Leserkommentare [20789]

[14.10.2019, 22:14:01]
Dr. Heinrich Hümmer 
"...gesunder Menschenverstand": wer entscheidet darüber, wer ihn hat? Sie etwa? 
1)"...daß man nichts beweisen kann, was nicht vorhanden ist"

Da hab ich schon mal zweifel, ob das "gesunder Menschenverstand" ist(und fühle mich damit in Gesellschaft mit allen Physikern

2)"...Es ist ja auch gar nicht nötig, die Unwirksamkeit der Homöopathie zu beweisen."
Wenn alle POSITIVEN Studien-Ergebnisse hartnäckig geleugnet werden (sog. SEE: Skeptiker-Evidenz-Einäugigkeit), dann hilft ja nur noch die Beweisumkehr.

3)"...Eine Kostenübernahme durch Krankenkassen sollte es nach meiner Meinung grundsätzlich nicht mehr geben, auch wenn die Kosten möglicherweise relativ gering sind."

Wenn Sie´s wirklich ernst und ehrlich meinen würden (und nicht nur notdürftig kaschiertes Homöopathie-Bashing betreiben wollen), dann würden Sie erst mal bei den Antdepressiva anfangen, die eine wesentlich schlechtere Evidenz als die Homöopathie aufweisen und ein wesentlich höheres Kosten-Einspar-Potenzial besitzen.

https://homoeopathiewirkt.wordpress.com/2019/10/12/studienlage-zur-evidenz-der-homoopathie/
https://homoeopathiewirkt.wordpress.com/2019/10/10/38/
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[14.10.2019, 16:35:29]
Adolf Göttker 
Lieber für Frieden einsetzen 
Herr Yoldas sollte sich lieber für Frieden überall einsetzen, gerade als Arzt; denn die Kollegen von Ärzte ohne Grenzen müssen wohl auch jetzt wieder die Folgen des türkischen Angriffs in Syrien mit ihrem Einsatz für die Betroffenen unter Lebensgefahr ausbaden.
Das heißt aber nicht, dass ich den Anschlag auf seine Praxis in Ordnung finde.
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[14.10.2019, 16:15:07]
Dipl.-Med Jens-Uwe Köhler 
unnötige Mehrkosten durch Homöopathie 
Der Tagungspräsident Prof. Keller betont: "Das mit Homöopathika umgesetzte Geld fehlt an anderer Stelle."
Dazu möchte ich ergänzen, dass es nicht nur um die 20 Mio Euro für Zuckerkügelchen geht, wie jüngst von den Verfechtern dieser Placebobehandlung betont wurde. Vielmehr entstehen die weitaus größeren Kassenkosten bei der Honorierung der homöopath. tätigen Ärzte, den Folgekosten durch verzögerte evidenter Diagnostik / Therapie und den häufigeren Krankschreibungen.
Die TKK hat in Zusammenarbeit mit der Charite zwei größere Studien gemacht, in denen dargelegt wird, dass ein Patient, der in ein Homöopathieprogramm der TKK eingeschrieben wurde, ca. 770,- EURO Mehrkosten pro Jahr verursacht. Gelder, die von allen Mitgliedern aufgebracht werden müssen.
DAS ist bei komplett fehlender Evidenz längst nicht mehr zeitgemäß und muss endlich beendet werden.

Quelle:
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0182897 zum Beitrag »
[14.10.2019, 14:53:50]
Dr.med. Jan Oude-Aost 
Nachteil mit Methode 
"Die sei durchaus ein gravierender struktureller Nachteil der Schulmedizin im Vergleich mit der Homöopathie."

Der Vorteil, den die Homöopathie hat, liegt nicht in ihrer "Struktur" begründet, sondern in den Bedingungen, die zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und Lobbyvereinen wie dem DZVhÄ geschaffen werden. Auch medizinische Interventionen profitieren davon, mit ausreichend Zeit erklärt zu werden. Diese Zeit wird der Homöopathie unnötigerweise gewährt (die spezifische Wirksamkeit ist unabhängig von der, mit der homöopathischen "Anamnese" verwendeten Zeit) und von allen Mitgliedern gezahlt.
Über den unkritischen Geist und die gefährlichen medizinischen Ideen, die u. a. auf Kongressen des DZVhÄ verbreitet werden (Impfskepsis, Homöopathie bei AIDS, Tumorerkrankungen, Akutem Abdomen usw) ist an anderer Stelle ausführlich berichtet worden.  zum Beitrag »
[13.10.2019, 21:59:08]
Dr. Heinrich Hümmer 
"...gesunder Menschenverstand": wer entscheidet darüber, wer ihn hat? Sie etwa? 
1)"...daß man nichts beweisen kann, was nicht vorhanden ist"

Da hab ich schon mal zweifel, ob das "gesunder Menschenverstand" ist(und fühle mich damit in Gesellschaft mit allen Physikern

2)"...Es ist ja auch gar nicht nötig, die Unwirksamkeit der Homöopathie zu beweisen."
Wenn alle POSITIVEN Studien-Ergebnisse hartnäckig geleugnet werden (sog. SEE: Skeptiker-Evidenz-Einäugigkeit), dann hilft ja nur noch die Beweisumkehr.

3)"...Eine Kostenübernahme durch Krankenkassen sollte es nach meiner Meinung grundsätzlich nicht mehr geben, auch wenn die Kosten möglicherweise relativ gering sind."

Wenn Sie´s wirklich ernst und ehrlich meinen würden (und nicht nur notdürftig kaschiertes Homöopathie-Bashing betreiben wollen), dann würden Sie erst mal bei den Antdepressiva anfangen, die eine wesentlich schlechtere Evidenz als die Homöopathie aufweisen und ein wesentlich höheres Kosten-Einspar-Potenzial besitzen.

https://homoeopathiewirkt.wordpress.com/2019/10/12/studienlage-zur-evidenz-der-homoopathie/
https://homoeopathiewirkt.wordpress.com/2019/10/10/38/
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[12.10.2019, 15:18:37]
Rene Hermanns 
Notfallsanitäter  
Worüber regen sich denn die Herrschaften der Berufsverbände auf? Ist es was neues das heilkundliche Maßnahmen durch uns NotSan durchgeführt werden? Es wird so dargestellt als wenn dies eine Ausnahme ist. In vielen Gebieten, gerade im ländlichen Bereichen ist es gang und gebe. Es ist ja jetzt nicht so als wenn wir etwas machen und wollen wovon wir keine Ahnung haben?! Die meisten ÄlRd haben die Maßnahmen die durch nichtärztliches Personal durchgeführt schon seit Jahren in SAAs festgelegt und die Mitarbeiter werden entsprehend ihrer Qualifikation (Rs,RA,NotSan)Zertifiziert. Vlt. sollte man anstatt ständig gegeneinander zu schießen sich lieber wieder darauf konzentrieren worauf es ankommt. Nämlich das der Patient die bestmögliche Behandlung bekommt. Miteinander statt gegeneinander. Niemand will den Notarzt ersetzen.  zum Beitrag »
[12.10.2019, 15:06:24]
Rene Hermanns 
Retten ohne StGB 
Es wird gerade in den Medien immer so getan als wenn es was ganz neues ist das heilkundliche Maßnahmen durch Notfallsanitäter durchgeführt werden. Wie viele meiner Kollegen und auch Notärzte bestätigen werden ist es doch mittlerweile Tagesgeschäft. Vielerorts haben ÄlRd schon durch SAA die Vorraussetzungen geschaffen das wir im Notfall im Rahmen unserer Kompetenz Hilfe leisten können. Nur ist das Dilemma dabei halt das wir keine Rechtssicherheit haben. Und das Problem wird ja nun hoffentlich beseitigt. Es geht sich nicht darum Notärzte ersetzen zu wollen. Aber ich kann doch erwarten das ich bei der Durchführung meiner Arbeit so wie man es von mir verlangt vernünftig abgesichert bin. Überall im europäischen Umland leisten Paramedics schon seit Jahrzehnten gute Arbeit, nur hier bei uns wird wieder so getan als wenn dadurch irgendjemand zu schaden kommt. Und ein Studium alleine oder ein Titel bedeutet nichts. Es gibt in jedem Berufsstand gute und schlechte Mitarbeiter. zum Beitrag »
[12.10.2019, 11:20:46]
Uwe Werner 
Rechtssicherheit  
Absolut richtig, jeder Notarzt kennt das,ist doch lange schon gelebte Praxis, Notfallmedizin ist Teamarbeit wie in der Klinik auch.Rechtsicherheit um mehr geht es ja nicht ..... es ist ja nicht nur der Stau , Schnee, Landrettung, einfach nur Regen und das Arzt freie Intervall ist schnell im kritischen Zeitfenster.... NFS lernen mittlerweile 3 Jahre ! Notfallmedizin ... auf der ganzen Welt funktioniert es,warum nicht in unserem Land.... absolut richtige Entscheidung. zum Beitrag »
[11.10.2019, 18:56:20]
Dr. Manfred Krüger 
Hömöopathie ist pseudowissentlich kaschierter Humbug und sonst nichts 
Der Australische Report ist nichts anderes als die Widerlegung der viel zitierten Aussage der Homöopathie-Kritiker, dass die Unwirksamkeit der Homöopathie wissenschaftlich belegt sei. Der Report gibt wichtige wissenschaftliche Belege, dass eher das Gegenteil der Fall ist“, resümiert Dr. Michaela Geiger, Erste Vorsitzende des DZVhÄ angesichts der Veröffentlichung.
Es ist ja auch gar nicht nötig, die Unwirksamkeit der Homöopathie zu beweisen.
Es wäre absolut ausreichend, die Wirksamkeit zu beweisen.
Wenn das gelingen würde, brauchte man keinen Beweis für die Unwirksamkeit. Allerdings sagt einem ja schon der gesunde Menschenverstand, daß man nichts beweisen kann, was nicht vorhanden ist.
Wer an diesen Hokuspokus glaubt, soll sich weiter von Ärzten, die diese Verfahren aus vermutlich rein pekuniären Gründen anbieten, abzocken lassen. Eine Kostenübernahme durch Krankenkassen sollte es nach meiner Meinung grundsätzlich nicht mehr geben, auch wenn die Kosten möglicherweise relativ gering sind. zum Beitrag »
[11.10.2019, 11:37:58]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Man(n) glaubt es nicht: Krankheitsprovozierende Übungen im Netz!  
Nur einige von vielen Beispielen auf

https://www.cosmopolitan.de/beckenbodengymnastik-mit-diesen-5-uebungen-trainierst-du-deine-beckenbodenmuskulatur-82893.html
"Fünf Beckenboden-Übungen, die dich stärken
Beckenboden-Übung 1: Pee Stop
Wir fangen gaaaaanz langsam an: Das nächste Mal, wenn du pinkeln musst, hältst du auf der Toilette kurz auf, zählst bis drei, und lässt dann wieder laufen...."

"Einsteiger-Übung 2: Halten Sie den Urinstrahl auf der Toilette kurz an. Danach den Urin weiterlaufen lassen. Dabei hilft es, die Pobacken zusammenzukneifen. Achtung: diese Übung nur verwenden, um erstmalig ein Gefühl für Ihre Beckenbodenmuskulatur zu entwickeln. Ein häufiges und mehrmaliges Unterbrechen des Harnstrahls kann einen verspannten (hypertonen) Beckenboden und eine Reizblase nach sich ziehen, so die Beckenboden-Expertin Landmesser." https://www.special-harninkontinenz.de/beckenbodentraining/

Beckenbodentraining - Alles Wichtige und Übungen für ...
https://sanubi.de/content/beckenbodentraining
"Eine einfache Methode um die Beckenbodenmuskulatur zu identifizieren ist es, beim Wasserlassen den Strahl zu unterbrechen. Denn hierfür sind die Beckenbodenmuskeln, genauer gesagt der PC-Muskel, verantwortlich."

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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