Leserkommentare [20686]

[19.09.2019, 17:02:30]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Was soll das? 
Beide Quellenangaben unter 1. und 2. sind zweifelsfrei voreingenommen, tendenziös und von Eigeninteresse geleitet

1. "Willkommen - www.wisshom.de
WissHom will einen Beitrag zum Fortschritt der Medizin und zum Nutzen der Allgemeinheit leisten. Die Grundlage dafür ist eine praktische und theoretische Weiterentwicklung der Homöopathie. Die Aufgabe von WissHom ist es, diese engagierte Zielvorgabe mit Leben zu füllen."

2. "Naturheilkunde und Komplementärmedizin: Die Carstens-Stiftung
https://www.carstens-stiftung.de
Unterstützen Sie unsere Arbeit und stärken Sie mit Ihrer Spende Naturheilkunde und Homöopathie. Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie."

Alle bisher mir bekannt gewordenen Positiv-Studien zur Homöopathie sind vom Signifikanz- und Relevanz-Niveau völlig wert- und haltlos geblieben.

Nur ein Beispiel:
Wissenschafts- und Informationsgesellschaften
m ü s s e n sich im gesamtgesellschaftlich offenen Diskurs mit Inhalten, Aussagen, Systemtheorien, Schlussfolgerungen und Konsequenzen der Homöopathie auseinandersetzen.

Dabei wären Deeskalation, Unaufgeregtheit, Objektivität und Fairness das Gebot der Stunde. Wer Homöopathie-Kritiker mit "blindem Hass gegen die Homöopathie" tituliert, gießt m.E. demagogisch Öl aufs Feuer einer dringend notwendigen gesamtgesellschaftlichen Debatte um diese "besondere Therapierichtung".

Im Kern geht es darum, ob homöopathische Therapieverfahren einen über den Placeboeffekt hinausgehenden, statistisch nachweisbaren, leitlinienadäquaten, therapeutisch hilfreichen Effekt haben können.

R. T. Mathie et al. schrieben 2014 in "Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis" von Robert T Mathie et al.
https://doi.org/10.1186/2046-4053-3-142
als Schlussfolgerungen von möglichen kleinen, spezifischen Behandlungseffekten. Die insgesamt geringe oder unklare Qualität der Evidenz lege eine vorsichtige Ergebnisinterpretation nahe. Die Autoren fordern neue RCT("randomized controlled trials")-Forschung von hoher Qualität, um maßgeblichere Interpretationen zu ermöglichen ["Conclusions -
Medicines prescribed in individualised homeopathy may have small, specific treatment effects. Findings are consistent with sub-group data available in a previous 'global' systematic review. The low or unclear overall quality of the evidence prompts caution in interpreting the findings. New high-quality RCT research is necessary to enable more decisive interpretation"].

In der Publikation Homeopathy 2018; 107(04): 229-243
DOI: 10.1055/s-0038-1667129
Review Article
The Faculty of Homeopathy
"Systematic Review and Meta-Analysis of Randomised, Other-than-Placebo Controlled, Trials of Individualised Homeopathic Treatment" von
Robert T. Mathie et al. finden sich ähnlich vage formulierte Schlussfolgerungen: "Conclusions - Due to the low quality, the small number and the heterogeneity of studies, the current data preclude a decisive conclusion about the comparative effectiveness of IHT. Generalisability of findings is limited by the variable external validity identified overall; the most pragmatic study attitude was associated with RCTs of adjunctive IHT. Future OTP-controlled trials in homeopathy should aim, as far as possible, to promote both internal validity and external validity."

Vage Schlussfolgerungen deshalb, weil das Fehlen von methodisch korrekten, kontrollierten Homöopathie-Studien gleichzeitig festgestellt, beklagt, eingefordert und als nicht vorhanden deklariert wird.

Wissenschaftlich gesicherte, Leitlinien-gerechte, Evidenz-basierte Therapieverfahren gehen dagegen, wie durch zahllose randomisierte, kontrollierte und auch doppelblinde Studien nachgewiesen publiziert, von hochsignifikant über den Placeboeffekt hinausgehenden Untersuchungs-, Heilungs- und Linderungsprozessen bei unseren Patientinnen und Patienten aus.

Wissenschaftliche Irrtümer, Revisionen, Fehl-Interpretationen und -Entwicklungen eingeschlossen, wie von mir in zahlreichen kritischen Kommentaren und Publikationen auch belegt.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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[19.09.2019, 13:42:34]
Prof. Dr. Volker Loewenich 
Homöopathen-Brief 
Gassen soll alle Ärzte vertreten, das ist wohl selbstverständlich. Nicht richtig ist, was Homöopathen fordern, daß er auch vertreten müsse, was diese oder jene Ärzte machen.  zum Beitrag »
[19.09.2019, 10:17:25]
Dr. Guntram Schulze 
Reanimation 
Es gibt in Deutschland eine große Zahl von Herzsportgruppen, deren Existenz entweder daran gescheitert ist oder bald erfolgt, weil sie keine von den Krankenkassen geforderten ärztlichen Betreuer mehr haben. Dabei könnten z.B. Rettungsassistenten und Intensivschwestern diese Aufgabe vollgültig übernehmen.
Die Krankenkassen berufen sich auf die Ärztekammer und die ist offensichtlich zu träge. Die Patienten brauchen aber diese Betreuung. Bitte helfen Sie Druck auf die Ärztekammer auszuüben. zum Beitrag »
[19.09.2019, 08:52:03]
Christoph Junge 
Selection Bias - vorsätzlich 
Die australische Übersichts- Studie zur Homöopathie hat nur diejenigen Untersuchungen ausgewählt, die schlechte Ergebnisse zeigten. Studien mit guten Ergebnissen wurden weggelassen. Damit erfüllt die Studie nicht nur die Minimal- Bedingungen für wissenschaftliche Untersuchungen nicht, sondern missachtet sie vorsätzlich. Eine solche "Studie" ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Das Ergebnis stand schon vorher fest.  zum Beitrag »
[19.09.2019, 08:15:57]
Dr. Peter Schimmelpfennig 
Wer`s glaubt wird seelig 
500 Millionen Entlastung dafür, dass ein Zettelchen nicht mehr bearbeitet werden muss? Kann Hr. Altmaier da mal bitte seine Berechnung offen legen? Hier läuft der Hase: Onlinebehandlungen benötigen Onlinerezepte, Onlinearztbriefe und eben auch Online AU Bescheinigungen. Wurde den Patienten eigentlich verdeutlicht, was künftig für eine medizinische Versorgung geplant ist (unpersönliche computerunterstützte Behandlungen befreit vom persönlichen Kontakt, persönlicher Untersuchung und persönlichem Gespräch) und wurden sie befragt, ob sie das möchten? zum Beitrag »
[19.09.2019, 08:07:22]
Dr. Anneliese Berger 
Reanimation 
In Deutschland muss man den Menschen die Reanimation so eintrichtern, wie das Bilden einer Rettungsgasse bei einem Verkehrsunfall, dazu muss man es ihnen wiederholt zeigen z.B. in den Medien und zwar zur besten Sendezeit vor den Nachrichten statt einer Werbung für Unternehmen. zum Beitrag »
[18.09.2019, 21:20:25]
Dr. Ellis E. Huber 
Bezahlt die Beziehung! 
Der Kampf gegen die Homöopathie und ihre Kosten ist lächerlich komisch und offenbar ein willkommenes Plazebo, um von den Kosten und Gefahren des Arzneimittelkonsums abzulenken. Arzneimittelsucht auf der Basis von Verordnungen und ihre Milliardenkosten sind das Problem. Da müsste sich die KBV mal lösend einbringen. Die Homöopathen sprechen und machen eine fundierte Bezeihungsmedizin. Das brauchen die Kranken und die Kügelchen sind ein echt preiswertes Beziehungsritual. Die Medizin könnte davon lernen.
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[18.09.2019, 17:34:22]
Dieter Döring 
Homöopathie weiterhin auf Kassenkosten 
Kaum zu glauben wofür Geld da ist. Für einen Placeboeffekt wird derartig viel Geld ausgegeben und bei der soliden seriösen Medizin muss gespart werden. Schlimm.

Dieter Döring
FA für Allgemeinmedizin
Haus - Horl - Str. 73
45357 Essen
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[18.09.2019, 14:49:49]
Franz Bonsch 
Kollege Gassen ist schlecht informiert 
Es gibt sehr wohl positive Studien zur Homöopathie. Man kann sie mit einer Google Suche gut finden,z.B. Bei WissHom oder bei der Carstens Stiftung. zum Beitrag »
[18.09.2019, 14:33:25]
Dipl.-Med Viktor Sommer 
Dipl.med. Viktor Sommer, Notarzt 
Herr Spahn muss endlich eine Konferenz erlassen, wo die Vorteile und die Nachteile von er Homöopathie detailliert diskutiert werden sollten.
Herr Dr. Gassen muss auch mehr demokratisch wissenschaftlich sein. Die Neutralität ist das beste Prinzip für seinen guten KV Ruf.

Jedes Verbot oder jede Einwilligung sollte in der Medizin strengt mit den wissenschaftlichen Studien belegt werden.
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