Leserkommentare [18907]

[15.06.2018, 18:56:26]
Dr.med. Henning Fischer 
mal ganz transparent in der KVWL: 

Hausbesuchsbudget: die Höhe richtet sich nach der Zahl der Hausbesuche im Vorjahresquartal
also angenommen:

2016 Grippewelle mit 50 Hausbesuchen im 1. Quartal. 2015 keine Grippewelle, 20 Hausbesuche. 2016 werden 20 Hausbesuche mit 22 Euro bezahlt, 30 über Budget mit je 5 Euro!!!!!!!!!!!!

2017 keine Grippewelle, es werden 20 Hausbesuche gemacht. Das Budget erlaubt aber 50 mit "voller Bezahlung" (22 Euro). Also macht man mal ein paar überflüssige, um das Budget nicht zu gefährden?

Wer sich derartigen Mist ausdenkt gehört für den Rest seines Lebens in einen Kerker!
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[15.06.2018, 15:24:00]
Dr. Karlheinz Bayer 
Aha! 
Diese Frau fiel in das Sommerloch - früher als sonst zum Beitrag »
[15.06.2018, 12:12:17]
Dr.med. Henning Fischer 
man muß doch schon ganz schön blöd sein 

zu solchen Konditionen mehr als wirklich absolut unvermeidbare Hausbesuche zu machen.

Und das sind wirklich nur gaaaanz wenige.
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[15.06.2018, 09:15:05]
Dr. Hans-Jürgen Schrörs 
Apotheker wollen impfen 
Zum Impfen gehören:
- Grundkenntnisse der Physiologie, Immunologie und Anatomie
- Kenntnisse der Pathologie zur Stellung der Indikation, insbesondere bei Risikopatienten
- Ausreichende Kenntnis der Notfallbehandlung und Wiederbelebung einschließlich der Vorhaltung und sachgerechten Bedienung entsprechender Geräte
- die Vorhaltung von Behandlungsräumlichkeiten

...und letztendlich einen Haftpflichtversicherer, der bereit ist, das Behandlungsrisiko bei nichtärztlichen Personenkreisen zu versichern...

Und noch gar nicht angesprochen sind die Gesetze, z.B. das IfsG, das komplett geändert werden müsste und das Procedere bei Komplikationen oder gar Impfschäden, auch wenn diese sehr selten sind. Wer legt in diesen Fällen die Krankenakte des Patienten vor? An wen wendet sich der Patient, der sich falsch behandelt fühlt? ...an die Apothekerkammer?
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[14.06.2018, 23:07:54]
Dr. Daniel Moos 
Online Spielsucht als Krankheit 
überfällig, bin aber auf die Differenzierung zu "Gamern" gespannt zum Beitrag »
[14.06.2018, 18:32:09]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
1/3 macht die Hausbesuchsarbeit für 2/3 aller Vertragsärzte! 
24,6 Millionen Hausbesuche im Jahr 2017 entsprachen im Schnitt 484 Besuchen pro Arzt, so die Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage. Im Jahr 2009 wurden noch 30,3 Millionen Hausarztbesuche bundesweit durchgeführt.

Der Dreisatz bringt es an den Tag: Wenn bei 24,6 Millionen Hausbesuchen im Jahr 2017 im Schnitt pro Arzt 484 Besuche absolviert wurden, ruhte diese Hausbesuchs-Last auf den Schultern von nur 50.826 Vertragsärzten. Doch laut KBV und Bundesarzt-Register lag die Zahl der ambulant tätigen Vertrags-Ärztinnen und -Ärzte im Jahre 2017 bei 154.369 Ärztinnen und Ärzten.

Weniger als ein Drittel (50.826) aller ambulant tätigen Vertrags-Ärztinnen und -Ärzte (154.369) machten also im Jahre 2017 noch die zur Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung notwendigen Hausbesuche.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[14.06.2018, 17:55:41]
Dr. Martin P. Wedig 
Die KV will es. 
Es wird immer wieder betont wie selten Honorarrückforderungen an Ärzte gerichet werden. Bei den Hausbesuchen hat der Arzt Zeit und Kosten über seine Sprechstunden hinauseingesetzt. Was Minister Spahn fordert wird durch die ärztliche Selbstverwaltung massiv bestraft. Dies zeigt der Fall der hessischen Kollegen. Sie verloren ihre Existenz und mußten auswandern.
Für die Planziele des Gesundheitsministeriums müssen also Hausbesuche noch stärker verdrängt werden, dann gibt es mehr Sprechstunden.  zum Beitrag »
[14.06.2018, 16:47:47]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Vertragsärztliche Hausbesuche in Deutschland: Nur 1/3 sind aktiv - 2/3 bleiben passiv! 
Dass die Zahl der Hausbesuche aller Vertrags-Ärztinnen und -Ärzte in den vergangenen Jahren insgesamt deutlich zurückgegangen ist, stimmt im Detail so nicht: Immer weniger der insgesamt in der Akut- und Notfallmedizin stark belasteten Haus- und Familienärzte müssen immer häufiger die notwendigen Hausbesuche machen, um die ambulante Versorgung in Praxis und zentralem vertragsärztlichen Notdienst (ZND) überhaupt sicherstellen zu können. Immer weniger in Praxis und MVZ angestellte Kolleginnen und Kollegen wollen überhaupt noch Hausbesuche machen.

Dagegen können und wollen die fach- und spezialärztlichen Kolleginnen und Kollegen am liebsten ohne jegliche Hausbesuchs-Verpflichtungen in den Feierabend gehen, indem sie die ungeliebte Hausbesuchs-Tätigkeit an Haus- und Familienärzte delegieren. Bei unseren zahnärztlichen Kolleginnen und Kollegen gibt es bis heute übrigens gar keine geregelte Versorgung durch Hausbesuche für bettlägerige und immobile Patienten, wenn man von wenigen Privatinitiativen absieht (einen dieser Zahnärzte kenne ich übrigens persönlich).

Die in der Ärzte Zeitung dargelegten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 24,6 Millionen Hausbesuche im Jahr 2017 entsprachen im Schnitt 484 Besuchen pro Arzt. Das ging aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken zu Regressforderungen der KVen anlässlich von Hausbesuchen hervor. Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) wurden im Jahr 2009 noch 30,3 Millionen Hausarztbesuche bundesweit durchgeführt.

Ein schlichter Dreisatz bringt es an den Tag: Wenn bei 24,6 Millionen Hausbesuchen im Jahr 2017 im Schnitt pro Arzt 484 Besuche absolviert wurden, ruhte diese Hausbesuchs-Last auf den Schultern von nur 50.826 Vertragsärzten!
Laut KBV und Bundesarzt-Register lag die Zahl der ambulant tätigen Vertrags-Ärztinnen und -Ärzte im Jahre 2017 zum Stichtag jedoch bei 154.369 Ärztinnen und Ärzten.
http://www.bundesaerztekammer.de/ueber-uns/aerztestatistik/aerztestatistik-2017/ambulant-taetige-aerzte/
Die Zahl der selbstständig freiberuflich Niedergelassenen, also ohne angestellte Kollegen/-innen, lag zum 31.12.2017 bei 118.356.
http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Statistik2017/Stat17Tab08.pdf

Nur zum Vergleich: Ohne die 120.865 nicht ärztlich Tätigen waren im Jahre 2017 im Bundesgebiet 385.149 Ärztinnen und Ärzte ärztlich tätig.

Im Klartext: Weniger als ein Drittel (50.826) aller ambulant tätigen Vertrags-Ärztinnen und -Ärzte (154.369) machten im Jahre 2017 noch die zur Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung notwendigen Hausbesuche.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[14.06.2018, 09:21:32]
Dr. Rainer Didier 
Hippokratischer Eid 
Ich kann nicht verstehen wie Berufskollegen sich in ein System hineinbegeben haben in denen ihr Handeln durch Regresse beeinflusst wird. Haben wir nicht alle geschworen unser Handeln nur zum Wohle des Patienten auszurichten und uns nicht durch irgendwelche Gesetze hierin beeinflussen zu lassen.  zum Beitrag »
[14.06.2018, 08:02:56]
Lilia Renner 
Ausreichend  
Viele Hausbesuche sind auch unnötig, und es ist unbefriedigend alle 4-6 Wo einen beschwerdefreien zwar geheingeschränkten Patient mal so zu besuchen, „Hallo“ zu sagen-dafür muß man nicht Medizin studieren, evtl. reicht auch Soz. Arbeiter.
Wie weit wollen wir die Bevölkerung weiter unselbstständig auf Kosten der jüngeren Generation erziehen.Siehe auch die Zahl Arzt-Patient-Kontakte-Durchschnitt in Deutschland an.
Mehr Hausbesuche bei jedem ungewohnlichen Aufstößen. Manche Regresse sind auch berechtigt-manche Ärzte verdienen ihr Geld damit, wird man auch so beraten.
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