Leserkommentare [20813]

[22.10.2019, 08:08:18]
Dr. Cornelia Karopka 
Öffnungszeiten 
"Die Praxen sind Mittwoch- und Freitagnachmittag oder am frühen Abend fast alle gleichzeitig geschlossen, am Samstag sowieso“, sagte Stoff-Ahnis"- und die AOK Nord-Ost, bei der Frau Stoff-Ahnis ihre Karriere begonnen hat, bietet in Berlin Mo,Mi und Freitag Öffnungszeiten bis 13:00 Uhr an, in den übrigen Zeiten kann man eine Mail schreiben. Das kann man bei vielen Arztpraxen inzwischen auch. Daneben fahren wir Hausbesuche und am Wochenende werden die von der GKV verlangten Weiterbildungen angeboten. Im Übrigen wird überall postuliert, dass die Medizin "weiblicher" geworden ist- und auch Ärztinnen haben hin und wieder Familie und Kinder.
Eine völlig unnötige Debatte. Wer krank ist, geht nicht online, sondern ganz real zum Arzt, die medizinische Versorgung ist rund um die Uhr gewährleistet. zum Beitrag »
[22.10.2019, 07:01:34]
Dr. Viola Linke 
Eine Frage der Definition.... 
...wo beginnt die Schönheits-OP?
Ich bin Jahrgang 61. In den 60ern, 70ern wurden z, Bsp. abstehende Ohren bei Kindern vor Schulbeginn korrigiert, um das Hänseln - so nannte man das Mobbing damals - von vornherein zu unterbinden. Dad kann ich auch heute noch nachvollziehen. - Oder eine auffällige Zahnfehlstellung, die die Kieferorthopäde korrigiert - ist das eine Schönheits-Op?
Natürlich kann man damit auch warten, „bis das Kind selber entscheiden kann“. Kann man, aber ich möchte es nicht gesetzlich verordnet MÜSSEN. zum Beitrag »
[21.10.2019, 22:48:06]
Roland Henning 
Roland Henning, Podologe 
Dem kann ich mich als peripherer Mittäter aus dem Heimittelbereich, plus Wundassistent DDG nur anschließen. Man macht es aus Idealismus, denn monetär ist es der reine Wahnsinn.
Die Amputation zu verhindern um persönliches Leid zu vermeiden und
den Kassen wirklich hohe Kosten zu ersparen. Als Dank dann noch eine Absetzung der Verordnung kassieren. Summa summarum: die Quittung für die selbst finanzierte Ausbildung.

MfG RH
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[21.10.2019, 18:43:46]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Wenn es schon mit der Diktatur des Proletariats nicht geklappt hat... 
dann wenigstens mit der Diktatur der Gesundheits-Apps von Ada Health bis Vivy.

Und ein medizinisch weitgehend unbedarft-ahnungsloser Minister,dessen schlicht gestricktes Vorstellungsvermögen von Telemedizin bedeutet: „Wenn der Arzt, der morgens um sechs in Lübeck sagt, ich habe gerade Zeit, bevor ich die Kinder zur Schule bringe, ein, zwei Stunden ärztliches Angebot zu machen, und jemand in München gerade morgens um sechs den Bedarf hat zum ärztlichen Gespräch“, hat noch nicht eimal begriffen, dass sich Humanmedizin weit überwiegend mit Krankheitsentitäten und nicht mit Gesundheits-Apps beschäftigen muss.

Mit keiner einzigen, belastbaren, randomisierten prospektiven und vergleichenden (doppelblind geht dabei nicht) Studie ist jemals bewiesen worden: "Digitale Innovation macht gesund!“

Das ist die Erfindung und propagandistische Behauptung einer Branche, die jetzt uns Allen die Daumenschrauben anlegen will, wenn wir Ihre Apps gar nicht haben und schon gar nicht kaufen wollen.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[21.10.2019, 18:24:22]
Dr. Heinrich Hümmer 
Genau lesen! 
".....Alle von mir bisher geprüften Original-Publikationen konnten nicht zweifelsfrei belegen, dass die Homöopathie signifikant über Placebo-Effekte hinausgehende Wirksamkeiten haben könnte. Bitte ersparen Sie den aufgeklärten Leserinnen und Lesern der Ärzte Zeitung Ihre unreflektiert-tendenziöse Sekundär- und Tertiärliteratur."

Dann müssen Sie unter SEE (Skeptiker-Evidenz-Einäugigkeit) leiden, wenn sie nicht wahrnehmen, dass bei 4 von 5 Metastudien als Ergebnis dort steht
.....Wirkung über Placebo-Niveau.....

Und wenn die das hinschreiben als Conclusion, dann meinen die das auch so.

Auf den Link zur INH-Seite, die das WÖRTLICH widergibt, verzichte ich diesmal... zum Beitrag »
[21.10.2019, 14:41:40]
Dr. Christoph Schay 
Apps senken keinen Blutdruck 
Der Herr Minister sollte sich nicht zu fein sein, sich um die Lieferengpässe bei notwendigen Medikamente zu kümmern, eine APP senkt weder Blutdruck noch hilft es bei Depressionen, um nur einige Indikation zu nennen, bei denen Patienten durch fehlende Wirkstoffe zu Schaden kommen können. Aber das ist ja nicht so hip wie die Digitalisierung, die für das Publikum in Szene gesetzt wird. zum Beitrag »
[21.10.2019, 10:19:49]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Konservative Diabetologie und Kardiologie 
Das kann man durchaus mit der KHK vergleichen:
Die Verhinderung der Koronaren Herzkrankheit über Blutdruck-, Gewichts- und Lipidkontrolle bzw. Förderung bio-psycho-sozialer Aktivität und Sport werden ebenfalls nicht annähernd kostendeckend honoriert.

Für die Durchführung von Koronar-Interventionen von der PCI-Stentung mit BMS und DES bis zur Bypass-OP ist jedoch offenkundig genug Geld da.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[21.10.2019, 10:17:40]
Dr. Christoph Schay 
Videosprechstunde 
kann von Trend für die Videosprechstunde trotz, der EBM Massnahmen der KBV, wirklich die Rede sein, wenn ein Anbieter, bei dem ich die Konditionen eingeholt habe, mir ein Paket von 2513,28 € für ein Jahr unterbreitet?
Ich meine, trotz der neuen Abrechnungsmöglichkeiten und der auf 500€ / Quartal begrenzten Förderung der GKV, kein besonders gutes Geschäft für Primärärzte, deren Patienten nachweislich den direkten, persönlichen Kontakt bevorzugen.  zum Beitrag »
[21.10.2019, 10:02:59]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Sehr geehrter Kollege Heinrich Hümmer... 
leider sind zumeist Sie es, der sich auf völlig unseriöse Sekundär- und Tertiärliteratur bzw. Pseudo-Zusammenfassungen auf "wordpress.com" beruft, was man beim besten Willen in der Debatte um die Homöopathie nicht ernst nehmen kann.

Dr. Norbert Aust hat als promovierter Maschinenbauer auf
http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/
und mit seinem Buch "In Sachen Homöopathie - Eine Beweisaufnahme" wenigstens Primärliteratur verfasst, über die sich sicherlich streiten lässt.

Alle von mir bisher geprüften Original-Publikationen konnten nicht zweifelsfrei belegen, dass die Homöopathie signifikant über Placebo-Effekte hinausgehende Wirksamkeiten haben könnte. Bitte ersparen Sie den aufgeklärten Leserinnen und Lesern der Ärzte Zeitung Ihre unreflektiert-tendenziöse Sekundär- und Tertiärliteratur.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund




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[21.10.2019, 08:16:30]
Dr. Wolfgang Muche 
Sprechzeiten 
Leider wird man immer wieder hinter das Licht geführt.
Wunderbar, jeden Tag Sprechstunde gehalten, auch samstags, täglich 10 Hausbesuche gemacht.
Ergebnis: Bezahlung mit Punkten, die nicht vergütet worden.
Es wird bald kein Arzt mehr zur Verfügung stehen.
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