Leserkommentare [20675]

[18.09.2019, 12:21:37]
Dr. Willibald Schliemann 
Lachhaft - nach vier Jahren Anwendung? 
Der Salzersatz senkte den systolischen Blutdruck aller Teilnehmer durchschnittlich um 1,23 mmHg und den diastolischen um 0,72 mmHg. zum Beitrag »
[18.09.2019, 11:59:57]
Claudia Boog 
Signifikante Senkung? 
Sind Sie sicher, dass hier nicht das Komma verrutscht ist? Eine Senkung von 1,23 mm Hg kann man doch nicht als signifikant bezeichnen. Also quasi von 160 auf 158,77 mmHg?

So ein "Diätsalz" ist hierzulande schon lang erhältlich.  zum Beitrag »
[18.09.2019, 09:44:25]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Salzersatz senkt den Blutdruck nur ganz geringfügig 
Die absoluten Zahlen der mittleren Blutdrucksenkung durch die Veränderung der Koch- und Haushalts-Salz Zusammensetzung ergaben nur geringfügige Veränderungen:

"Die Hälfte der fast 2.400 Personen waren Frauen, das Durchschnittsalter lag bei 43 Jahren. Der Salzersatz senkte den systolischen Blutdruck aller Teilnehmer durchschnittlich um 1,23 mmHg und den diastolischen um 0,72 mmHg.
Bei den Dorfbewohnern, die bei Studienbeginn bereits Hypertonie hatten, war der Effekt noch stärker: Ihr systolischer Blutdruck sank durchschnittlich um 1,74 mmHg, ihr diastolischer Blutdruck um 1,25mmHg. 79% der Teilnehmer hatten zu Studienbeginn noch keinen Bluthochdruck."
https://www.kardiologie.org/esc-kongress-2019/wie-senkt-man-den-blutdruck-einer-ganzen-region-/17156442

Damit ist die Studienlage zu Kochsalzaufnahme, Hypertonie, Hypertensiver Herzkrankheit, Herzinsuffizienz keineswegs so eindeutig, wie in der wissenschaftlichen "Community" rezipiert.

Selbst eine Substitution von Kochsalz mit weniger Natriumchlorid (NaCl) und mehr Kaliumchlorid (KCl) als Mischung von 75% NaCl und 25% KCl erbrachte nach einigen Monaten bei rund 2.400 in eine Studie eingeschlossen Personen, dass der systolische Blutdruck um 1,23 mm Hg, gesenkt wurde. Bei Hypertonikern sank der systolische Blutdruck im Durchschnitt um 1,92 mm Hg.
https://esc365.escardio.org/vgn-ext-templating/Congress/ESC-CONGRESS-2019/Hot-Line-Session-3/202175-salt-substitution-and-community-wide-reductions-in-blood-pressure-and-hypertension-incidence

Völlig fehlen aber neben den weichen Parametern wie RRsyst die harten Morbiditäts-und Mortalitäts-bezogenen Endpunktdaten.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[18.09.2019, 07:16:27]
Astrid Mandji 
Natriumärmeres Salz 
Guten Tag,
könnten Sie bitte auch einen Link auf den Hersteller dieses neuen Salzes angeben? Ist es bereits auf dem Markt?
MfG zum Beitrag »
[17.09.2019, 20:42:18]
Dr. Peter Grimm 
Weiter so!  
Lassen Sie sich nicht beirren, Herr Kollege Gassen. Endlich spricht jemand unverblümt die Wahrheit aus und ich hoffe, dass dem Beispiel der Ärztekammer Bremen noch weitere Kammern folgen.  zum Beitrag »
[17.09.2019, 19:25:20]
Prof. Dr. Volker Loewenich 
Homöopathen-Brief 
Frage:
Kann man durch Dialog herausfinden, ob Hahnemann oder Rudolf Steiner Recht haben, ob homöopathische bzw. anthroposophische Mittel wirken, oder bedarf es dazu vielleicht doch wissenschaftlich einwandfrei durchgeführter Studien? zum Beitrag »
[17.09.2019, 14:18:41]
Gisela Görisch 
Kinderkliniken 
Dieses Problem ist so alt wie es Kinderkliniken gibt und hat sich in den letzen Jahren/Jahrzehnten verschärft.Ich wünsche mir das gleiche Engagement was derzeit in die Umwelt investiert wird für kranke Kinder, denn sie sind auch Zukunft und haben Recht darauf ...Es ist an der Zeit sich darauf zu besinnen was Julius Knopf gesagt hat: nirgends anders rächen sich Fehler und Sorglosigkeiten rascher und schwerer als bei Kindern...1875 in Nürnberg !!! zum Beitrag »
[17.09.2019, 11:45:12]
Dr. Rainer Michael Stiebing 
drittes Examen mehr als notwendig 
Aus Berichten von (Ärzten als) Patienten entnehme ich, dass manche Ärzte, die von außerhalb der EU kommen, mindestens zwei Nachteile bieten: sie sind der deutschen Sprache nicht mächtig genug und sie sind oft gleichgültig gegenüber den Patienten, also eher Kollegoides als Kollegen. Wie kann es sonst sein, dass ein Kollege mit Apoplex am Sonntag 15.00 auf einer stroke unit aufgenommen wird und am Montag 08.00 noch immer kein CT oder NMR angeordnet, geschweige denn gemacht ist?! Wie kann es sein, dass der diensthabende unfallchirurgische Assistent nicht seinen ebenfalls diensthabenden Oberarzt fragt, ob es eine Fraktur ist, wenn er sich nicht sicher ist oder warum wird eine Patientin nach einem entsprechenden Trauma des Kniegelenkes mit starkem Erguss - mit einer elastischen Binde versehen- nach Hause geschickt? und...
Hier könnte das dritte Examen Abhilfe schaffen, in den USA ist eine entsprechende Prüfung schon seit Jahrzehnten üblich. zum Beitrag »
[17.09.2019, 10:43:59]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Was können Ärzte selbst zur Verbesserung der Patientensicherheit beitragen? 
Am 1. „Welttag der Patientensicherheit“ am 17. September hat die WHO eine hohe Zahl von Behandlungsfehlern beklagt. Millionen Menschen kämen dadurch jedes Jahr zu Schaden, so die WHO in Genf/CH.

M. E. werden dazu folgende Anforderungen in "Gesundheits"-Bürokratie und - Politik, Medien bzw. Öffentlichkeit zu wenig berücksichtigt:

- Ausreichend Zugangsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten,
- Zeit für Arzt und Patient,
- geeignete Räumlichkeiten,
- niedrig-schwellige Beratung und Untersuchung,
- Diagnostik-, Therapie- und Hilfsangebote,
- keine Ablenkung durch Barrieren, Bürokratie,
- keine störenden EDV-, Kostenübernahme- und Verwaltungsvorschriften,
- Zuwendung/Empathie,
- medizinisch-ärztliche Fachkompetenz,
- Kompetenz des Assistenzpersonals,
- professionelle Erfahrung,
- Ausgeruhtheit, ggf. psychotherapeutisch "frei schwebende Aufmerksamkeit",
- angemessene Vergütung

Nur so kann die Patientensicherheit in allen Bereichen und von allen Akteuren der Versorgung im Auge behalten werden.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[17.09.2019, 10:16:48]
Dr. Klaus Günterberg 
Ganz einfach: Bei Termin-Versäumnis eine Regelung wie bei Zahnärzten 
Warum dieser ganze bürokratische Aufwand, die Ausfallzeiten zu erfassen? Es gibt diese Ausfallzeiten. Ob häufig oder selten - auch Ärzte haben Anspruch auf Ersatz ihres Schadens, wie Zahnärzte und andere Berufe.

Aus der GOZ: "Der Zahnarzt hat bei Nichteinhalten von Terminen bzw. kurzfristigen Absagen an den Patienten einen Anspruch gemäß §§ 615, 2938 BGB auf Ersatz des Ausfallschadens"

Eine solche Regelung ließe sich ganz einfach in die ärztlichen Gebührenordnungen einfügen.
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