Leserkommentare [18851]

[25.05.2018, 09:15:33]
Dr. Dieter Löhmann 
Konsequenz. 
Vom Nachbarn Holland lernen??!! zum Beitrag »
[24.05.2018, 10:33:26]
Dr. Martin P. Wedig 
Diskussion ohne Daten 
Ich finde keine Publikation zur derzeitigen Verteilung von Sprechstunden in vertragsärztlichen Praxen. Da die Sprechstunden pro angestellten Arzt in Daten eingeflossen sein mögen, welche Politiker zur Meinungsbildung nutzen, können massive Verzerrungen der Lageeinschätzung entstanden sein. Durch Anstellung von Ärzten wurde das Angebot ärztlicher Beratung erweitert. Diese Ärzte sind jedoch nur in geringerem Umfang zum Angebot von Sprechstunden verpflichet. So wird ein renommierter Arzt, der zu weniger als 10 Stunden Mitarbeit angestellt ist, auch weitgehend andere, strukturelle Leistungen für die Praxis erbringen, als Patienten zu beraten.

Als Bürger fallen mir keine Praxen mit einem Minimalangebot von Sprechzeiten auf. Der Abgleich von Terminen, die Verfügbarkeit von Untersuchungsmöglichkeiten sind die kritischen Variablen.

Da der Haushalt der Bundesregierung mit unerwarteten Mehrbelastungen in Höhe zweistelliger Milliarden zurechtkommt, mag man den politischen Willen umsetzen. Der Hebel der Personalkosten ist erheblich. Aber wir schaffen das.
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[24.05.2018, 05:51:58]
Dr. Ulrich Böhni 
Gilt die Homöopathie in der Schweiz als wissenschaftliche fundierte Methode? - Nein! 
"Jetzt werden wir den nächsten Schritt gehen und eine Homöopathie-Debatte nach Schweizer Vorbild auf den Weg bringen", kündigt Bajic an . . . . Als Schweizer Arzt muss ich mich dagegen wehren, dass in der Schweiz ein Wirksamkeitsnachweis für Homöopathie erbracht worden sei! Homöopathie-Leistungen sind in der Schweiz nur Kassenpflichtig, weil eine Volksinitiative dazu zu einer erzwungen Volksabstimmung dazu führte, dass 2009 diese Leistungen kassenpflichtig blieben, obwohl die vom Bundesamt für Gesundheitswesen veranlassten Studien klar ergeben haben, dass Homöopathie wissenschaftlichen Kriterien nicht standhält. Bereits 1998 zieht ein nationales Forschungsprogramm (NFP 34) ein negatives Fazit zur Homöopathie: Die Methode sei weder wirksam, noch liessen sich damit Kosten sparen, so der Tenor der sechs Millionen Franken teuren Untersuchung.Trotz dieser ernüchternden Beurteilung setzte die sozialdemokratische Gesundheitsministerin Ruth Dreifuss c1999 die Homöopathie und Co. auf diemListe der von der Grundversicherung zu bezahlenden Leistungen. Nach einer fünfjährigen Versuchsphase war der weitere Verbleib im Leistungskatalog an eine erneute Evaluation geknüpft. Das sog. Programm Evaluation Komplementärmedizin (PEK) sollte klären, ob die fünf komplementärmedizinischen Heilverfahren die Anforderungen des Krankenversicherungsgesetzes an kassenpflichtige Leistungen erfüllen: Diese müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein (WZW-Kriterien).
Das Unterfangen gestaltet sich sich schwierig: Im 2005 publizierten PEK-Bericht werden zwei Arten von Untersuchungen präsentiert. Lediglich die Befragung von Personen die sich komplementärmedizinisch behandeln liessen, ergab positive Resultate. Die andere Untersuchungsart waren wissenschaftlich hochstehende klinische Studien, welche allesamt eine geringe Wirksamkeit für die Homöopathie zeigten, die sich allein mit dem Placeboeffekt erklären lässt.
Deswegen wollte der spätere Gesundheitsminister Pascal Couchepin die Homöopathie 2006 wieder streichen, was durch besagte Volksinitiative erfolgreich verhindert wurde. Das Unschöne daran ist, dass dank Volksinitiative bis heute diese Leistungen bezahlt werden müssen, obwohl sie nachgewiesenermassen dem gesetzlich geforderten wissenschaftlichen Standard nicht genügen.
Dr. Ulrich Böhni, Facharzt Innere Medizin und Rheumatologie sowie Schmerztherapie (Schaffhausen/Schweiz) zum Beitrag »
[23.05.2018, 23:16:53]
Dr. Robert Künzel 
Dem Artikel wäre eigentlich voll und ganz zuzustimmen, aber.... 
leiiiider sieht die Realität eben anders aus. Schnelltest ist eben nicht gleich Schnelltest, die unheilige Lobby der Laborärzte wird schon wie in der der Vergangenheit dafür sorgen, daß kein Praktiker in seiner täglichen Arbeit Zugang zu einem guten POC-Test erhält, der auch noch eine vernüftige Honorierung am POC ( und NICHT in der Laborfabrik ) generieren kann. Der Test auf occultes Blut lässt güssen .....
Aber eigentlich entsteht der "Verordnungsdruck" ja ganz woanders. Wären nicht sämtliche guten und nebenwirkungsarmen Antiifektiva (z.B. Angocin, Sinupret u.v.m.) von der Erstattung durch die GKV ausgeschlossen, dann würden nur noch die wenigsten Patienten "Druck" aufbauen.
Die Verlockung ist doch sehr gross, wider besseren Wissens lieber ein kostenloses (oder max. Rp-Gebühr kostendes) Antibiotikum beim Arzt einzufordern als schnell mal eben die Wochenration Hartz-4 dem Apotheker über den Tresen zu schieben. Wären die rezeptfreien Phytotherapeutika wieder für alle Altersklassen GKV-erstattungsfähig und würde man den Veterinären auf die Finger klopfen, die Antibiotika mit Kleintransportern auf die Bauernhöfe karren, dann gäbe es bald kaum mehr Resistenzprobleme. zum Beitrag »
[23.05.2018, 16:47:29]
Carsten Windt 
An der schlechten Bezahlung kann man etwas ändern 
Am Rest aber nicht.

Oder sollen Kinder nur noch Wochentags zwischen 8 und 15 Uhr zur Welt kommen?
Die Haftpflichtprämien haben die Hebammen selbst verschuldet. Wenn eine Berufsgruppe durch fehlerhafte Behandlung bzw. fahrlässigen Verhalten derart hohe Schäden verursacht, sind Prämien eben so hoch. Oder wollen Hebammen eine Lex-Hebamme, der sie von Vornherein von sämtlichen Haftungen freistellt? zum Beitrag »
[23.05.2018, 16:43:27]
Carsten Windt 
grüner Aktionismus 
1. Der Verkehr geht dann durch die Nebenstrassen
2. Max-Brauer-Alle und Streesemannstrasse liegen im direkten Bereich zum Hafen, der nach eigenen Aussagen der Grünen bzw. des grünen Umweltsenators einen überproportionalen Anteil an der NOx Belastung darstellt
3. Die Ausnahmen sind so vielfältig, dass die Werte nicht signifikant gesenkt werden können

Ergo:
Man will von Seiten Grüner Ökoterroristen nur beweisen, dass die Regelung nichts bringt und nach Möglichkeit den gesamten Strassenverkehr verbieten. zum Beitrag »
[23.05.2018, 11:13:38]
Hauke Gerlof 
Die Videosprechstunde wird sich durchsetzen, wie im Rest von Europa 
Zum Beitrag über die nur sporadische Nutzung der Videosprechstunde als Regelleistung im EBM erreichte uns ein Leserbrief von Dr. Felix Schirmann, Leiter Operatives Geschäft, Patientus GmbH:

Bei Patientus teilen wir die Kritik des BVDD an der EBM-Ziffer für die Videosprechstunde. Sowohl deren Komplexität als auch die Höhe sind für sich genommen keine hinreichenden Anreize. Trotzdem steigen unsere Kundenzahlen und die Anzahl der durchgeführten Videosprechstunden auf unserer Plattform. Dies zeigt, dass die Videosprechstunde von Ärzten verstärkt genutzt wird – auch ohne die Verwendung der EBM-Ziffern, z.B. als IGel-Leistung. Ausschlaggebend für unsere Kunden ist vor allem die innovative und effiziente Versorgung ihrer Patienten in der Videosprechstunde.
Natürlich hoffen wir auf eine attraktive Lösung bei der zu erwartenden EBM-Ziffer für die Fernbehandlung mittels Videosprechstunde ohne physischen Kontakt. Ungeachtet der bürokratischen Hürden wird sich die Videosprechstunde auch in Deutschland durchsetzen – genau wie im Rest von Europa und in den USA.
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[22.05.2018, 18:43:46]
Dr. Martin P. Wedig 
Kostenfunktion der Videosprechstunde 
Welchen ökonomischen Definitonsbereich hat die Videosprechstunde? Was sind ihre Grenzkosten?
Wie entwickeln sich die Kosten einer Praxis, wenn der Arzt anstelle seiner anwesenden Patienten, per Video konferiert?
Ich finde keine Antworten in der laufenden Diskussion. Überhaupt wird nicht einmal die Frage nach der Kostenfunktion einer Arztpraxis qualifiziert beantwortet.

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[22.05.2018, 18:22:06]
Christoph Polanski 
Reset? Gesundheitskarte? 
Schon der Name der Karte "Gesundheitskarte" ist eine kranke Erfindung, die Patienten brauchen eine Krankenkarte und nicht eine Gesundheitskarte.
Das kranke Gesundheitssystem wird schon dafür sorgen, dass die Patienten treue Dauerkunden werden. Die Gesundheitskarte.
Die neue Versichertenkarten mit Bild des Versicherten funktionieren bisher sehr gut. Wir müssten dafür neue teuere Lesegeräte kaufen und die alte Geräte auf dem Müll entsorgen.
Wie viel Geld will man wieder verschwenden lassen?
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[22.05.2018, 16:19:27]
Florian Diaz Pesantes 
Einwanderungsstatistiken ungenau 
Sehr geehrter Herr Striegler,

Da die Briten überhaupt kein ziviles Register kennen, und deshalb garnicht wissen, wer das Land verlassen hat, sind die Immigrationszahlen vermutlich ungenau und wenn sie , wie ich vermute auf der Anzahl neuzugeteilter National Insurance Nummern beruhen, viel zu hoch.

Ich habe bereits die Flucht ergriffen und würde der britischen Regierung nicht über den Weg trauen, dass sie einen anständig behandeln werden, wenn man mal alt und krank würde. Sie deportieren ja sogar Ihre eigenen Staatsbürger nach Jamaica.

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