Sollten weitere Arzneimittel aus der Verschreibungspflicht entlassen werden?
Immer wieder sind in den vergangenen Jahren Arzneimittel aus der Verschreibungspflicht in die Apothekenpflicht genommen worden (OTC-Switch), zum Beispiel Ibuprofen (in bestimmten Wirkstärken) und Omeprazol. Ärzte können in ihrer Praxis durch solche OTC-Switches von Patientenkontakten wegen leichter vorübergehender Beschwerden entlastet werden und gewinnen dadurch mehr Zeit für die Behandlung von Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen. Im Gegenzug aber könnte die Bedeutung der Apotheker als Anlaufstelle bei Gesundheitsfragen wachsen.
Wie bewerten Sie die Chancen und Risiken weiterer OTC-Switches für Ihren Arbeitsalltag und für die Versorgung Ihrer Patienten? Ihre Meinung ist gefragt. Nehmen Sie sich bitte fünf Minuten Zeit und beteiligen Sie sich an der gemeinsamen Leserumfrage von „Ärzte Zeitung“ und Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller!

Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen:
1. In der Vergangenheit sind zahlreiche Wirkstoffe aus der Verschreibungspflicht (Rx-to-OTC-Switches) entlassen worden. Befürworten Sie weitere Switches?

2. Können die unten genannten Wirkstoffe aus der Verschreibungspflicht in die Apothekenpflicht entlassen werden?
Bitte kreuzen Sie die zutreffende Antwort an.

Wirkstoffe zur Behandlung akuter oder kurzzeitiger Erkrankungen
Anaphylaxie:
Adrenalin-Autoinjektoren
Akne:
Weitere topisch anzuwendende Mittel
Kurzzeitige Behandlung der Atemnot:
Inhalative ß-Sympathomimetika (z.B. Salbutamol)
Erektile Dysfunktion:
PDE-5-Inhibitoren (Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil)
Akute Harnwegsinfektionen:
Orale Antibiotika
Kurzzeitige Behandlung bei Konjunktivitis:
Topisch wirksame Antibiotika
Impfstoffe:
(insbesondere Grippeimpfstoff, Impfung würde in der Apotheke durchgeführt)
Lippenherpes:
Systemisches oder oral anzuwendendes Famciclovir
Kurzzeitige Behandlung von Refluxbeschwerden:
weitere Protonenpumpeninhibitoren (Rabeprazol, Lansoprazol)
Allergische Rhinitis und Urtikaria:
- Orale Antihistaminika der 3. Generation (Desloratadin, Levocetirizin, Fexofenadin)
Allergische Rhinitis und Urtikaria:
- Weitere nasal anzuwendende Glucocorticoide (u.a. Budesonid, Triamcinolon)
Kurzzeitige Behandlung der Rosacea:
Topisch anzuwendendes Metronidazol


Wirkstoffe zur Behandlung chronischer Erkrankungen resp. zur Kontrazeption
Migräne:
Weitere Triptane (Sumatriptan, Rizatriptan, Zolmitriptan)
Lipidsenker:
(Simvastatin)
Hormonelle Verhütung:
Orale Kontrazeptiva
Behandlung der Harninkontinenz
(Muscarin-Rezeptor-Antagonisten)
3. Verschreibungsfreie Arzneimittel erfordern mehr Beratung in der Apotheke. Können Apotheker die erforderliche Beratung leisten?
4. Sehen Sie in einer Ausweitung der apothekengestützten Selbstmedikation für Arztpraxen eher einen Vorteil oder Nachteil?
5. Sehen Sie in einer Ausweitung der apothekengestützten Selbstmedikation für die Versorgungslage der Patienten eher einen Vorteil oder Nachteil?
6. Welche Auswirkungen sehen Sie für das Arzt-Patienten-Verhältnis?
(mehrere Antworten möglich)
7. Sehen Sie in weiteren einer Ausweitung der von der Verschreibungspflicht freigestellten Wirkstoffen Selbstmedikation eher eine Stärkung oder Schwächung der ärztlichen Kompetenz?


Einige Angaben für die Statistik:
Alter:
Sie sind tätig in
  
Fachrichtung


Einsendeschluss ist der 2. Februar 2018.

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