Leserkommentare [17967]

[01.11.2017, 17:17:28]
Marko Frankowsky 
Pflege ist nicht alles 
Neben der Pflege vermisse ich komplett den Baustein der Unterstützung im Alltag. Hier muss die Hürde für die Anerkennung von Einzelbetreuung gesenkt werden um mehr Angebote zu erreichen. Auch wenn das den Lobbyisten der Pflegedienste nicht passt.  zum Beitrag »
[01.11.2017, 14:19:53]
Dr. Michael Pfeifer 
...aber bitte diese Rechnung bzw. den Regress nicht ohne statistische Durchschnittswertprüfung machen 
Das mag sich ja auf den ersten Blick gut anhören, wenn da nicht die statistische Durchschnittswertprüfung verbliebe, mit der dann "die Vielzahl solcher Diagnosen" doch in den Regress führt, weil die Prüfstelle annehmen wird, so viele Patienten mit Diagnosen dieser Art kann der Arzt sicher nicht haben; vom Bundessozialgericht - B 6 KA 17/11 R und B 6 KA 18/11 R - übrigens zum Leidwesen des geprüften Arztes im Bereich der Verordnung von Physiotherapie ohne die Verpflichtung, in die Einzelfallprüfung einsteigen zu müssen, abgesegnet.

Dr. Michael Pfeifer
Rechtsanwälte MAS&P Mannheim zum Beitrag »
[01.11.2017, 07:28:48]
Dr. Ingrid Kamps 
Cannabis 
Auch angesichts deutlich steigender Aufnahmen von Fällen drogeninduzuerter psychosekranker Straftäter in forensischen kliniken erscheint mir eine umfassende Untersuchung und Initiative diesbezüglich dringend geboten.

Dr. Med. I. Kamps, Aachen
FÄ f. Neurologie, Psychiatrie und PT, forensische Psychiaterin zum Beitrag »
[01.11.2017, 00:42:13]
Dr. Dr. Stefan Graf 
Quod erat expectandum! 
"...Männer und Frauen zwischen 25 und 45 Jahren hatten darin Angaben zu ihrem Cannabis-Konsum im Vorjahr und der Sex-Häufigkeit gemacht."
Es handelt sich also um eine reine Befragungsstudie. Würde wirklich irgendjemand von einem solchen "Studiendesign" erwarten, dass sich ein "Kiffer" zu Libidoverlust, schlechtem oder seltenem Sex bekennt?
Jedes andere Ergebis hätte aufhorchen lassen. Wer Cannabis raucht, wird jede Gelegenheit nutzen, seinen Konsum schön zu reden. Der Konsument.der preisgibt,"seit ich Cannabis rauche, läuft sexuell nichts mehr", dürfte eine Rarität sein - egal ob`s zutrifft oder nicht.  zum Beitrag »
[31.10.2017, 20:57:32]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Winterzeit in Deutschland ist unprofessionell, depressionsfördernd und Energiespar-Lüge zugleich! 
Als die Uhren diesen letzten Sonntag im Oktober wieder von 02:59:59 MESZ auf 02:00:00 MEWZ zurückgestellt wurden und es diese Stunde zwischen 2 und 3 Uhr nachts gleich zweimal gab, blieben die Züge im EDV- und Internet-Zeitalter einfach stehen? Wie dumm ist das denn?

Vermutlich haben einige Politiker in Berlin ernsthaft darüber nachgedacht, dies auch auf Flugzeuge, Hubschrauber, Schiffe, LKW's, PKW's, Fahrradfahrer, Fußgänger und/oder Haustiere auszuweiten? Müsste man dann nicht auch 1 Stunde TV, Telefon, Mobilphone und Internet abschalten??

Unserem Sommer-/Winterzeit-Gesetzgeber ist bis dato immer noch nicht aufgegangen, dass im Sommer das Tageslicht auch o h n e ZeitumstelLung länger anhält, als im Winter. Und die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) ist nicht mehr sklavisch an das wesentlich weiter westlich liegende Land Großbritannien (GB), das nach dem Brexit gar nicht mehr zur EU gehört, und damit an die Greenwich Mean Time (GMT) anzukoppeln.

Die Brexit-Briten machen denselben Zeitumstellungs-Quatsch wie wir - davon sollten wir uns lösen! Großbritannien (GB) hat wie selbstverständlich GMT als Greenwich Mean Time und auch BST (British Summer Time). Wir haben CET/MEZ (Central European bzw. Mitteleuropäische Zeit als Winterzeit) und CEST/MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit). Im UK und hier in D wird an denselben Tagen umgestellt, so dass bisher die Zeitdifferenz immer -1 Stunde blieb. M.E. entspricht unsere Sommerzeit MESZ aber eher den geographischen Gegebenheiten und sollte nie mehr umgestellt werden.

Die Anbindung an ein wie auch immer geartetes historisch-britisches Zeitzonen-Diktat mit GMT bzw. UTC (Universal Time Coordinated) sollte auch deshalb entfallen, weil die Briten sich nun mehrheitlich für den Brexit entschieden haben.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[31.10.2017, 00:45:01]
Manfred Heinrich 
Rosa Rote Brille 
In Berlin hat man vor, die Dealer als Kulturerbe zu erklären.
In meiner Stadt werden die Süchtige auch immer mehr.
Das sieht man an der Anzahl von Personen, die Methadon bekommen.
Bei uns werden die Drogen von Schwarz-Afrikaner vertickt.
Die daelen im Umkreis von 300m um den HBF am liebsten herum.
Oder auch am Zentralen Busbahnhof. Grund ist, man sitzt im trockenen und
hat Sitzgelegenheiten. Auch das Foodrestaurant Nr. 1 ist wegen dem setzen von Schüssen
in Sichtweite. Der hiesige Rettungsdienst wird im Schnitt 3 bis 5 am Tag, wegen Drogenmissbrauch
Richtung HBF gerufen. Man kennt schon seine "Pappenheimer" mit Vor- und Nachnamen.
Eine Nacht im Krankenhaus und dann geht es wieder weiter mit Heroin reinpfeifen.
Mit viel Tantam, wurde eine Mittelstadt und HBF Wache der Landespolizei eröffnet.
Aber mit zu wenig Planstellen. Ein Wochenende waren 8 Beamte der Bundespolizei im Dienst.
Die Polizeiwache von denen war am HBF geschlossen und das Einzugsgebiet erstreckt sich
"nur" von Dortmund bis Siegen.
Volksdroge Nr.1 bleibt aber der Alkoholmissbrauch.
Auch hier ist die Tendenz zu Steigerungen zu beobachten.
Man säuft in allen Schichten. Ganz schlimm finde ich, das Vater Staat daran mehr ein nimmt,
als zur Vorbeugung und Therapien gewillt ist, aus zugeben. zum Beitrag »
[30.10.2017, 16:14:50]
Dr. Maximilian Wagner 
Oxycodon 
Ich verfolge das Opioid-Drama in den USA schon seit wenigen Jahren. Auch imdeutschen Fernsehen habe ich Dokumentationen hierzu gesehen.
Zwei Punkte sollten vielleicht hervorgehoben werden:
1. Die Ursache der Krise ist maßgeblich dem Oxycodon zuzuschreiben. Dieses künstlich hergestellte Opioid wurde durch den Pharma-Hersteller aggressiv vertrieben, das Abhängigkeitsrisiko systematisch heruntergespielt. Auch in Deutschland ist Oxycodon auf dem Markt. Die US-Kollegen verschrieben Oxycodon schon bei einfachen akuten Rückenschmerzen völlig unkritisch, wo sich unsereinem hierzulande bereits bei der Verschreibung des ohne Btm-Rezept erhältlichen schwach potenten Opioids Tilidin/Naloxon Retardtabletten der Magen krümmt. Dies traf Bürger aller Schichten und Berufe, deren Arbeitsfähigkeit durch Dosissteigerung im Verlauf mehr und mehr reduziert war. Irgendwann würde das Oxycodon zu teuer, so dass die bereits Abhängigen auf das billigere Straßen-Heroin zurückgriffen.

2. In den USA gibt es kein ernst zu nehmendes Suchthilfesystem. Auch wenn es eines gibt, wird nicht jeder sofort geheilt (wir hatten mal einen Amerikaner in Heroinentgiftung, der es nicht schaffte. Er hatte eine deutsche Mutter.) Dennoch wird es Zeit, entweder ein niedrigschwelliges Angebot zu installieren. Oder der US-Wirtschaft verliert weiterhin in ungeahntem Ausmaß Arbeitskräfte an die Opioidabhängogkeit.

Das Geld würde ich mir von der verantwortlichen Pharmafirma per Klage nehmen. Warum die FDA derart geschlafen hat... darüber mag sich jeder selbst eine Meinung bilden.

Dr. Maximilian J. Wagner zum Beitrag »
[30.10.2017, 14:31:16]
Dr. Christoph Luyken 
Selbstverständlichkeit! 
Die Erreichbarkeit ist bei uns (NRW) zunmindest für Hausärzte zu den genannten Zeiten selbstverständlich - ohne ein Extrasalär.
Bis Ende 2011 (vor Einführung der Notfalldienstzentralen) war ich sogar im Jahresdurchschnitt 110 Stunden pro Woche rufbereit!
Was läuft da in Sachsen anders?? zum Beitrag »
[30.10.2017, 10:48:24]
Michael Odinius 
Gematik 
Als Pilotpraxis arbeiten wir seit März 2017 mit den neuen Karten. Ich habe die Zusammenarbeit zwischen Gematik, KV(SH) und unserem Praxissoftwareanbieter TurboMed als sehr engagiert, ambitioniert und angenehm erlebt. Technisch bereiten nach einigen Kinderkrankheiten weder Karten noch Connector wirklich relevante Probleme. Gelegentlicher zusätzlicher Aufwand wird durch den automatisierten Datenabgleich bei weitem kompensiert, wohingegen die Kommunikation zwischen Kassen und Patienten bzgl. der neuen Karten defizitär zu sein scheint.
Viele Probleme ließen sich in der Vergangenheit nur unkompliziert lösen weil, die Beteiligten seit vielen Jahren zusammenarbeiten und über das spezifische Know How der Praxissoftware, Praxisinfrastruktur und technischen Besonderheiten in meiner Praxis Kenntnis hatten. Ich frage mich, warum nach diesem langen Vorlauf mit einer jetzt endlich hier im Praxisalltag offensichtlich gut funktionierenden Lösung, das Rad nochmal neu erfunden werden soll. Vielleicht mögen damit Vorteile verbunden sein. Stand jetzt sind sie diese für mich weder für Patienten noch Praxen erkennbar, wohingegen die Nachteile und Risiken einer neun Lösung mit Anbietern, die womöglich keine Erfahrung mit den Besonderheiten von Arztpraxen haben offensichtlich sind.
Mein Fazit: Wir sind zufrieden. Gematik läuft. Zügig umsetzen. Auf etablierte, erfahrene Partner setzen. Keine weiteren kostspieligen Entwicklungsversuche zum Beitrag »
[29.10.2017, 20:47:21]
Dr. Christoph Luyken 
Workaholic oder was? 
Die Schilderung ist in hohem Maße unglaubwürdig.
Selbst wenn der Ehemann der Patientin sich um die Hunde kümmert, den Garten versorgt, sich um die materielle Substanz der Praxis kümmert, die (Steuer-) Buchführung macht, den Haushalt versorgt, die privaten sozielen Kontakte "bedient", die vielen privaten Reisen und die gemeinsamen Unternehmungen mit den MFA vor- und nachbereitet u.ä., halte ich es für kaum machbar, neben der Hausarztpraxis noch in einem Umfang betriebsmedizinisch tätig zu sein, der eine vernünftige Relation zwischen Aufwand und Ertrag bietet u n d "daneben" noch Ausbildungspraxis für 2 Universitäten, Moderatorin eines Qualitätszirkels, Ausbilderin von immigrierenden Ärzten und Hobby-Journalistin zu sein. Indem der Artikel dann noch das Kochen und Basteln als "Freizeit"-Aktivität (welche freie Zeit bitteschön??) erwähnt, entpuppt sich der Artikel entweder als Comedy oder zeichnet das Bild einer Person, die über außergewöhnliche, wenn nicht übersinnliche Energiereserven verfügt. Die Platzierung eines solchen Einzelfalls in der Ärztezeitung in der gegenwärtigen gesundheits- und berufspolitischen Lage ist halte ich für zumindest fragwürdig. zum Beitrag »
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