Leserkommentare [20466]

[23.07.2019, 12:17:39]
Dr. Eberhard Bill 
Promotion 
Ja, es gibt Mediziner, die mit anspruchsvollen Arbeiten promovieren. Aber die meisten tun es eben nicht. Also, was soll dieser Beitrag? zum Beitrag »
[23.07.2019, 09:19:02]
Prof. Dr. Ingo Heberlein 
Unabhängige Kassenvertreter beim MDK? 
Durch die Änderung der Sitzverteilung im MDK droht die Durchsetzung von Partikularinteressen? Aha, das ist wie ein Geständnis: bisher sind dort nur die Interessen der Krankenkassen vertreten! Genau das ist die Kritik und das Motiv der vorgeschlagenen Gesetzesänderung. zum Beitrag »
[23.07.2019, 08:43:42]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Notruf 112 (vital bedrohlich) und 116 117 (Vertragsärzte) 
Die derzeitige Telefonnummer
des vertragsärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 soll ab 2020 sowohl für Terminvermittlungen als auch für Ersteinschätzungsverfahren über die Dringlichkeit medizinisch notwendiger Untersuchungen und Behandlungen genutzt werden.

Doch mittlerweile wird nicht nur die Fehl-Allokation der Notfall-Rufnummer 112 von den Rettungsdiensten beklagt.

Und das, obwohl die Niedergelassenen (FAfAM, haus- und fachärztliche Internisten, andere Fachrichtungen) keinesfalls Notfall- und Intensivmedizin bei Patienten im präklinisch kritischem Zustand betreiben können. Dafür sind die Rettungsleitstellen und ausschließlich die klinischen Fachrichtungen bzw. Interventionisten zuständig.

Die häufigsten Beratungsanlässe im Zentralen Ärztlichen Notdienst (ZND) sind saisonale Infekte, kardiopulmonale Beschwerden, überwiegend orthopädische Schmerzen, Lungen- und Abdominal-Befund vs. Befindlichkeitsstörungen, funktionelle Befunde, Medikations- und Nebenwirkungs-Fragen bzw. Non-Compliance-bedingte Versorgungsengpässe, Unsicherheiten, verlorene Medikationspläne, Zweitmeinungen und insbesondere bei Jüngeren existenzielle Fragen um tatsächlich vorhandene, vermutete, befürchtete imaginierte oder auch konkret recherchierte Krankheitsentitäten und -Syndrome aus dem Internet (Dr. Google).

Wenn die Björn Steiger Stiftung, die sich bundesweit für die Notfallhilfe einsetzt, betont, es sei richtig, die Notrufnummer 112 und die Nummer 116 117 für den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst „unter einem Dach“ bearbeiten zu lassen, ist m.E. das Chaos perfekt. Denn es ist zu befürchten, dass Tausende von Rat- und Hilfesuchenden mit möglichen Bagatell-Problemen die Versorgung ernsthaft Kranker gefährden, indem sie die Telefon-Leitstellen unangemessen blockieren.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Lysekil/Göteborg/S)  zum Beitrag »
[23.07.2019, 07:35:03]
Leo Habets 
Bock zum Gärtner 
die Selbstverwaltungsräte der KK sind doch keine echten paritätisch an der Diskussion über Kassenleistungen beteiligte Partner. Ihre Rolle ist mir in mehr als
43 Mitgliedsjahren einer KK nie deutlich geworden. zum Beitrag »
[23.07.2019, 07:26:30]
Egon Schumann 
Noch ein Institut? 
Was gebraucht wird in den bestehenden Landesplanungsorganisationen ist Entscheidungsvermögen und Willen Krankenhausstrukturplanung auf Basis von Versorgungsforschung durchzuführen. Kein neues schwerfälliges Institut in Berlin, was Krankenhausplanung in der Eifel betreiben soll.  zum Beitrag »
[22.07.2019, 22:45:25]
Dr. Uwe Wolfgang Popert 
Zusatzburokratie 
1. Ob die geplanten Massnahmen wirklich die steigende Inanspruchnahme bremsen wird, ist noch völlig unklar - sicher ist dagegen, dass die sMed-Triage viel Zeit und Personal kosten wird. Die einzige international und auch in Deutschland erfolgfeiche Eindämmung unnötiger Inanspruchnahme war die Notfallgebuhr (fur jeden).
2. Die meisten Bundesländer versagen seit Jahren bei der Finanzierung der Krankenhäuser. Warum sollte das beim Notdienst anders sein? zum Beitrag »
[22.07.2019, 18:07:21]
Roswitha Poppel 
"Werte für die Medizin" von Prof. Giovanni Maio 
Leider ist mein Eindruck der, dass die ökonomische Situation dem Patientenwohl zunehmend übergeordnet wird. Dieses Buch erscheint zum richtigen Zeitpunkt. zum Beitrag »
[22.07.2019, 16:20:46]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
EINE GRATWANDERUNG: PRIMAT DER MEDIZIN, NICHT DER ÖKONOMIE  
Dazu gibt es ein aktuell spannendes Statement im Umfeld der Homöopathie-Debatte vom Chefredakteur des Deutschen Ärzteblattes, Egbert Maibach-Nagel, auf 'SEITE EINS':

"Die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) ist nicht für das Prinzip von Angebot und Nachfrage gebaut. Kommerz, Privatisierung, Gewinnmaximierung, Wettbewerb oder Wachstum eignen sich nicht als Treibstoff für die Gesundheitsversorgung. Sie gefährden das System, zerstören Gesundheit, kosten letztlich Menschenleben.

Zur Erinnerung: Ein Gesundheitssystem kostet, sinnbehaftet bietet es keinen Raum für Profit. Pragmatismus und Wirtschaftlichkeit sind hier notwendige Grundsätze, aber keine kapitalistischen Instrumentarien für pekuniäre Gewinnabschöpfung. Wer so denkt, so wird zunehmend erkennbar, gefährdet das System."

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Lysekil/Göteborg/S)  zum Beitrag »
[22.07.2019, 16:16:54]
Dr. Heinrich Hümmer 
vielleicht sind´s ja auch nur irrationale Ängste 
Antidepressiva: Sie wirken laut einer Studie kaum besser als Placebos, dennoch werden sie massenweise verschrieben
https://www.nzz.ch/wissenschaft/antidepressiva-sie-wirken-laut-einer-studie-kaum-besser-als-placebos-dennoch-werden-sie-massenweise-verschrieben-ld.1495251

an alle Skeptiker einschließlich @Dr. Schätzler Skeptiker:
gemäß Ihrer Forderung, keine ausreichende Evidenz=keine Erstattung durch Krankenkassen, sehe ich hier ein
PHANTASTISCHES KOSTENEINSPRARPOTENTIAL
(weit über die lächerlichen 0,03% der homöopathischen Mittel hinaus), da die Evidenz der Antidepressiva offensichtlich unterirdisch ist im Vergleich zur Homöopathie...

Hey, ihr Skeptiker, wenn ihr es wirklich ernst meint mit eurer Evidenz, müsst ihr das sofort Herrn Dr. Lauterbach melden, denn er behauptet ja, dass es ihm einzig und allein um die Evidenz geht!
Auf Euch Skeptiker hört er ja!

Und dann sehe ich noch die PHANTASTISCHE Möglichkeit, die SPREU VOM WEIZEN zu TRENNEN:
Wem geht es wirklich nur um Evidenz-Kostenerstattung
ODER
wem ist die unheimliche und (bislang noch) irrationale Homöopathie willkommene Gelegenheit, alle seine irrationalen Ängste auf sie zu projizieren (wie auf die Hebammen des Mittelalters mit ihrem intuitiven Wissen), und diese Ängste dann zusammen mit der Homöopathie auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu hoffen?  zum Beitrag »
[22.07.2019, 09:22:45]
Dr. Manfred Blinzler 
Dumme Frage ? 
Warum muß der Student nach Ungarn um in den Genuß der Förderung zu kommen? Das Geld könnte im Land bleiben. zum Beitrag »
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