Ärzte Zeitung, 14.04.2010

Der Tipp

Notebook-Police rentiert sich kaum

Verbraucherschützer warnen vor dem Abschluss von Notebook-Versicherungen. "Die Versicherer tun sich häufig mit der Schadensübernahme schwer", erklärt Peter Lassek von der Verbraucherzentrale Hessen. Der Kunde müsse oft nachweisen, dass er das Gerät nicht mutwillig beschädigt habe und bekomme grundsätzlich nur den Zeitwert des Notebooks ersetzt. Der Verlust von Daten durch einen Schaden werde finanziell nicht ausgeglichen. "Hinsichtlich des enormen Werteverfalls von Laptops ist der Nutzen solcher Versicherungen fragwürdig", sagt Lassek. Ist das Notebook nur beschädigt, muss der Versicherte einen Teil der Reparaturkosten selbst tragen. Der Schadenersatz liegt gerade bei älteren Laptops oft weit unter der Summe der bereits gezahlten Versicherungsbeiträge.

Nutzen niedergelassene Ärzte ihre Notebooks rein beruflich, können sie die Geräte in die Praxisinventarversicherung einschließen. Sie sind dann gegen Risiken wie Einbruchdiebstahl und Leitungswasserschäden abgesichert. Bei einigen Assekuranzen ist der Laptop auch dann versichert, wenn er zu einem Hausbesuch mitgenommen und dort beschädigt wird. (lks)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »