechnende Leistungen".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »