Leserkommentare [18844]

[23.05.2018, 11:13:38]
Hauke Gerlof 
Die Videosprechstunde wird sich durchsetzen, wie im Rest von Europa 
Zum Beitrag über die nur sporadische Nutzung der Videosprechstunde als Regelleistung im EBM erreichte uns ein Leserbrief von Dr. Felix Schirmann, Leiter Operatives Geschäft, Patientus GmbH:

Bei Patientus teilen wir die Kritik des BVDD an der EBM-Ziffer für die Videosprechstunde. Sowohl deren Komplexität als auch die Höhe sind für sich genommen keine hinreichenden Anreize. Trotzdem steigen unsere Kundenzahlen und die Anzahl der durchgeführten Videosprechstunden auf unserer Plattform. Dies zeigt, dass die Videosprechstunde von Ärzten verstärkt genutzt wird – auch ohne die Verwendung der EBM-Ziffern, z.B. als IGel-Leistung. Ausschlaggebend für unsere Kunden ist vor allem die innovative und effiziente Versorgung ihrer Patienten in der Videosprechstunde.
Natürlich hoffen wir auf eine attraktive Lösung bei der zu erwartenden EBM-Ziffer für die Fernbehandlung mittels Videosprechstunde ohne physischen Kontakt. Ungeachtet der bürokratischen Hürden wird sich die Videosprechstunde auch in Deutschland durchsetzen – genau wie im Rest von Europa und in den USA.
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[22.05.2018, 18:43:46]
Dr. Martin P. Wedig 
Kostenfunktion der Videosprechstunde 
Welchen ökonomischen Definitonsbereich hat die Videosprechstunde? Was sind ihre Grenzkosten?
Wie entwickeln sich die Kosten einer Praxis, wenn der Arzt anstelle seiner anwesenden Patienten, per Video konferiert?
Ich finde keine Antworten in der laufenden Diskussion. Überhaupt wird nicht einmal die Frage nach der Kostenfunktion einer Arztpraxis qualifiziert beantwortet.

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[22.05.2018, 16:19:27]
Florian Diaz Pesantes 
Einwanderungsstatistiken ungenau 
Sehr geehrter Herr Striegler,

Da die Briten überhaupt kein ziviles Register kennen, und deshalb garnicht wissen, wer das Land verlassen hat, sind die Immigrationszahlen vermutlich ungenau und wenn sie , wie ich vermute auf der Anzahl neuzugeteilter National Insurance Nummern beruhen, viel zu hoch.

Ich habe bereits die Flucht ergriffen und würde der britischen Regierung nicht über den Weg trauen, dass sie einen anständig behandeln werden, wenn man mal alt und krank würde. Sie deportieren ja sogar Ihre eigenen Staatsbürger nach Jamaica.

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[22.05.2018, 14:48:42]
Anne C. Leber 
Leserzuschrift von Prof. Dr. Renate Stemmer 

Der Arbeitgeber-Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgebervereinigung wurde mit dem Statement zitiert, dass Schulnoten und wissenschaftliches Verständnis nicht die entscheidenden Kriterien für gute Pflege seien, sondern Herzenswärme und Geduld.
Dieser vom Arbeitgeber-Präsidenten formulierte Aussage führt nicht nur in die 1950er Jahre zurück, sondern widerspricht internationalen und europäischen Erkenntnissen zur Wirkung der Qualifikation von professionellen Pflegefachpersonen in der Patientenversorgung.
Es gibt einen wissenschaftlich belegbaren Mehrwert hochqualifizierter und auch akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen zugunsten der Patientensicherheit und der Qualität in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung. Diverse Studien lassen die Erkenntnis zu, dass mehr akademisch qualifizierte Pflegerinnen und Pfleger zu weniger Komplikationen, zu geringeren Morbiditäts- und Mortalitätsraten, zu besseren Ergebnissen in der Notfallversorgung und zu kürzeren Krankenhausverweildauern führen. Pflegende mit einem akademischen Abschluss sind besser in der Lage, Lösungen der Patientenversorgung auf evidenzbasierter Basis zu entwickeln, die klinische Praxis im Sinne einer qualitativ hochwertigen Versorgung zu verändern, mit anderen Berufsgruppen wie Ärzten zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten sowie Forschungsergebnisse besser auswerten und anwenden zu können. Sie verfügen eher über ein flexibles und reflektiertes Wissen, das zu alternativen und angemessenen sowie individuenorientierten Ergebnissen führt, um auf diese Weise die klinische Praxis im Sinne einer qualitativ hochwertigen Versorgung zu verändern.
Im europäischen Vergleich hat Deutschland einen der niedrigsten Patienten-Pflegepersonalschlüssel („Nurse-to-Patient-Ratios“) in den Krankenhäusern sowie die wenigsten akademisch qualifizierten professionellen Pflegefachpersonen in der direkten Patientenversorgung. Parallel dazu denken in Deutschland vergleichsweise mehr Pflegende darüber nach, den Beruf zu verlassen und setzen dieses Vorhaben häufiger um.
Statt pauschaler Abwertung des Pflegeberufes sollte der Blick auf die benötigten Kompetenzen gerichtet werden. Benötigt wird eine differenzierte Diskussion über Skillmix in der pflegerischen Versorgung! Es sind sicherlich nicht für alle Aufgaben in Pflege und Gesundheit akademische Abschlüsse notwendig. Aber eine pauschale Verunglimpfung differenzierter Bildungswege in den Pflegeberufen werden weder den zu Versorgenden, noch den Kostenträgern, den Arbeitgebern und den Angehörigen der Pflegeberufe nutzen.
Darüber hinaus zeugen die Aussagen des Arbeitgeberpräsidenten von großer Unwissenheit bezüglich der erforderlichen Inhalte und Kompetenzen von qualifizierten Fachpersonen und der Ausbildung in den Pflegeberufen. Mit dem Pflegeberufegesetz wird keineswegs ein Medizinstudium „light“ abverlangt, sondern sowohl die Auszubildenden in den Pflegeberufen als auch die Studierenden in den entsprechenden Studiengängen werden auf einem qualitativ hochwertigen Niveau auf die Aufgaben und Verantwortlichkeiten pflegerischer Versorgung vorbereitet und qualifiziert. In fast allen europäischen Ländern ist im Übrigen die akademische Qualifizierung von Pflegefachpersonen ein „Muss“. Da stellt sich die Frage, warum dies ausgerechnet in Deutschland nicht erforderlich sein soll.
Es entspricht auch nicht der Wahrheit, dass über die Hälfte der Auszubildenden der Pflegeberufe über einen Hauptschulabschluss verfügen, zumindest nicht, wenn alle Pflegeberufe (derzeit: Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Altenpflege) zusammen betrachtet werden. Das Pflegeberufegesetz schreibt den mittleren Bildungsabschluss als regulären Zugang zur Ausbildung vor.
Festzuhalten bleibt: Professionelle Pflegefachpersonen mit einer hochwertigen Qualifikation in angemessener Anzahl und Arbeitsumgebung leisten einen signifikanten Beitrag für eine qualitativ hochwertige Gesundheits- und Pflegeversorgung.
Prof. Dr. Renate Stemmer
Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)
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[22.05.2018, 14:06:13]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Nicht nur Arztpraxen, sondern auch Wohnverhältnisse sind oft nicht behindertengerecht! 
Baulich lässt es sich oft gar nicht vermeiden, dass weiterhin zehntausende Arztpraxen nicht völlig barrierefrei zu erreichen sind.

Aber auf Grund meiner jahrzehntelangen Notdienst-, Vertretungs- und Hausbesuchstätigkeit seit 1983 bzw. seit 1992 in eigener haus- und familienärztlicher Praxis wundert es mich schon, wie viele meiner z. T. schwerst- und mehrfachbehinderten Patientinnen und Patienten s e l b s t in nicht behindertengerechten Wohnverhältnissen leben müssen bzw. daran nie etwas geändert wird.

Warum DIE LINKE mit ihrer Sozialexpertin Sabine Zimmermann forderte: "Die Bundesregierung muss deutlich mehr für die Barrierefreiheit von Arztpraxen tun", gleichzeitig aber die Menschen, die davon betroffen sind, mit ihren Wohnverhältnissen unerwähnt lässt, bedeutet eher wählerferne bio-psychosoziale Inkompetenz.

Dagegen fällt gezieltes Ärzte-"Bashing" der LINKEN-Bundestagsfraktion offenkundig wesentlich leichter.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[22.05.2018, 11:51:24]
Cora Schulze 
Die Frage, die sich im Anschluss stellt ist: wie geht es dann weiter? 
Willensäußerungen für den Notfall bei nicht ansprechbaren Patienten sind ein begrüßenswerter Ansatz, um den Patientenwillen in solchen Situationen umzusetzen bzw. eine vom Patienten nicht gewollte Therapie zu unterlassen, aber es stellt sich die Frage, wie die Versorgung vor Ort dann organisierte werden soll, wenn der Patient einen Therapieausschluss formuliert. Wer übernimmt die Versorgung des Patienten, wenn dieser nicht mehr ins Krankenhaus möchte, aber zu Hause nicht ausreichend versorgt ist? Der Aufbau einer hospizlichen und/oder auch palliativen Versorgung braucht Vorlauf. Es ist unrealistisch zu glauben, dass zeitintensive Aufnahmen in hospizliche oder palliative Strukturen, nachts, am Wochenende oder an Feiertagen, in denen auch diese Strukturen im Bereitschaftsmodus für die von ihnen versorgten Patienten arbeiten, gut möglich sind. Es gilt hier die Voraussetzungen so zu gestalten, dass die vom Patienten gewollte Versorgung auch im Notfall realistisch umsetzbar ist.

Freundliche Grüße
Cora Schulze  zum Beitrag »
[21.05.2018, 20:27:38]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
"Blick ins Haushaltsbuch des Gesundheitsministers"? Blick in den Abgrund!  
Der Blick ins Haushaltsbuch des Gesundheitsministers ist ein einziges Desaster und gleicht dramaturgisch dem Film Sex, Lügen und Videos (US-Spielfilm von 1989; Drehbuch und Regie Steven Soderbergh).

Denn der Haushalt des Bundesgesundheitsministeriums gaukelt eine geglückte Kohabitation zwischen dem Mitglied der Bundesregierung Jens Spahn, den Versicherten und den Versorgungseinrichtungen in Praxis, MVZ, Klinik und ambulanter/stationärer Pflege bei Untersuchung, Differenzialdiagnostik, Beratung, Intervention, konservativer Therapie, Rehabilitation  Kuration, Chronifizierung und Palliation nur vor.

Bei einem virtuell aufgeblähten Haushalts-Gesamtvolumen von 15,2 Milliarden Euro gehen allein 14,74 Milliarden Euro als durchlaufende Posten auf das Konto von Zuweisungen und Zuschüssen. Davon allein wie letztes Jahr auch 14,5 Milliarden € als Zuschuss an den Gesundheitsfonds zur pauschalen Abgeltung der Aufwendungen der gesetzlichen Krankenkassen für gesamtgesellschaftliche Aufgaben.

Als da sind: Beitragsfreie Mitversicherung für Kinder und nicht-arbeitende Ehepartner, alle Medikamente und Verschreibungen bis zum 12. Lebensjahr, Kassenrezepte bis zum 18.LJ, nicht-kostendeckende Beiträge für Geringverdiener, Kleinrentner, ALG-2-, Sozialhilfeempfänger, Befreiung von Rezept-Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen, Familienplanung usw. Aber auch Krankheitsfolgen von Alkohol-, Zigaretten- und Drogenabusus oder Naturkatastrophen, Unfällen und Großschaden-Ereignissen, wenn nicht andere Kostenträger einspringen.

Allein dies summierte sich schon vor Jahren auf etwa 28 Milliarden €, so dass dieser Bundeszuschuss-Selbstbetrug zu Lasten der GKV-Beitrags-Versicherten nur etwa die Hälfte der real existierenden Kostenbelastungen abbildet. Vgl.
https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/858724/bmg-haushalt-opposition-geisselt-gekuerzten-gkv-zuschuss.html
und
ttp://www.springermedizin.de/groehe-faellt-beim-schaeuble-test-durch/4995948.html

Der eigentliche Etat des Bundesgesundheitsministers beträgt 460 Millionen Euro: Er fällt damit angesichts von etwa 82 Millionen Menschen in Deutschland bei Gesundheitsversorgung, Krankheitsbewältigung, Palliativ- und Pflegeproblematik, E-Health- und internationale Herausforderungen, Infektiologie-, Forschungs- und Entwicklungs- bzw. Präventions- und Impfungs-Aufgaben ziemlich mager aus.

Ganze 5 Euro und 21 Cent pro Jahr (!) stehen für jeden Einwohner zur Verfügung. Das sind gerade mal 1,5 Cent pro Person und Tag!

Am Beispiel von "Präventionsmaßnahmen und Einrichtungen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens sollen mit 50,39 Millionen Euro gefördert werden (2017: 50,48 Millionen Euro)" will ich das exemplarisch verdeutlichen: 50,36 € bedeuten ein Gesamtbudget von 0,61 € einmalig im Jahr. Das langt noch nicht mal für einen einzigen Brief an jeden Bundesbürger, sich wenigstens gesünder zu ernähren bzw. das Fressen, Saufen, Rauchen oder gegen Alles und Jedes Pillen einwerfen zu wollen, endlich sein zu lassen.

Allein das würde einmalig schon fürs Porto 57,4 Millionen € verschlingen, ohne dass sich gesundheits-, krankheits- und versorgungspolitisch irgendetwas verändern würde.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[19.05.2018, 18:41:28]
Dr. Annelie Weiske 
Anzahl und Dauer der Saunagänge 
Interessant wäre in diesem Zusammenhang noch zu wissen, wieviele Saunagänge und welcher jeweiligen Dauer die Teilnehmer absolvierten (bei 80-100°C). Ebenfalls die Frage, ob durchgängig ganzjährige, oder ob auch Saunagänge nur im Winterhalbjahr einen Effekt zeigten.
#!: Was die "Vergleichsgruppe" in Finnland angeht, gebe ich Herrn Schätzler absolut recht.
Dr. rer. nat. Annelie Weiske zum Beitrag »
[18.05.2018, 13:56:15]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Eine Follow-Up-Studie ist keine echte prospektive Studie! 
Der Titel der Publikation: "Sauna bathing reduces the risk of stroke in Finnish men and women - A prospective cohort study" von Setor K. Kunutsor et al. ist schon "overexaggerating".
http://n.neurology.org/content/early/2018/05/02/WNL.0000000000005606

Denn in den Schlussfolgerungen ist bei der untersuchten Kohorte nur noch von "follow-up study" die Rede: "Conclusions - This long-term follow-up study shows that middle-aged to elderly men and women who take frequent sauna baths have a substantially reduced risk of new-onset stroke."

Hier wurde ohne valide Ausgangshypothese im trüben Daten-Rohmaterial der "Finnish Kuopio Ischemic Heart Disease prospective cohort study" gefischt, um ex-post möglichst spektakuläre Ergebnisse zu generieren. Die eingangs erhobenen Sauna-Gewohnheiten wurden im Langzeit-Beobachtungsverlauf gar nicht erneut überprüft, damit das von vorneherein bereits feststehende Ergebnis gar nicht erst hinterfragt werden konnte.

Denn wer ausgerechnet in Finnland ungewöhnlich seltene Saunabesuche angibt, hat dafür gewöhnlich triftige Gründe wie Krankheitsdispositionen, gesundheitliche Risiken/Einschränkungen, Mobilitäts- oder Motivationsdefizite und weist zusätzliche Risikofaktoren für Schlaganfälle wie extreme Adipositas, Nikotin- und Alkoholabusus, Fehlernährung, metabolisches Syndrom und chronische Systemerkrankungen auf.

Diese entscheidenden Gründe für Schlaganfall-Risiko-Erhöhungen werden bei sehr häufigen Saunagängen bio-psycho-sozial ausgeblendet und führen systematisch zu einem besseren Outcome der Saunaliebhaber.

Alle anderen, die eine Saunatüre nicht mehr aufmachen können, bekommen häufiger Schlaganfälle. So einfach ist das!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[18.05.2018, 12:13:57]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Erstaunlich, was auf dem Rücken der Ärzte alles abgeladen werden kann! 
Da zimmern Bundesregierung und Deutscher Bundestag in krassem Widerspruch zum gültigen Arzneimittelgesetz bzw. zum AMNOG-Verfahren in einer dilettantisch-populistischen Nacht-und-Nebel-Aktion ein BtM-Lex-Cannabis zusammen.

Protegieren und Privilegieren damit eine nicht validierte pflanzliche BtM-Mischdroge, nur um so dem Druck von Öffentlichkeit und Medien nachzugeben.

Im Gegensatz zu Standards bei pharmakologischer Forschung und Entwicklung hat der Gesetzgeber sich nicht auf bereits verfügbare, standardisierte und kontrollierte Cannabis-Zubereitungen beschränkt, sondern sich auch auf Cannabis-Blüten oft unbestimmbarer Provenienz und Wirksamkeit als therapeutische Alternative kapriziert, ohne v o r h e r jemals einen überprüfbaren Indikationskatalog vorgelegt zu haben.

Und wir Ärztinnen und Ärzte sollen, mal wieder ohne jegliche Honorierung, zusätzliche Mehrarbeit für Untersuchung, Beratung, differenzierte Therapievorschläge, Gutachten, Begleitforschung und Administration leisten? In anderen Ländern werden für derartige Arbeiten komplette Forschungsinstitute beschäftigt!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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