Ärzte Zeitung, 21.05.2015

DKV

Neugeschäft kann Abgänge nicht kompensieren

KÖLN. Die Deutsche Krankenversicherung (DKV) musste im vergangenen Jahr bei den Prämieneinnahmen ein Minus von 0,4 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro hinnehmen.

Grund dafür war ein Rückgang im Hauptgeschäftsfeld Vollversicherung, während das Geschäft mit Zusatzversicherungen zulegte.

Die Nummer Zwei im PKV-Markt verlor nach eigenen Angaben rund 22.000 Vollversicherte und hat jetzt noch 835.000.

Der Rückgang durch den Tod von Versicherten und den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung habe durch das Neugeschäft nicht kompensiert werden können, sagte Vorstandschef Dr. Clemens Muth am Mittwoch in Köln.

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle sanken um 2,0 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »