Leserkommentare [20304]

[14.06.2019, 13:18:22]
Dipl.-Psych. Walter Andritzky 
Pseudodiskussion? 
Das Wartezeitengerede hat nur einen Zweck: Die Ärzteschaft zu entmündigen in ein vollständig gemanagtes Gesundheitswesen zu zwingen und damit als freien Beruf abzuschaffen.
Wollte man Wartezeiten verkürzen müssen einfach mehr Niederlassungen ermöglicht werden. Eine wahrhaft groteske Diskussion. zum Beitrag »
[14.06.2019, 11:48:31]
Ed Krieger 
Geburtstagsgrüße 
alles Gute,
jedoch werden über sechs Millionen Betroffene keine besonderen Geburtstags- wünsche senden. Sie werden jeden Monat daran erinnert, dass Sie 2004 ein Abzocker Gesetz vorbereitet haben, an denen diese Betroffene schmerzlich erinnert werden. Monat für Monat.Schade, daß sie kein Rückrat zeigen und diesen Murks rückgängig machen...
All Ihre Begründungen sind widerlegt...Sozialverbände fordern ein umschwenken, nur Sie haben keine Einsicht...die Wahlergebnisse zeigen ebenfalls die Wirkung, die der Verein DVG offenlegt.Siehe; www.dvg-ev.org/
 zum Beitrag »
[14.06.2019, 11:47:43]
Dr. Christoph Schay 
Versagen der "digitalen Player im Gesundheitswesen" 

Der politische Druck des Bundesgesundheitsministerium auf die KVèn eine funktionierende Digitalisierung in den Praxen zu implementieren führt seit Jahren zu einem höchst ärgerlichen Dilettantismus auf allen Ebenen, ohne das wir niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und unsere Patienten einen Benefit in der Versorgung erfahren. Natürlich funktionieren die angepriesenen Komponenten nicht reibungslos, natürlich fühlt sich von Seiten der Softwareanbieter oder der KV niemand verantwortlich, natürlich sammelt das Ministerium brav alle Beschwerden und trotzdem brechen die Verbindungen ohne ersichtlichen Grund ab und belasten das Praxisteam und die Patienten. Niemand mit klarem Verstand und guter geistiger Verfassung würde sich als Privatmann oder Frau eine teure nutzlose digitale Anwendung zulegen, sondern würde bei Fehlfunktion vom Rücktrittsrecht gebraucht machen, um keinen Schaden zu haben. Es ist ein Armutszeugnis der ministeriellen Verantwortung und der ausführenden Körperschaften, dass der verbriefte Verbraucherschutz durch Androhung von Sanktionen missachtet wird.
Armes Gesundheitswesen Deutschland, ausgepresst um Synergien wegen, ausgenommen von Profiteuren, gegängelt durch Profilierungssucht verkauft an die Ökonomisierung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Schay zum Beitrag »
[14.06.2019, 10:31:29]
Dr.med. Henning Fischer 
noch immer ärgere ich mich jeden Tag schwarz über die Auswirkungen der Ulla-Schmidt-Gesetze 

insbesondere Rabattverträge-aut-idem.

Immer noch anhaltende Diskussionen mit Patienten, völlig abstruse gesetzlich festgelegte Austauschbarkeit von Tabletten/Kapseln/Tropfen.

Leider gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung darüber, wie viele Patienten durch die Substitution von Rabattarzneimitteln zu Schaden oder zu Tode gekommen sind.

Meine Meinung über Ulla Schmidt: sie hat den Sparwahn und den Bürokratismus im Gesundheitswesen auf die Spitze getrieben und massiven dauerhaften Schaden angerichtet.
 zum Beitrag »
[14.06.2019, 09:06:34]
Prof. Dr. Hermann Liebermeister 
Mit unseren klassischen Präventionsbemühungen erreichen wir fast nur die mittleren und oberen Sozialklassen. 
Deswegen müsst der Akzent auf der Verhältnis-Prävention, d. h. der Schaffung gesundheitsfördernder Umweltbedingungen für alle liegen. In Frage kommen beispielsweise: Fahrradwege, mehr öffentlich zugängliche Sportanlagen, Ampelkennzeichnung der Lebensmittel, Schulhöfe nachmittags für Sport und Spiel öffnen, Kantinenessen verbessern, gesund lebende Sportler in den Medien stärker herausstellen, bei Bonuspunkten statt "Fresskörben" Gutscheine für Fitness-Zentner und Tennisplätze, Subvention geeigneter Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst und Fisch, weniger Schulbusse (und Aufzüge), keine Auslage von kalorienreichen Snacks in Kindergriffhöhe u.a.m. zum Beitrag »
[13.06.2019, 21:47:17]
Dr. A. Constantin Rocke 
Wo sind die Beweise? 
„(...)Einerseits existieren überzeugende Belege dafür, dass hohe Testosteronspiegel mit einem höheren Risiko für Prostatakarzinome verbunden sind(...)“

Wirklich?

https://grandroundsinurology.com/testosterone-prostate-cancer-link/ zum Beitrag »
[13.06.2019, 20:53:51]
Dr. Dr. Wolfgang Ramm 
Wer hat uns verraten? „Sozial“-Demokraten!  
Auf kaum eine Politikerin trifft dieser Spruch besser zu, als auf Ulla Schmidt, Seeheimerin (vormals Kommunistischer Bund Westdeutschland) aus Richterich bei Aachen. Wer heute in Rente gehen darf bzw. muß, der kann sich auf einen „Rentenschock“ gefaßt machen: Sehr, sehr hohe Beiträge für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung. Als „normaler, durchschnittlicher“ Beitragszahler in der GKV ist man mittlerweile „freiwillig“ versichert. Alle diese freiwillig Versicherten zahlen seit Ulla Schmidts Herrschaft als Rentner den vollen Beitragssatz. Wer als braver Bürger sich noch eine Zusatzrente vom Munde absparte, darf bei der Riester-Rente, bei der Betriebsrente, bei einer Rente über eine Versicherung und als Mitglied eines Versorgungswerkes natürlich dank der lieben Ulla den 100-prozentigen Sozialversicherungsbeitrag zahlen.

Paradoxerweise ist es heute so, daß gesetzlich Rentenversicherte aufgrund ihrer Vorsorgeleistungen (die ja vom Gesetzgeber immer propagiert werden bzw. wurden) mehr, ja z.T. sehr viel mehr in die GKV einzahlen müssen (was sich deutlich bei der Rente bemerkbar macht, sofortige Abzüge von ca. 25 %) als ein normaler privatversicherter Ruheständler (meist sind das überwiegend ja Beamte!).

Dieses Paradoxon ist bei der etablierten Ärzteschaft überhaupt noch nicht angekommen! Es sind nicht die reichen privatversicherten Beamten, die ihre Leistungen finanzieren. Ganz im Gegenteil, es sind die etwas wohlhabenderen gesetzlich versicherten Rentner, die mittlerweile das Gesundheitssystem auch am Laufen halten. Und trotzdem werden gerade diese Rentner mit dem Deutschen 1, 2, 3- Klassensystem bestraft! Für mich ist das ein weiteres starkes Argument zur Abschaffung unseres Mehrklassensystems! Darüber sollte man in der Ärzteschaft intensiv nachdenken!

Wahrlich, Frau Ulla Schmidt hat wirklich Grandioses für einen Großteil der Bevölkerung geleistet!!
 zum Beitrag »
[13.06.2019, 19:30:17]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Rote Karte für die Bundeslandwirtschaftsministerin! 
Wer sich wie die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Julia Klöckner, unter "BMEL - Verifizierter Account - @bmel - 3. Juni"
äußert:
"Weniger #Zucker, Fette und #Salz in Fertigprodukten – dafür setzt sich BMin @JuliaKloeckner mit der #Reduktions- und #Innovationsstrategie ein.
Dass dies geht, zeigt @NestleGermany, die die Strategie unterstützen. Sie haben 10% der Inhalte reduziert; weitere 5% sollen folgen"
https://twitter.com/bmel/status/1135815350224924672
praktiziert einen "Kuschelkurs" gegenüber einer hochtechnisierten, entfesselten Lebensmittelindustrie bzw. blamiert sich mit einem der Marktführer namens Nestle® bis auf die Knochen.

Eine echte "Reduktions- und Innovationsstrategie" ist das natürlich nicht! Denn wenn ich auf "freiwilliger" Grundlage einer Reduktions- und Innovationsstrategie den Zucker-, Fett- und Salzgehalt in Fertigprodukten um ganze 10 Prozent reduziere, müsste ich doch zugleich zugeben, 90 Prozent dieser gesundheitsgefährdenden Bestandteile in meinen Fertignahrungsmitteln ("ultraprocessed food") weiterhin belassen zu wollen.

An einer einprägsamen und wirksamen Lebensmittel-Ampel führt kein Weg vorbei!

Aber die wurde bereits von Julia Klöckners Vorgänger konterkariert: "...im Ernährungs-Report, den Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) Anfang des Monats [Januar 2017] vorgestellt hat, steht kein Wort davon. Im Gegenteil: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft teilt dem NDR auf Anfrage mit, dass "eine farblich unterlegte Kennzeichnung von Nährstoffen unwissenschaftlich und der Information der Verbraucher nicht dienlich" sei." (Zitat Ende)
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Ernaehrungsminister-uebergeht-Verbraucherwillen-,ernaehrung500.html

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
 zum Beitrag »
[13.06.2019, 18:59:12]
Dipl.-Med Wolf Waitz 
Sehr richtig, 
die momentanen Schikanen gegen die Kassenärzte sind unerträglich und erinnern an die Zeit vor 1989 !
Die CDU ist für mich und meinen Umkreis nicht mehr wählbar! zum Beitrag »
[13.06.2019, 17:54:29]
Prof. Dr. Volker Loewenich 
Amoeben-Meningitis 
Chloramphenicol intrathekal zu geben ist sinnlos: Chloramphenihttps://intranet.kgu.de/presse-recht/synapse-mitarbeiter-newsletter.htmlcol ist erst nach Leberpassage wirksam. Ausserdem passiert Chloramphenicol bzw, sein Metabolit so gut die Blut-Hirn-Schranke, daß auch von daher eine intrathekale Gabe keinen Sinn macht. Gleiches gilt für Dexamethason. Mit Amphothericin B intrathekal hatten wir bei neonataler Candida-Meningitis gute Ergebnisse.
Prof. Dr.med. Volker von Loewenich, Frankfurt a.M. zum Beitrag »
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10vor