Leserkommentare [20149]

[24.04.2019, 12:52:15]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Kleine Nachhilfe in Sachen ärztlicher Schutzimpfung! 
Wenn der Betriebswirtschaftler Prof. Uwe May zur Grippeschutzimpfung, wie im Deutschen Ärzteblatt zitiert, behauptet: "Aktuell sind lange Wartezeiten beim Arzt noch eine große Hürde“, war er offensichtlich seit vielen Jahren nicht mehr in einer haus- und familienärztlichen Vertragsarzt-Praxis.

Denn dort wird nicht nur wie bei uns jederzeit und zwischendurch geimpft, ohne dass ein Termin gemacht werden muss. Und im Gegensatz zu Apotheken liegt bei jedem unserer Patientinnen und Patienten eine vollständige, EDV-gestützte medizinische Dokumentation für alle Eventualitäten vor. Damit sind im Zusammenhang mit der Präventionsleistung auch alle weiteren Gesundheits- und Krankheitsfragen anzusprechen und einer adäquaten Lösung zuzuführen.

Wie man auf eine zwölfprozentige Steigerung der Impfrate in Deutschland kommen will, während im gering besiedelten Flächenstaat Kanada mit sehr ungünstig verteilter Arztdichte nur 8,5 Prozent erreicht werden konnten, bleibt ein Denk-Geheimnis der Hochschule Fresenius.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Bergen aan Zee/NL)

 zum Beitrag »
[24.04.2019, 10:27:04]
Dipl.-Med Viktor Sommer 
Dipl.med. Viktor Sommer, Notarzt 
Herr Gesundheitsminister Spahn ist ein ehemaliger Sparkassenberater und er ein Pharmalobbyvertreter. Er ist ein guter Mensch. Jedoch ist kein ausgebildeter Mediziner. Deswegen ist er für Steuerzahler ein teuerster beraterabhängiger Gesundheitsminister. Seine neugierigen Pläne stehen immer Bundesärztekammer- und KV-Kritik, weil das Gesundheitswessen offenbar und gewissermaßen keine konventionelle Parteinomenklatur braucht. Es gibt es die duzenden teuersten Beispiele, wo Herr Spahn keine Kompetenz gezeigte. Z.B. seine Idee für eine Monovakzinierung, einen ab sofort Facharzt in 30 Minuten und etc.
Der Zustand von der Notfallmedizin bzw. Rettungsdienst aktuell in Deutschland.
Eine Ergänzung für offenen Brief Frau Dr. Karlheinz Bayer
Aktuell herrscht in Deutschland ein akuter Notarzt- und begleitender Rettungsdienstmangel vor. Die meisten Rettungswachen sind zwischen 1950-2000 gebaut worden. Dort gibt es keine Möglichkeit für Rettungspersonal nach stressigen Einsätzen, wie etwa z.B. bei den Kollegen aus der Schweiz zu regenerieren ( vgl. z.B. Rettungswachen in Helmstedt, Künzelsau, Dettighofen, Schwarzenberg etc.). Zum Einsatz fährt das Rettungsteam /NEF und RTW/ mit Sirene beim Verkehrschaos circa 7-15 Minuten und auf dem Land etwas länger. Nach Notfallversorgung muss das Rettungsteam ins Krankenhaus mit Notfallpatienten auch ca. 20 Minuten unter Sirene d.h. Sonderregelung fahren.
Aktuell bestätigen Studien, die gemacht wurden, wie gesundheitsschädlich sich jeder Einsatz auf das Rettungsteam auswirkt. Die Realität zeigt klar, dass das Rettungspersonal keine Arbeitsmaschine ist und nicht erst mit 67 Jahren in Rente gehen sollte. ,,Das derzeitige Renteneintrittsalter mit 67 kann nicht denkrichtig sein.
Trotz kollabierenden Notarztsystems im Deutschland hatte die Notarztbörse dank des großen Organisationstalents von Herrn Dr. Krönke eine Notarztpatientenbetreuung mit Honorarärzten bundesweit seit Jahren aufbauen können. Mit dieser Notarzthonorartätigkeit sind die Notfallpatienten mit der geleisteten Notfallversorgung zufrieden. Alle Verkehrsunfallpatienten konnten rechtzeitig behandelt werden.
Was die jungen Rettungsassistenten sowie Notfallsanitäter angeht(2016 wurde diese Information an CDU, CSU und SPD von mir gesendet!), bekommen diese nach 6 Jahren ihrer unermüdlichen Rettungsdiensttätigkeit zeitnah keinen versprochenen Studienplatz. Diese jungen Mediziner, die zu Anfang ihrer Medizinkarrieren voller Ideale in den Rettungsdienst gehen und Menschenleben retten wollen, sehen sich dann inneren Konflikten bzw. ernsthaften Zweifeln an ihrer Tätigkeit ausgesetzt, wenn sie seitens des Staates weder eine moralische noch eine finanzielle Unterstützung erhalten. Dieser Zustand ist höchst unbefriedigend, da diese angehenden und talentierten Mediziner prädestiniert wären, als zukünftige Ärzte die erforderlichen medizinischen Aufgaben in der Notfallpatientenversorgung und im Katastrophenschutz bewältigen zu können.
Sie werden mir zustimmen, dass Deutschland dramatisch nach den jüngsten IS-Anschlägen unter höchstem Terroralarm steht. Eine medizinische Versorgungsvorbereitung für einen Katastrophenalarm oder z.B. einem Atomkatastrophenalarm ist aufgrund des aktuellen Notärzte- bzw. Rettungsdienstmangel nicht gewährleistet.
Aus diesem Grund möchte nachfolgend Vorschläge zur Verbesserung der Situation im Notfalldienst und Erhöhung der Attraktivität im Rettungsdienst zu unterbreiten, die angesichts des anhaltend guten Wirtschaftswachstum in Deutschland realisierbar sind:

1.) Ein Notarzt, der über 10 Jahren im Rettungsdient tätig war, die gesetzliche versprochene Rente 2 Jahren früher bekommt.
2.) Die bisherige Notarztvergütung ist schlichtweg aktuell nicht akzeptabel in Deutschland.


3.) Das Rettungspersonal auf Beamtenniveau eingestuft wird und entsprechend bei 40 stündiger und 100% bezahlter Arbeitswoche mit 60 Jahren in Rente gehen kann. Darüber hinaus darf der Rettungspersonalnachwuchs keinesfalls vernachlässigt werden. Das junge Rettungspersonal muss ohne Barrieren Medizin studieren können.

4.) Sollte eine grundlegende Überprüfung von allen Rettungswachen in Deutschland stattfinden, um einen direkten Vergleich mit Rettungswachen z.B. nach schweizerischem Standard, wie z.B. in Schaffhausen, vornehmen zu können.

5.) Eine Reorganisation des Rettungsdiensts von diversen Kreisverbanden bis den neutralen Bundes/Landesrettungsdienst ist dringlich notwendig.
Der Rettungsdienst ist dringend auf Personalnachwuchs angewiesen. Deswegen muß es vordringliche Aufgabe unserer Generation sein, die kritische Situation im Rettungsnotdienst, wie oben dargestellt, so schnell wie möglich zu beseitigen und die notwendigen Reformen einzuleiten.
Das Notfallsanitätergesetz und eventuell ein zukünftiges Allgemeinrettungsdienstgesetz bedürfen deshalb bis 2017 einer zügigen Bearbeitung.

Mit freundlichen Grüßen
V.Sommer
 zum Beitrag »
[24.04.2019, 00:04:09]
Dr. Andreas Schnitzler 
Evidenz, bitte! 
Man möge bitte diejenigen Studie(n) nennen, mit denen die Aussage belegt werden kann, dass eine weitere Reduktion von Luftschadstoffen zu deutlich verbesserten Überlebensraten führt.

Man gehe bitte auch auf den Aspekt von zunehmenden Lungenkrankheiten bei sinkenden Luftschadstoffen ein.

Man gehe bitte auch auf den Aspekt der relativ hohen Lebenserwartung von Landwirten bei relativ hoher Ammoniak-Exposition ein.


_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.


MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg zum Beitrag »
[23.04.2019, 10:26:25]
Dr. Joseph Schmitt 
Honorarzuwachs Psychotherapeuten 
Dass ich nicht lache Honorar 1990 50minuten 1800 Punkte ca 180DM
und heute? Was ksostet heute noch genau so viel wie 1990?
Kollegeen lasst euch durch die KV-Politiker und andere Politiker nicht weiter verarschen! zum Beitrag »
[20.04.2019, 09:58:03]
Dr.med. Henning Fischer 
und warum keine deutschen Ärzte? 

anstatt die Niederlassung wieder attraktiver zu machen holt man sich (solange noch Nachschub) Ärzte, die mit sich dem zufrieden geben.

Irgendwann Schamanen und wenn die auch nicht mehr wollen ist die Versorgung schon lange von artzersetzenden Veras Näpras und Telemetrie-Zentren übernommen (alles von Kassenärzten selbst finanziert).

The show must go on, egal wie.
 zum Beitrag »
[19.04.2019, 18:09:26]
Dieter Döring 
Durchschnitt jede Arztpraxis 380.000 Euro pro Jahr", soll der Pressesprecher des GKV-Spitzenverbands Florian Lanz laut  
Unerklärlich wie man an diese Zahl (380000 Euro) kommt.
Habe eine Durchschnittspraxis, allerdings mit wenig Privatpatienten, da sozialer Brennpunkt, und auf ca. 13 000 Euro pro Monat, davon gehen noch ca. 7000 Euro an Praxiskosten ab, bleiben ca. 6000 Euro.
Unglaublich was da für Zahlen veröffentlich werden.
Dieter Döring
Facharzt für Allgemeinmedizin
Praxis seit über 32 Jahren. zum Beitrag »
[19.04.2019, 01:12:56]
Marcel Nonnweiler 
Probleme mit (oder ohne) Alkohol? 
Bei jeder vorsichtigen Berechnung des Konsums alkoholischer Getränke sollte allen bewusst sein, dass solange ein Zuschauer eines Fußballbundesligaspiels der in Halbzeit die Treppe nach oben torkelt und die zweite Hälfte nur noch im Delir erlebt oder Eltern den Tag der offenen Tür der örtlichen Schule nur mit dem dort verkauften Bier ertragen, wir sehr wohl ein deutliches Suchtproblem haben.  zum Beitrag »
[18.04.2019, 14:22:25]
Rudolf Hege 
Antibiotika-Missbrauch in den Griff bekommen? 
Antibiotika sind bequem - das gilt für die Human- wie die Tiermedizin. Man kann damit "Haltungsfehler" bei Mensch und Tier "ausgleichen", um den Preis langfristig negativer Folgen. Weil Antibiotika aber bequem sind, werden hier vermutlich nur strenge Kontrollen (unangekündigte Stichproben) und rigide Ahndung (Schließung der betroffenen Betriebe) die Bequemlichkeit schlagen. Ich bin sonst kein Freund von Gesetzen für jede Lebensfrage, aber hier werden wir anders nicht zu einer Änderung kommen. Der Verbraucher kauft nach Preis - und der Erzeuger steht unter dem Druck möglichst billig zu produzieren. Freiwillig verzichtet da niemand auf biochemische Nachhilfe... zum Beitrag »
[18.04.2019, 09:43:11]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Das sagt eigentlich Alles! 
Nachtrag:

IGeL Monitor - Impressum
https://www.igel-monitor.de
Verantwortlich für den Inhalt Dr. Michaela Eikermann, Leiterin des Bereichs „ Evidenzbasierte Medizin“ des MDS. Projektleitung Dr. Christian Weymayr, freier Medizinjournalist.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[18.04.2019, 08:14:59]
Thomas Suchomel 
Fake-Überschrift? 
Warum diese reißerische – und noch dazu falsche – Überschrift? Sie schreiben doch im Artikel selbst, dass es sich bei „der Badewanne voll“ nicht um Alkohol, sondern um alkoholhaltige Getränke handelt. Für 2016 heißt es auf der Seite http://www.aktionswoche-alkohol.de/presse/fakten-mythen/zahlen-und-fakten/ übrigens: „Im Jahr 2016 betrug der Pro-Kopf-Konsum an alkoholischen Getränken in der Bundesrepublik 133,8 Liter. Das entspricht 9,5 Liter reinem Alkohol.“
Ein Eimer voll Alkohol ist zwar immer noch viel, aber doch deutlich weniger als eine Badewanne!
 zum Beitrag »
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10vor