Leserkommentare [20316]

[18.06.2019, 10:59:48]
Angela Jeuthe 
Bluthochdruck schon bei Sechsjährigen 
"Viele Lebensmittel, vor allem die speziell für Kinder angebotene, enthielten zu viel Zucker. Das sei den meisten nicht bekannt"
Ich kann es nicht mehr hören oder lesen. Auf den Packungen stehen die Inhaltsstoffe. Wir sind doch keine Analphabeten. Man kann sich genau informieren, wie viel Zucker oder Fette oder Zusatzstoffe enthalten sind.
Fettleibigkeit muss nicht sein.  zum Beitrag »
[17.06.2019, 22:25:14]
Heinz Brettschneider 
Einseitig materialistisch-naturwissenschaftliche Hypothesenbildung zu den Ursachen der Hochdruck- und Diabetes-Epidemie unter Kindern 
Leider gibt es keinerlei Untersuchungen zu den Einflüssen der kulturellen Entwicklung, insbesondere in den Kindergärten und Schulen, die durchaus das Potential haben, die ständig steigende Inzidenz von Diabetes und Hochdruck bei Kindern zu verursachen. Dabei ist insbesondere an den Umgang mit den Massenmedien zu denken und an die nahezu völlige Ausrottung des kindlichen Gesanges an den Schulen und Kindergärten.
Die Blindheit der Pädagogen für dieses Phänomen ist zeifelllos ihrer rein naturwissenschaftlich-materialistischen Schulung geschuldet, die nahezu gesetzmäßig zur derzeit gepflegten hemmungslosen Ausbeutung der Kinder als Teilnehmer der Konsumgesellschaft, ohne Rücksicht auf die dringend notwendige Ausbildung des spirituellen Individualismus als Ergänzung der ehemals so hoffnungsvoll angestoßenen Aufklärung. zum Beitrag »
[17.06.2019, 16:16:31]
Kurt-Michael Walter 
Die AG Pflegekammerkonferenz ein Bremsklotz mehr im Bürokratensystem der "Pflege" 

Die aus der Taufe gehobene Arbeitsgemeinschaft "Pflegekammerkonferenz" ist auf dem Weg zur "Bundespflegekammer" und damit zu einem weiteren bürokratischem Bremsklotz im Pflegesystem.

Betrachtet man die Aktionen der Verbandsfunktionäre und Vereinspräsidenten in der bundesdeutschen Pflegeinfrastruktur so fällt auf, dass diese Herrschaften bisher immer nur für die eigene Verbands-Klientel und persönliche Karriere gesorgt haben.

Beispielsweise gibt es da die Story "Vom Präsidenten des Deutschen Pflegerat e. V. zum Staatssekretär im Gesundheitsministerium". Oder die Story vom Beirat im "Deutschen Pflegerat e. V. zum/r Kammerpräsidenten/In einer Landespflegekammer". Viele weitere solcher fragwürdigen Karrieren von Akteuren des "Deutschen Pflegerat e. V. könnten hier noch aufgeführt werden. Das ganze Erinnert an das "Goldman Sachs Versorgungssystem" in der Finanzwirtschaft/-Politik.

Fazit: Ist die Pflegekammerkonferenz ein neuer Ansprechpartner auf Augenhöhe für deutsche Ärzteschaft? Nein, eher nicht auch wenn es kräftigen Rückenwind aus der Politik vom Staatssekretär für Pflegeangelegenheiten geben dürfte. zum Beitrag »
[17.06.2019, 15:25:10]
Prof. Dr. Phd Holger Scholz 
Nicht die Beulenpest 
Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich aus erster Hand weiß, handelte es sich bei diesem Fall nicht um Beulenpest, sondern um eine fulminant verlaufende Pestsepsis, welche unbehandelt zu (nahezu) 100% tödlich verläuft. Nach Angaben von Dr. Tserennorov, NCZD Ulanbator, Mongolei, kam es nach dem Verzehr der rohen Leber nach einem initialen Darminfekt rasch zu einer Generalisierung der Infektion.

Holger C. Scholz
Leiter Nationales Konsiliarlabor für Yersinia pestis zum Beitrag »
[17.06.2019, 14:59:35]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben! 
Die Publikation "An Anti-CD3 Antibody, Teplizumab, in Relatives at Risk for Type 1 Diabetes" von Kevan C. Herold et al.
https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa1902226
hinterlässt Ratlosigkeit. Die Schlussfolgerungen genügen keinem echten Präventionsansatz: Nach 2 Wochen Therapie zeigt sich eine um etwa zwei Jahre verspätete Progression des klinischen Typ-1-Diabetes bei Versuchspersonen mit hohem Erkrankungsrisiko ["CONCLUSIONS - Teplizumab delayed progression to clinical type 1 diabetes in high-risk participants"].

Diabetes mellitus Typ 1 begründet pathogenetisch eine lebenslange Krankheitslast. Dank moderner Therapie- und Betreungskonzepte zeigt sich unter Risiko-adaptiertem Verlauf eine weitgehend normalisierte Lebenserwartung.

Was soll eine nicht-kurative, kausalitäts-verleugnende, aufwändige Behandlung, um die Erstmanifestation für ganze zwei Jahre zu verzögern?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
 zum Beitrag »
[17.06.2019, 14:44:28]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
2-Wochen-Therapie hat nur aufschiebende Wirkung - keine Heilung bei Typ-1-Diabetes mellitus! 
"An Anti-CD3 Antibody, Teplizumab, in Relatives at Risk for Type 1 Diabetes" von
Kevan C. Herold et al.
https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa1902226 ist mit seinen Schlussfolgerungen äußerst zurückhaltend: "CONCLUSIONS - Teplizumab delayed progression to clinical type 1 diabetes in high-risk participants" bedeutet eine lediglich verspätete, Progression des klinischen Typ-1-Diabetes bei Studienteilnehmern mit hohem Erkrankungsrisiko.

Diabetes mellitus Typ 1 beruht auf einem Mangel an Insulin infolge einer Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen in den Langerhans'schen Inseln des Pankreas durch Autoimmunprozesse. Am höchsten liegt die Neuerkrankungsrate bei Kindern zwischen 11 und 13 Jahren. Der zunächst latent insulinpflichtige Diabetes mellitus Typ 1 im Erwachsenenalter heißt LADA (Latent Autoimmune Diabetes in Adults) mit Antikörper gegen Glutamat-Decarboxylase (GAD). Als JODA (Juvenile-Onset Diabetes of the Adults) bezeichnet man einen ab dem 40. Lebensjahr auftretenden Diabetes vom Typ 1.
Bearbeitet nach https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Diabetes_mellitus_Typ_1

Der Diabetes mellitus Typ 1 ist pathogenetisch begründet eine lebenslange chronische Erkrankung. Alle daran Erkrankten haben nach meinen eigenen hausärztlichen Erfahrungen, Therapie- und Betreungsbeobachtungen unter Risiko-adaptiertem Verlauf eine weitgehend normale Lebenserwartung.

Was dann eine gar nicht mal kausale, aufwändige und Nebenwirkungs-trächtige Behandlung soll, welche die Erstmanifestation des Diabetes mellitus Typ 1 um ganze zwei Jahre aufschieben, aber nicht mal ansatzweise substanziell verhindern kann, erschließt sich mir beim besten Willen nicht!

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
 zum Beitrag »
[17.06.2019, 13:24:27]
Dr. Horst Grünwoldt 
Phantom "Doping" 
Er ist unausrottbar: Der Glaube an die vermeintliche körperliche Leistungssteigerung durch Medikamente! Dabei ist sie in keinem einzigen Fall als unmittelbare Folge (Weltrekord oder Olympiasieg) von "unerlaubten" Arzneigebrauchs pharmakokinetisch bewiesen.
Psychisch dürfte er als geistiges Placebo tatsächlich zur mentalen Erbauung beitragen; physisch bedeutet jede Einnahme von wirksamen Arzneien - abseits der Notwendigkeit zur Heilung eines Leidens oder Ergänzung organischer Mängel- höchstes gesundheitliches Risiko im individuellen Stoffwechsel; insbesondere unter Wettkampfstress.
Davor müßte jeder pharmakologisch ausgebildete Mediziner im ärztlichen Ethos unaufhörlich warnen!
Stattdessen scheinen einige (?) unter ihnen doch den Mythos des Wunderdoktors nicht aufgeben zu wollen; und sind immer wieder "verlockenden" Angeboten und Nachfragen von irregeführten Athleten ergeben...
Das widerspricht ganz und gar dem sittlichen Athletenschutz und dem legitimen Interesse der Athleten auf körperliche Unversehrtheit im Hochleistungs-Sport.
In meinem Fitness-Studio werden sog. Power-Drinks teuer verkauft, die substantiell nichts anderes als ein Milchgetränk sind. Dazu aber sinnlos auch noch flüssiges Klarei (Weißei) enthalten, das gewiß nur -schwer verdaulich- zur Stoffwechsel-Belastung beitragen kann.
Eine gesunde, leistungsserhaltende resp. leistungssteigernde Ernährung sollte im täglichen Essensfahrplan morgens die energieliefernden Kohlenhydrate, nachmittags die span."mineralo-vitamines" (Obst) und abends die aufbauenden (anabolen, tierischen) Eiweiße Fisch oder Fleisch in betonter Zusammensetzung enthalten. So daß für uns Gemischtkostler alltäglich wenigsten zu je ein Drittel die Grundnahrungsmittel in den Mahlzeiten zusammenkommen.
Danach braucht es nur noch -je nach Leistungsvermögen- hinreichende Bewegung zur Gesunderhaltung oder für den Wettkampf-Erfolg.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
 zum Beitrag »
[17.06.2019, 13:10:52]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
De-Eskalation bei allgemeinmedizinisch-internistischem Versorgungs- und Terminmanagement 
Was für eine Pseudo-Umfrage des Online-Arztempfehlungsportals JAMEDA unter 1.160 Patienten!

Im Internet sucht man die Originalversion dieser Befragung vergeblich. Wieder einmal wird völlig undifferenziert allen niedergelassenen Vertragsärzten/-innen, speziell uns Hausärzten, unzureichende Versorgungsqualität bzw. Terminmanagement vorgeworfen.

Dabei wird nicht einmal unterschieden, ob es sich um Wartezeiten in einer Terminsprechstunde oder bei einer Akut-/Notfallsprechstunde handelt. Im hausärztlich-allgemeinmedizinisch-internistischen Bereich kommt es insbesondere bei völlig unvorhersehbaren Akutfällen zu systemimmanenten Wartezeiten.

Akute Notfälle mit hypertensiven Krisen, neurologischen Ausfällen, TIA, Unfälle, Verletzungen, V. a. Gallen- und Nierenkoliken, akutem Koronarsyndrom (ACS), Apoplexie oder akutem Abdomen, Gichtanfälle, Gelenk- oder Wirbelsäulen-Blockierungen, Diabetes-Entgleisungen usw. führen zu versorgungsbedingten Verzögerungen.

Doch damit nicht genug: Patientinnen und Patienten gehen leider häufig aus "geringfügigen Anlässen" ohne Terminvereinbarung zum Arzt, weil sie sich in ihrer Selbsteinschätzung der Dringlichkeit von weit außerhalb der Medizin liegenden Motivationen leiten lassen (spontane Zeitressourcen, Medikation plötzlich zu Ende, Urlaub, andere Termin, Zweitmeinung nach externem Arztbesuch, allgemeine Unzufriedenheit, Zuwendungsbedarf, bio-psycho-soziale Krisen, unklare Schmerzen, Belastungs- und Anstrengungsreaktionen, allgemeiner Hilfebedarf, Versorgungsamts- und REHA-Ansprüche etc.)

Eine bessere Steuerung, Koordination und Reduktion von mehrfachen Arztkontakten mit durchschnittlich 17 pro Jahr pro GKV-Versicherte kann nur durch Anstrengungen aller Beteiligten erreicht werden. Die Arzt-Termin-Frequenzen liegen bei Hypertonikern mit 32, bei Herzinsuffizienten mit 49 und bei Depressiven mit 44 jährlichen Arztbesuchen deutlich außerhalb der machbaren Versorgungsrealität und müssen durch Patienten-Informationen bzw. -Schulungen und weitere flankierende Maßnahmen ausgeglichen werden. Quelle Barmer GEK Arztreport vgl. https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/619332/volles-wartezimmer-oft-wegen-bagatellen.html

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM in Dortmund
 zum Beitrag »
[17.06.2019, 13:01:21]
Kurt-Michael Walter 
Die AG Pflegekammerkonferenz ein Bremsklotz mehr im Bürokratensystem der "Pflege" 

Die aus der Taufe gehobene Arbeitsgemeinschaft "Pflegekammerkonferenz" ist auf dem Weg zur "Bundespflegekammer".

Betrachtet man die Aktionen der Verbandsfunktionäre und Vereinspräsidenten in der bundesdeutschen Pflegeinfrastruktur so fällt auf, dass diese Herrschaften bisher immer nur für die eigene Verbands-Klientel und persönliche Karriere gesorgt haben.

Beispielsweise gibt es da die Story "Vom Präsidenten des Deutschen Pflegerat e. V. zum Staatssekretär im Gesundheitsministerium". Oder die Story vom Beirat im "Deutschen Pflegerat e. V. zum/r Kammerpräsidenten/In einer Landespflegekammer". Viele weitere solcher fragwürdigen Karrieren von Akteuren des "Deutschen Pflegerat e. V. könnten hier noch aufgeführt werden. Das ganze Erinnert an das "Goldman Sachs Versorgungssystem" in der Finanzwirtschaft/-Politik.

Fazit: Ist die Pflegekammerkonferenz ein neuer Ansprechpartner auf Augenhöhe für deutsche Ärzteschaft? Nein, eher nicht auch wenn es kräftigen Rückenwind aus der Politik vom Staatssekretär für Pflegeangelegenheiten geben dürfte.

 zum Beitrag »
[15.06.2019, 12:40:44]
Ulrich Welzel 
Lobbyismus siegt 
Das was Marko Frankowsky hier schreibt, kennen wir seit 35 Jahren.

Personenbeförderungsschein um einkaufen zu fahren? Wer hat Interesse das zu verhindern, weil ihm möglicherweise Ertrag entgeht? Welcher Politiker gibt dazu sein Ok?

Fachkräfte mit 3-jähriger Ausbildung in entsprechenden Berufen um niederschwelligen Hilfen auszuüben? Wer hat Interesse das zu verhindern, weil ihm möglicherweise Ertrag entgeht? Welcher Politiker gibt dazu sein Ok?

Menschen die helfen wollen, werden so abgehalten tätig zu werden.

Schon lange wird nach einem Lobbyregister verlangt, was leider von CDU/CSU geblockt wird. Wenn das Lobbyregister da wäre, würden wir sehr schnell sehen können, wer da welche Interessen vertritt.  zum Beitrag »
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10vor