Leserkommentare [19022]

[19.07.2018, 09:53:12]
Dr. Christoph Schüürmann 
. . . eine Idee, die überzeugend klingt . . . 
Sehr geehrte Frau Höhl,
die Gesundheitsweisen haben hier nicht eine Idee, die überzeugend klingt, sondern eine sehr gute Idee abgekupfert von dem Chirurgen Dr.Stefan Dittrich aus Plauen, der nicht nur diese Idee hatte, sondern sie auch mit enormem eigenem Einsatz konkretisiert, ausgearbeitet und maßgeblich sowie erfolgreich in Thüringen mit auf den Weg gebracht hat.

Wir Niedergelassenen Chirurgen sind ihm dafür für immer sehr dankbar !

Im Sinne der Urheberschaft hätten Sie das ruhig an dieser Stelle nochmals deutlich darlegen können, sind doch gerade Journalisten in ihren Angelegenheiten ganz erpicht auf die Regeln einer Urheberschaft.

Die Gesundheitsweisen schmücken sich in Ihrer Darstellung jedoch mit fremden Federn.


Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ch.Schüürmann, 1.Vors. BNC (www.bncev.de) zum Beitrag »
[19.07.2018, 09:26:19]
Dr. Hartwig Raeder 
Wichtige Frage 
Die KBV muss immer noch über die Verwendung der einprozentigen Strafzahlung ab dem 1.1.2019 entscheiden. Müssen diese Gelder von der KV an die GKV überwiesen werden oder können sie zur Absenkung der Verwaltungskosten verwendet werden? zum Beitrag »
[18.07.2018, 17:18:52]
Inge Regnery 
in welchen Berichten steht denn dass?? 
Die Aussage, dass nur von Pflegekräften der Haushalt geführt, vorgelesen oder spazieren gehen ausgeführt werden darf stimmt so ja wohl nicht - manche Pflegekraft würde gerne mal wieder Zeit mit Spazieren gehen mit den ihr anvertrauten Personen verbringen.
Und den Haushalt führen Hilfskräfte ( dafür braucht es ja wohl auch kein examiniertes Personal (!)
Diese Aufgaben werden hauptsächlich von ehrenamtlichen Helfern oder den oben aufgeführten Berufsgruppen ausgeführt.
Wer immer diese Aussagen getroffen hat sollte vielleicht mal ein bisschen besser recherchieren....
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[18.07.2018, 15:31:22]
Dr. Manfred Stapff 
Der Patient kann und soll NICHT "Herr" seiner Daten sein 
"Medizin ist eine Erfahrungswissenschaft" (nach Prof. Dr. med. N. Zöllner). Erkenntnisse können aus randomisierten klinischen Prüfungen kommen, aber vor allem auch aus der kombinierten Erfahrung von tausenden von Ärzten und der Therapie von Millionen von Patienten. Große Register oder föderale Datennetzwerke (selbstverständlich anonymisiert!!) könnten dies ermöglichen, wenn nicht ein übertriebener Datenschutz und die irrige Annahme, die Daten seien "Eigentum" des Patienten dies verhindern würden. Gesundheitsdaten eines Patienten haben isoliert und für sich selbst genommen keinen wissenschaftlichen Wert, und sie wären ohne Zutun eines Arztes, Krankenhauses, Röntgeninstituts oder Labors gar nicht erst zustande gekommen. Insofern kann der einzelne Patient garnicht "Herr" seiner Daten sein.
Wenn man als Patient die Vorteile der medizinischen Wissenschaft und die Infrastruktur des Gesundheitswesens nutzt hat man auch die moralische Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber, durch Zurverfügungstellung seiner Daten (selbstverständlich anonymisiert!!) dazu beizutragen, damit die medizinische Wissenschaft aus diesen Erfahrungen lernen kann. Alles andere wäre egoistisch, ein Einverständnis in die wissenschaftliche Nutzung der Daten (selbstverständlich anonymisiert!!) überflüssig!
Jeder Patient, der morgen an einer Krankheit leidet, soll von den Erfahrungen an Patienten, die heute an der selben Krankeit leiden, profitieren können! zum Beitrag »
[18.07.2018, 10:36:43]
Gisela Görisch 
Richtig 
Diese Forderung ist berechtigt und nur zu unterstützen.

Pflegekräfte, die aus Drittstaaten nach Deutschland kommen brauchen Sprachkenntnisse,machen dann ein Praktikum von 1 Jahr erst dann eine Prüfung um die Anerkennung zu bekommen. Ein Blick in das Projekt Triple Win der GIZ ist da hilfreich !! zum Beitrag »
[17.07.2018, 14:12:08]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Zervixkarzinom-Screening: HPV-Test nur wenig besser als Dünnschichtzytologie 
Die Kernaussage:
"Ergebnisse der Studie HPV FOCAL
Nach 48 Monaten gab es in der HPV-Test-Gruppe signifikant weniger CIN3+-Läsionen: Der Anteil lag bei 2,3 pro 1000 Frauen, mit Dünnschichtzytologie bei 5,5 pro 1000.
Das ist eine signifikante Risikoreduktion um 3,2 Fälle und 58 Prozent"
ist m. E. irreführend.

Denn nach 48 Monaten lag die Risikoreduktion in absoluten Zahlen ausgedrückt nur bei 3,2 Promille. Das ist nicht besonders überzeugend.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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[17.07.2018, 12:03:42]
Cornelia Dölling 
Dr.med.Petro Rarei schrieb uns folgenden Leserkommentar... 
Der Kommentar von Dr. Jörg Köster (der als Gastbeitrag auch in der Ärzte Zeitung (Ausgabe vom 16.7.2018, Seite 3) erschien, Anmerk. d. Redaktion) spricht mir voll aus dem Herzen! Der Ärztemangel ist primär auf Bürokratisierung und Unattraktivität der hausärztlichen Medizin zurückzuführen. Der Hausarzt degeneriert zunehmend zum Lückenbüßer und Ausputzer einer verfehlten Gesundheitspolitik.
Das Wirtschaftlichkeitsgebot gemäß § 12 Abs. 1, SGB V (Leistungen müssen ausreichend,zweckmäßig und wirtschaftlich sein) ist längst zu einer Vollkasko-Medizin verkommen, nach dem Motto: alles in Anspruch nehmen, was möglich ist!.. Da interessiert sich kaum ein Patient dafür, wieviel Zeit er beim Arzt in Anspruch nimmt. Die "Arztzeit" gibt es ja "umsonst" und ist in unserer Zeit der vielen Ich-AGs daher nichts wert.
Am Montag und Dienstag sind die Praxen oft mit Patienten gefüllt, die unter dem "Gelbscheinsyndrom" leiden und sich lediglich wegen Bagatellen für 3 Tage bis 1 Woche krankschreiben lassen wollen. Wäre es da nicht sinnvoll nach dem Norwegischen Modell zu verfahren, das eine AU bis zu 1 Woche ohne ärztliche Untersuchung möglich macht!? Die Arbeitsfehlzeiten und Arztkontakte sind dort deutlich geringer! Atteste und Bescheinigungen sind nur durch eine ordentliche Gebühr im Zaum zu halten.- Gegen die allzu häufigen Arzt-Patienten Kontakte mit weltmeisterlichen 18 Konsultationen pro Jahr hilft nur eine Kontaktgebühr, wie in Frankreich längst üblich, natürlich mit sozial verträglicher Obergrenze.
Eine "Entrümpelung" von rein präventiven Maßnahmen in die private Vorsorge täte ihr Übriges! Warum muss die GKV für Checks, Hautkrebsscreening, Krebsvorsorge und diverse DMP bezahlen, wo es in einer freien Gesellschaft jedem Individuum überlassen bleiben sollte, wieviel ihm seine Gesundheit wert ist. Das ersparte Geld durch die freiwillige Leistungseinschränkung könnte der Versicherte für andere Dinge verwenden...

Dr.med.Petro Rarei, Arzt f. Innere Medizin und Hausarzt zum Beitrag »
[17.07.2018, 08:00:53]
Dr. Rainer Michael Stiebing 
Inzidentalome 
...nicht zu vergessen: die Juristen, die mit dem Vorwurf, nicht nach dem Stand des Wissens gearbeitet zu haben, extrem schnell bei der Hand sind, sollte ein Befund nicht erhoben worden sein. Inzidentalome nach Aktenlage. zum Beitrag »
[17.07.2018, 07:57:25]
Dr.med. Henning Fischer 
eigene Erfahrungen mit der damaligen "Praxisgebühr" 

von 10 Euro:

schlagartiger Rückgang der Fallzahlen in der Notdienstzentrale um 70-80%,

eine Verschlechterung der Versorgung habe ich nicht beobachtet.

Nach Abschaffung der "Praxisgebühr" gingen die Patientenzahlen ebenso schlagartig wieder hoch.

Wer Freibier anbietet muß sich über Zulauf nicht wundern.

Tierarztpraxis am Samstag: 50 bis 150 Euro werden da ohne Murren bezahlt.


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[16.07.2018, 18:47:07]
Kurt Göpel 
Ambulanzgebühr? 
Ich halte es für eine durchaus sinnvolle Aktion, wie damals die Praxisgebühr, die uns Ärzten leider verwaltungstechnisch auf die Nerven ging. Wenn ich sehe, welche Patienten die Notfallambulanz aufsuchen, so könnten mind. 80 % eine Arztpraxis aufsuchen. zum Beitrag »
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