Ärzte Zeitung, 03.03.2016

Neue Online-Serie

Unser Korrespondent berichtet vom Londoner Krankenbett

LONDON. In einer neuen Online-Serie berichtet Arndt Striegler, Korrespondent der "Ärzte Zeitung", in Form täglicher Tagebuch-Einträge von seiner Zeit im Londoner St. Thomas Hospital. Striegler ist dort aktuell stationär in Behandlung - und erlebt das britische NHS-System damit am eigenen Leib.

Der National Health Service (NHS) steht immer wieder im Mittelpunkt scharfer Kritik - auch wegen seit Jahren anhaltender Budgetkürzungen der Gesundheitspolitik. Erst im Januar streikte die Ärzteschaft das erste Mal seit über 40 Jahren wegen sich verschlechternder Arbeitsbedingungen (die "Ärzte Zeitung" berichtete).

Striegler wird nun Zeuge dieser Probleme. Im ersten Teil seines Blogs etwa beobachtet er das Bürokratie-Chaos: Die "mangelhafte interne Organisation und Umstandskrämerei" in der Klinik sind es, die ihm am ersten Tag eine Wartezeit von drei Stunden bescheren - für eine Verlegung vom ersten in den zweiten Stock. Die "Bettenblockade", die den NHS in den kommenden Jahren über fünf Milliarden Euro kosten wird, schließt an das Problem nahtlos an. Die Expertise, die im renommierten Hospital ohne Frage vorhanden ist, ist vor lauter Bürokratie noch nicht zum Einsatz gekommen - doch in den kommenden Tagen wird Striegler sicher auch darüber berichten. (eb)

Blog aus der Londoner Klinik:

www.aerztezeitung.de/london

Topics
Personen
Arndt Striegler (104)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Langfristige Therapien? Leider Fehlanzeige!

Forscher kritisieren: Adipositas wird immer noch eher als Charakterschwäche denn als Krankheit angesehen. Sie fordern zur Therapie schwer betroffener Kinder besondere Konzepte. mehr »

Rettungsdienste rüsten auf

Bombenexplosion, Messerattacke, Anschlagpläne: Deutschland sieht sich im Visier islamistischer Terrorgruppen. Nun rüsten sich die Rettungsdienste, auch für die Gefahr eines "Zweitschlags". mehr »

Diesen Spielraum haben Sie bei der zweiten Diagnose

Der "Behandlungsfall" ist auf einen Monat und auf dieselbe Erkrankung eingegrenzt. Hierauf bezogene Abrechnungslimits werden demnach durch die Diagnosestellung relativiert. Zweite Erkrankung heißt: neuer Behandlungsfall. mehr »