Ärzte Zeitung, 28.07.2016

PKV

Weniger Vollversicherte bei Continentale-Gruppe

KÖLN. Die privaten Krankenversicherungen der Continentale-Gruppe mussten im vergangenen Jahr einen Rückgang bei der Zahl der Vollversicherten hinnehmen. Bei der Continentale Kranken hatten Ende des Jahres 388.327 Kunden eine Vollversicherung, ein Jahr zuvor waren es noch 0,7 Prozent mehr.

Die Mannheimer Kranken verbuchte in diesem Geschäftsfeld einen Rückgang um 2,4 Prozent auf 22 594. Bei der Conti Kranken stagnierten die Beitragseinnahmen bei 1,5 Milliarden Euro. Rund die Hälfte des Neugeschäfts entfiel auf die beiden Vollversicherungstarife Economy und Comfort. Bei der Mannheimer sanken die Beitragseinnahmen um 2,2 Prozent auf 125 Millionen Euro. (iss)

[28.07.2016, 17:43:56]
Dr. Henning Fischer 
das 2. Standbein bricht weg

mein Vorgänger lebte vor 30 Jahren ganz gut von Privatversicherten und Ersatzkassen. Ich mußte mit der Kassenzulassung die RVO-Kassen dazunehmen. Die Privatliquidation machte einen erheblichen Teil meines Umsatzes aus.

Dann kamen die brutalen Fehler der BÄK und die anhaltenden Betrügereien der Politik (20 Jahre keine Anpassung).

Meine alten Privatpatienten, meistens Lehrer und Beamte, sterben langsam aus, die Privatliquidation hat ihre Bedeutung verloren, da kaum neue privat Versicherte nachkommen.

Die Niederlassung wird damit immer unattraktiver.

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