Ärzte Zeitung, 12.06.2013

Signal Iduna

Beitrag bis 2014 stabil

Es herrscht reger Diskurs zur Zukunft der PKV. Währenddessen positioniert sich der Anbieter Signal Iduna - mit einem stabilen Beitragssatz bis 2014.

KÖLN. Die Signal Iduna Gruppe wird ihre Beiträge bis Ende 2014 stabil halten. Das kündigte der scheidende Vorstandsvorsitzende Reinhold Schulte an.

In den vergangenen fünf Jahren habe die durchschnittliche Beitragsanpassung von Signal Kranken und Deutscher Ring Kranken bei 2,1 Prozent und 2,7 Prozent im Jahr gelegen und damit unter der jährlichen Kostensteigerung im Gesundheitswesen.

"Die Entwicklung unserer Krankenversicherer zeigt, dass wir unsere Leistungen bei stabilem Beitragsniveau erbringen können", sagte Schulte, der bis zu seinem Ruhestand am 30. Juni Vorsitzender des PKV-Verbands ist.

"Private Gesundheitsvorsorge ist unverzichtbar in einer alternden Gesellschaft und bleibt bezahlbar." Die Signal Iduna verzeichnete 2012 in der Krankenversicherung einen Anstieg der Prämieneinnahmen um 1,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle nahmen um 3 Prozent auf 2 Milliarden Euro zu.

Während die Zahl der Vollversicherten im vergangenen Jahr in der PKV insgesamt um mehr als 20.000 zurückging, konnten Signal Iduna und Deutscher Ring um zusammen 5000 zulegen. Bei der Zahl der Vollversicherten ist die Signal Iduna die Nummer fünf im PKV-Markt, die Deutscher Ring Kranken die Nummer 18.

Allerdings gab es einen Rückgang um 8500 Personen in der Zusatzversicherung. Das läge daran, dass Versicherte ihre Policen kündigten, die eine Erstattung der Praxisgebühr vorsahen. Rückgänge verzeichneten beide Unternehmen auch bei der selbstständigen Krankenhaustagegeldversicherung. (iss)

Topics
Schlagworte
Versicherungen (972)
Organisationen
Signal Iduna (73)
Personen
Reinhold Schulte (76)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Diabetes-Risiken sind alarmierend häufig

Mehr als 21.000 Passanten in Einkaufszentren haben in den vergangenen zehn Jahren bei der Aktion "Gesünder unter 7" ihr Diabetes-Risiko abklären lassen. Die Ergebnisse sind dramatisch. mehr »

"Man schafft viel"

Anja Junker ist "Ärztin ohne Grenzen": Vier Einsätze in Afrika und Südamerika hat die 43-Jährige für die Organisation absolviert. Manche brachten sie an die Grenze der Erschöpfung. mehr »

Lösung für Hygienemuffel

Ärzte in Kliniken sind anscheinend oft größere Hygienemuffel als ihre Patienten. Denn sie desinfizieren sich seltener die Hände – gerade in sensiblen Bereichen. mehr »