Leserkommentare [19574]

[18.11.2018, 11:23:26]
Team deinediagnose.de 
Antwort Depression 
Sehr geehrter Herr Dr. Friedrich,

vielen Dank für Ihr Feedback! Für uns sind konstruktive Rückmeldungen sehr wichtig, da sie uns dabei helfen, die Qualität unserer Videos und Texte zu bewerten und weiter zu verbessern. Schließlich ist es unser Ziel, möglichst vielen Menschen eine Hilfe zu sein, wenn es darum geht, medizinische Sachverhalte besser zu verstehen und sich erfolgreich in unserem Gesundheitssystem zurecht zu finden.

In der Tat legen wir in unserem Video zum Thema Depression einen Schwerpunkt auf die biochemischen bzw. neurophysiologischen Entstehungs-Modelle der Erkrankung (in sehr stark vereinfachter Art und Weise). Dies hat jedoch einen ganz bestimmten Grund: die immer noch häufig gefundene Tabuisierung des Themas Depression in unserer Gesellschaft.

Unserer Meinung nach gibt es noch immer viele Menschen mit einer Depression, die sich einem Arzt zur sehr zögerlich oder gar nicht mitteilen. Ein wichtiger Grund dafür ist unserer Meinung nach, dass viele Patienten sich für ihre Beschwerden schämen und Angst haben, Gesellschaftlich stigmatisiert zu werden. Insbesondere diesen Menschen möchten wir mit unserem Video eine Unterstützung sein. Wir möchten ihnen folgendes vor Augen führen:

Es kann passieren, dass im Gehirn bestimmte Prozesse ablaufen, die von der Norm abweichen und zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen führen. Und durch die wissenschaftliche Identifizierung dieser Prozesse hat man eine Möglichkeit gefunden, bei vielen Patienten in den Krankheitsprozess einzugreifen und Depressionen erfolgreich zu behandeln.

Durch die Darstellung der o. g. Entstehungsmodelle möchten wir also die betroffenen Menschen dazu bewegen, die Schuld für die Entstehung der Erkrankung nicht bei sich selbst zu suchen. Und wir möchten ihnen ein einfach nachvollziehbares Argument dafür liefern, dass es sinnvoll ist, wenn man sich in eine ärztliche Behandlung begibt.

Insgesamt sehen wir die o. g. Darstellungen sowie auch die von uns angesprochenen Therapieoptionen mit Medikamenten und Psychotherapie nicht im Wiederspruch zu der von Ihnen angesprochenen Leitlinie für Ärzte. Man kann jedoch sicherlich darüber diskutieren, ob wir noch weitere Inhalte der Leitlinie mit in unser Video und den dazugehörigen Text aufnehmen sollten (z. B. weitere Entstehungsmodelle der Depression, die dort angesprochen werden).

Wir werden daher Ihre Kritik intern ausführlich diskutieren und dabei auch weitere Anmerkungen mit einbeziehen, die wir evtl. zu diesem Thema erhalten.

Für weitere Rückmeldungen sind wir über das Kontaktformular unserer Webseite (https://deinediagnose.de/impressum/) erreichbar und sehr dankbar!

Ihr Team von deinediagnose.de

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[17.11.2018, 15:18:58]
Katharina Effinger-Frischholz 
Tatsächlicher Eigenanteil 
Mutter 2016 Pflegeklasse 1 im Pflegeheim in NRW - monatliche Heimkosten 4200 in Zweibettzimmer - Pflegekasse Anteil ca. 1600. Wie kommt es zu dem errechneten durchschnittlichen Eigenanteil? zum Beitrag »
[17.11.2018, 11:51:34]
Dr. Andreas Schnitzler 
Weg mit dem Mist. 
Gezwungenermaßen (schließlich kann man doch wegen der avisierten Kürzung kein Personal entlassen!) habe ich die TI installiert.

Auch bei uns kommt es regelmäßig zu "Akzeptanzproblemen" diverser Karten.

LÖSUNG:
Ein Arbeitsplatz ist noch (erneut) mit einem "alten" Lesegerät ausgestattet. Ist ja nicht verboten.


Ceterum censeo:
- Jeder "Tresor" kann bei entsprechender Interessenlage schlussendlich "geknackt" werden.
- Nur Daten, die (an einem bestimmten Ort) nicht exstieren, können weder missbraucht noch entwendet werden.

- Geheimnisse von Menschen sind seit Jahrtausenden bei Priestern, Anwälten und Ärzten pflichtgemäß gut aufgehoben. Ob dagegen ein – jederzeit änderbarer – gesetzlicher bzw. technologischer Schutz genügt, muss sich erst noch erweisen. An "freiwillige" Preisgabe erst gar nicht zu denken, wenn sensible Daten "im Eigentum" der Patienten stehen...

- Es dürfte nur eine Frage der Zeit (Naivität?) sein, wann aus der Möglichkeit, bspw. "Fitnesstracker" in "Gesundheits-Apps" einzubinden, ggf. sanktionsbewehrte Pflicht wird. Zu wessen Nachteil auch immer.
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[17.11.2018, 09:51:10]
Rudolf Hege 
Zusatzinformationen, die das System nicht hat... 
Jeder Therapeut erfasst viele zusätzliche Informationen eines Patienten. Ich seh ja nur die Laborwerte, sondern auch den Patienten (Symptomatik, Hautfarbe, Tonus, Haltung usw.) die mir helfen, das Labor einzuschätzen. Das ist bei einem bildgebenden Verfahren nicht anders.  zum Beitrag »
[17.11.2018, 09:45:31]
Rudolf Hege 
EBM-Bärendienst... 
Da hat die "EBM" der Praxis einen Bärendienst erwiesen: Weil "pflanzliche" oder "homöopathische" Tropfen nicht mehr erstattet werden, greift der Hausarzt nun zum Antibiotika "als Quasi-Placebo". Zum Einen ist er damit auf der sicheren Seite, denn für Übertherapie kann man in Deutschland nicht bestraft werden, für Untertherapie schon. Zum Zweiten stellt er den Patienten zufrieden, der "etwas" gegen seine Beschwerden bekommen will, denn wofür bezahlt er sonst seine Kassenbeiträge?
Vielleicht sollte die Wissenschaft hin und wieder aus ihrem Elfenbeinthron herabsteigen - und mal schauen, was so in der Praxis läuft..? zum Beitrag »
[16.11.2018, 20:27:14]
Dr. Christoph Luyken 
es trifft mal wieder die Falschen 
Es ist höchst ärgerlich, daß Unkrautvernichtungsmittel für den Normalverbraucher, der vielleicht mal ein paar Quadratmeter Zuwegung zu seinem Häuschen oder die Garageneinfahrt unkrautfrei halten möchte, verboten sind, aber nach wie vor Großverbraucher tonnenweise das Gift auf Äckern verteilen dürfen. Hier wird dem Bürger durch Einschränkungen "am eigenen Leib" der Eindruck vermittelt, man täte etwas für die Umwelt.

Mein Vorschlag sähe anders aus: 1.) Glyphosat sollte in Gebinden von maximal 2 Litern weiterhin verkehrsfähig bleiben, 2.) Städte und Gemeinden dürfen für öffentliche versiegelte Plätze evtl. eine Sondergenehmigung erhalten, sofern eine Kontamonation Schädigung des Abwassers ausgeschlossen ist, aber 3.) die bisher übliche massenweise Anwendung auf großen Flächen in Landwirtschft und Umwelt soll verboten werden. zum Beitrag »
[16.11.2018, 17:38:23]
Rüdiger Saßmannshausen 
Was ist zumutbar? 
„Die Freiheit der Person ist unverletzlich und stellt ein besonders hohes Rechtsgut dar." Wenn dies so ist, wieso ist zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens kein richterlicher Bereitschaftsdienst vorzuhalten? Gesundheit ist ebenso in hohes Rechtsgut, für das Schwestern und Pfleger in Nachtschicht arbeiten und Ärzte ebenso selbstverständlich in Bereitschaft stehen. Am nächsten Morgen soll ein übermüdeter Arzt am Ende seiner Nachtbereitschaft einem gut ausgeschlafenen Richter zu dessen Arbeitsbeginn die Notwendigkeit der nächtlichen Fixierung eines Patienten begründen. Was, wenn sich die aufgrund eines nicht verfügbaren Richters stundenlang andauernde Fixierung nachträglich als nicht rechtmäßig erweist? Es ist schon merkwürdig, wenn sich die Wahrung der Rechtsgüter nach durch von Juristen dominierten Parlamenten richtet. zum Beitrag »
[16.11.2018, 16:17:01]
Dr.med. Henning Fischer 
falsche Richtung! 

jeder Patient, der NICHT zeitgerecht beim Facharzt unterkommt, macht dem Hausarzt zusätzliche nicht bezahlte Arbeit.

Daher: 10 Euro für jeden Patienten, der nicht innerhalb von 2-4 Wochen beim Facharzt drankommt, aus dem Facharzttopf für den Hausarzt.

Problem gelöst.
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[16.11.2018, 11:47:29]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Danke für diesen kritisch abwägenden Bericht in der Ärzte Zeitung! 
Von meinem Vater, Johann-Georg Schätzler, nach Assistenz der Pflichtverteidigung bei den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen, Staatsanwalt, Richter, Spitzenbeamter im Bundesjustizministerium und nachfolgend Rechtsanwalt habe ich gelernt, mit einer Richterschelte äußerst behutsam umzugehen.

Aber was sich die Richter am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen mit ihrer gestern angeordneten Fahrverbotszone für Essen geleistet haben, in die ausdrücklich auch das Autobahn-Teilstück der A40 auf dem Essener Stadtgebiet mit einbezogen wurde, ist formal und inhaltlich nicht nur erkenntnistheoretisch zu beanstanden.

Genau dieses Teilstück des "Ruhrschleichwegs" habe ich 10 Jahre lang beruflich bedingt zu den Stoßzeiten befahren müssen. Dort ist bis heute täglich mehrere Stunden lang "Stop-and-Go" bzw. Stillstand angesagt. PKW-, LKW- und Sonderfahrzeug-Emissionen werden grundsätzlich in einem simulierten Fahrbetrieb gemessen und nicht im Stand bei laufenden Motoren. So lange keine Abschaltautomatik im Stand bei allen Benzin- bzw. Dieselantrieben gesetzlich vorgeschrieben ist, kommt es an Messstellen in typischen Staubereichen zu völlig überhöhten Messwerten, die den ordnungsgemäßen Fahrbetrieb gar nicht widerspiegeln können.

Erschwerend kommt hinzu, dass an vielen Messstellen bei baustellenbedingten Umleitungen und gänzlich fehlendem Baustellenbetrieb teilweise höhere Luftbelastungen durch umgebenden Hausbrand (Kamine, Kohle, Pellets), Klimaanlagen, Heizungs- und Warmwasser-Feuerungsanlagen, Handwerks- und Industriebetriebe, etc. entstehen, welche alle nachweislich nicht auf Kraftfahrzeug-Emissionen zurückzuführen sind. Messstellen in Deutschland sind, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, überwiegend unmittelbar am Straßenrand platziert, um möglichst hohe Luftbelastungen nachweisen zu können.

Diese Sachverhalte müssen auch Verwaltungsrichter in Deutschland zur Kenntnis nehmen, bevor sie sach- und fachgerechte Urteile fällen können.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[16.11.2018, 10:24:14]
Dipl.-Med Wolf Waitz 
MVZ Mittelmosel 
...........aber die Abteilung Allgemeinmediziner ist geschlossen.............. zum Beitrag »
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