Teenager und Corona

BioNTech-Studie bei Jugendlichen: 100 Prozent Wirksamkeit gegen COVID-19

Neue Comirnaty®-Daten belegen: Bei 12- bis 15-Jährigen gibt es keine weiteren Sicherheitsbedenken, und die hohe Wirksamkeit bestätigt sich.

Veröffentlicht:
Die BioNTech/Pfizer-Vakzine gegen COVID-19 hat nach Studiendaten ein tolerierbares Nebenwirkungsprofil.

Die BioNTech/Pfizer-Vakzine gegen COVID-19 hat nach Studiendaten ein tolerierbares Nebenwirkungsprofil.

© No-Te / stock.adobe.com

New York/Mainz. Eine neue Auswertung von Daten der Phase-3-Studie zu Comirnaty® bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren brachte erfreuliche Ergebnisse, berichtet der Hersteller BioNTech. Erste Ergebnisse der im November 2020 gestarteten und weiter andauernden Studie waren für die Notfallzulassung der Vakzine im Mai bei der EU-Arzneibehörde EMA genutzt worden. Jetzt liegen Ergebnisse aus der Zeit bis September 2021 vor. Danach konnten in der Nachbeobachtungszeit von mindestens sechs Monaten nach der zweiten Impfdosis keine ernsthaften Sicherheitsbedenken festgestellt werden.

Die aktuelle Analyse zur Wirksamkeit der Vakzine bei 2228 Kindern und Jugendlichen mit oder ohne Hinweis auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion bestätigen zudem den starken Schutz vor COVID-19. Von 30 bestätigten symptomatischen COVID-19-Fällen in der Studie waren 30 Fälle in der Placebogruppe; es wurde kein COVID-19-Fall in der Gruppe mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech festgestellt. Dies entspricht einer relativen Reduktion des COVID-19-Risikos von 100 Prozent, berichtet BioNTech.

Die Wirksamkeit war dabei unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Ethnizität, Übergewicht sowie Begleiterkrankungen. Pfizer und BioNTech planen, die Daten zur Veröffentlichung bei einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift einzureichen. (eis)

Quelle: Mitteilung von BioNTech.

Mehr zum Thema

COVID-19-Symptome bei B.1.1.529

Corona-Variante Omikron verursacht wohl starke Müdigkeit

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Illustration zeigt die Spikes von SARS-CoV-2. Links die britische, in der Mitte die brasilianisch und rechts die südafrikanische Variante. In diesem Bild sind die Atome der Spikes zu erkennen –über 20.000. Auf der Hülle des Virus befinden sich typischer Weise 40 solcher Spikes. Keine der hier gezeigten Farben trifft die Realität, denn die Virenstruktur ist nur aus Schwarzweiß-Aufnahmen mit dem Elektronenmikroskop nachzuempfinden. Grafik erstellt von Maximilian Schönherr am 19. April 2021

© Maximilian Schönherr / picture alliance

COVID-19-Symptome bei B.1.1.529

Corona-Variante Omikron verursacht wohl starke Müdigkeit

(L-R) Head of Germany's vaccines regulator (STIKO) Thomas Mertens, Head of Robert Koch Intitue (RKI) Lothar Wieler and German Health Minister Jens Spahn hold a press conference on the situation of flu vaccines and the coronavirus (Covid-19) pandemic in Berlin, Germany on October 6, 2021.

© Emmanuele Contini / NurPhoto / picture alliance

Ungeeignet in der Pandemie?

Spahn und die STIKO – ein schwieriges Paar

Impfzentrum der Marke Eigenbau in Peine.

© Dr. Lars Peters

COVID-19-Impfung im früheren Getränkemarkt

Hausarzt richtet Corona-Impfzentrum ein – auf eigene Kosten