Leserkommentare [20703]

[23.09.2019, 11:49:51]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
500-Millionen-Euro-Lachnummer! 
Wie sollen bloß die eAU-Bescheinigungen des Bürokratie-Entlastungsgesetzes eines GROKO-Kabinetts mit dem neuen, umständlichen Daten-Weg einer eAU vom Arzt zur Krankenkasse und von dort zum Arbeitgeber 500 Millionen € Entlastungen für die deutsche Wirtschaft bringen?

Ein in Gesundheits- und Krankheitsfragen offenkundig völlig unbedarfter Bundeswirtschaftsminister konfabuliert und verschweigt Bürokratie-Mehrkosten.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund


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[23.09.2019, 11:35:37]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Mit dem PSA-Screening mehr Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung wagen! 
Der Antrag auf Nutzenbewertung des PSA-Tests beim GBA durch den "Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V." offenbart mehrere Gründe, warum auch unsere männlichen Patienten mehr Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung wagen sollten.

Doch es gibt:

1. Unreflektierte sprachlich-semantische Ungenauigkeiten. Wer zu Krankheits-Vorsorge und -Früherkennungsuntersuchungen geht und in weit über 95 Prozent keinen pathologischen Befund aufweist, hat damit eine erfolgreiche präventive V o r s o r g e-Untersuchung ohne weitere Risiken oder zusätzliche invasive Prozeduren abgeschlossen.

2. In einem Prozentsatz von weit unter 5 Prozent ergeben sich echte Früherkennungsuntersuchungen bei einer präformierten bis präexistenten Morbidität, zusätzliche diagnostischen bzw. invasiv-therapeutische Prozeduren, aber auch hervorragende, kurative Heilungsaussichten im expliziten Frühstadium von Erkrankungen.

3. Etwa 50 verschiedene Krebsregister und inkompatible Datenerhebungs-Systeme in Deutschland.

4. Krebs als inzwischen zweithäufigste Todesursache vorsorglich zu detektieren, zu untersuchen, differenziert zu diagnostizieren und stadiengerecht kurativ bzw. palliativ zu behandeln, benötigt ein bundesweit einheitliches Krebsregister wie in Großbritannien und Skandinavien. Umfassende epidemiologische Untersuchungen mit Schwerpunkt Versorgungsforschung würden zum Erkenntnisfortschritt beitragen.

5. Das deutsche Präventionschaos: Noch im letzten Jahrtausend wurden jahrzehntelang Krebsvorsorgedokumentationen als Muster 40a für Männer ausgefüllt, bei den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) archiviert, aber zuletzt weggeworfen. Denn sie konnten mangels intelligenter Erhebungsmethodik nie evaluiert werden. Berichtsvordrucke Muster 30 (“Check-Up-35”) als “Gesundheitsuntersuchung” sehen z. B. nicht mal die Rubrik “Krebserkrankung” vor; von irgendeiner systematischen Erhebung/Auswertung der Risikofaktoren ganz zu schweigen. Auch diese Vordrucke wurden letztlich eingestampft.

6. Fehlende Implementierungen von Adipositas-Beratung, Prävention von Nikotinabusus, Alkohol- und anderen Abhängigkeitserkrankungen. Fehlernährung als karzinogene Co-Faktoren stehen weder auf der KV-, KBV-, G-BA oder GKV-Agenda.

7. Krebsvorsorge beim Mann findet kaum Akzeptanz: Während bei Frauen ab 20, 30 und 50 Jahren differenzierter Früherkennungs- und Vorsorgeumfang im gynäkologischen Bereich seit Jahrzehnten implementiert wurde, herrscht beim Mann dagegen Leitlinienchaos: Ab 45 Jahren Genital-, Prostata-Vorsorge bzw. -Früherkennungsuntersuchungen. Hautuntersuchungen ab 35. Alle 2 Jahre. Digitale Darmuntersuchungen aber erst ab 50. Keine verbindlich evaluierte PSA-Testung.

8. Von 50 bis 55 Jahren 1 x jährlich “immunological faecal blood test (iFOBT). Männer (und auch Frauen) ab 55 Jahren, die k e i n e Präventivkoloskopie machen lassen, sollen danach nur alle 2 Jahre einen iFOBT bekommen: Obwohl in diesen 10 Jahren Darmkrebsprävalenz und -inzidenz besonders ansteigen. Mit 55 die erste Präventivkoloskopie und mit 65 Jahren die zweite durchgeführt, senken Morbidität und Mortalität hochsignifikant.

9. Nur bei Männern wurde in diesem Vorschriften-Desaster die 1. Präventiv-Koloskopie auf das 50. Lebensjahr als chaotischer Schnellschuss ohne jeden Beratungsvorlauf und iFOBT- Risikostratifizierung vorverlegt.

10. Ein KBV-Wirrwarr, im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) festgeschrieben, fördert Frustration, Demotivation und Entmutigung in der Krebs-Prävention und -Früherkennung: Bei Vertragsärzten wie Patienten gleichermaßen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[23.09.2019, 11:21:13]
Dr.med. Henning Fischer 
freie Arztwahl? Daß ich nicht lache! 

hier in Herford sind die Patienten heilfroh, wenn sie überhaupt einen Hausarzt bebetteln können! Auswahl unter Fach- Krankenhaus- und Notdienstärzten? Pustekuchen. In welcher Schein/Wunschwelt leben die Funktionäre?

Und die schöne digitale Welt:
solange alle Netze, Hard- und Software funktionieren (was mit zunehmender Komplexität immer unwahrscheinlicher wird)und der Strom nicht ausfällt ...

Sichere Daten im Netz? Ich lach mich tot.
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[22.09.2019, 13:13:31]
Dr. Alex Bauer 
Wie dumm  
Alle Mexikaner wollen das Land verlassen.
USA hat massive Problem mit Mexikaner. Meist morde und Entführungen von Frau und Menschen jedes Jahr sind in México.
Drogen handeln ist normal, man handelt schon in der Schule mit Drogen
Es wird über kulturelle Nähe zu Deutschland gesprochen, ich frage welche.
Vielleicht meint man weil sie christen sind. Stimmt die tanzen auch mit ihren toten.
Nächste Banden sind unterwegs.

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[22.09.2019, 08:56:32]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
NDMA in Ranitidin aus Indien? Nein, es ist Hyderabad/Pakistan!  
Der Hersteller des NDMA-kontaminierten Ranitidin soll SARACA Ltd. sein:
"Saraca Laboratories Limited is a Public incorporated on 11 January 1988. It is classified as Non-govt company and is registered at Registrar of Companies, Hyderabad." Nach https://www.zaubacorp.com/company/SARACA-LABORATORIES-LIMITED/U85195TG1988PLC008172

Warum wird in keiner mir zugänglichen Informationen klar und deutlich ausgesprochen, dass der Firmensitz Hyderabad in der Provinz Sindh/PAKISTAN "mit ca. 1,7 Millionen Einwohnern die achtgrößte Stadt Pakistans; es ist die am schnellsten wachsende Stadt des Landes" Pakistan ist? https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hyderabad_(Pakistan)

Europäische und Deutsche Arzneimittel-Aufsichtsbehörden können bis heute nicht darlegen, wie sie eine lückenlose Kontrolle bis zu pakistanischen Produktionsstätten gewährleisten wollen oder können.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
[21.09.2019, 15:32:35]
Dr. Horst Grünwoldt 
Darmkrebs 
Der Colon-rektale Darmkrebs dürfte vor allem anzeigen, dass im Verdauungsorgan Dick- und Enddarm etwas nicht stimmt.
Die These vom Antibiotikum-Trigger ist wohl weit hergeholt. Schließlich ist dessen orale Einnahme doch ein relativ seltenes Individual-Ereignis. Und die antibiotisch-cancerogene Wirkung müßte zunächst die jejunale Schleimhaut betreffen; abgesehen von transienten, bakteriellen Biotop-Verschiebungen im Enddarmbereich.
Wie schon durch die Experten des KFZ-Heidelberg vermutet, ist wohl kausal die bei Jugendlichen veränderte Ernährungsweise und der Bewegungsmangel vor allem verantwortlich zu machen. Das sind der häufige Konsum von unstrukturierten "Fertiggerichten", zu denen auch Burger- und Pizza als schnelle Sattmacher gehören.
Ernährungsphysiologisch kann primär und denkbar -bei fleischbetontem Essen- der Mangel an pflanzlichen Pektin ursächlich krebsauslösend im Enddarmbereich sein.
Dieses wunderbare, chemisch neutrale Quellmittel kommt vor allem in unseren Äpfeln hochprozentig vor! Das wirkt bekanntlich auch bei Bewegungsmangel (langem Sitzen im Büro oder beim Autofahren) so, dass die normale Darmmotorik (Peristaltik) aufrechterhalten wird. Deshalb kann es wohl kaum zu "faulen Anschoppungen" mit ammoniakalischer Eiweißspaltung im Enddarmbereich kommen (s.a. das gelegentlich besonders stinkige Pupsen als Hinweis darauf). Der in pflanzlichen -besonders rohen oder schonend gedünsteten- Lebensmitteln unterschiedlich enthaltene Quellstoff Pektin wird seine Wirkung -neben Beförderung der Darmpassage- auch noch oberflächenaktiv zur Entgiftung des Verdauungstraktes im Schleimhautbereich (auf den Endothelien) entfalten.
In den weiteren Untersuchungen sollte mal festgestellt werden, inwieweit die Darmkrebshäufigkeit geschlechtsrelevant ist. Bei meinen Restaurantbesuchen stellt meine Beobachtung immer wieder fest, dass die (klügeren) Frauen stets auch das Grünzeug/ die Vegtetables mitessen, wohingegen der Liebste sich einseitig auf den Fleischverzehr konzentriert...
Dr. med.vet. Horst Grünwoldt (ein Gemischtkostler), Rostock  zum Beitrag »
[21.09.2019, 00:17:09]
Dr. Horst Grünwoldt 
Auf der Wiesn 
Schon im Jahre 1978 bin ich als junger Mann nach einem einstündigen Renzdevous auf dem Münchener Oktoberfest aus dem Zelt geflohen, und zurück von Riem nach Berlin geflogen. Das bierdunstige, laute Ambiente war selbst für einen Berliner nicht zu ertragen. Dabei sagt man in Rostock-Warnemünde am Alten Strom, wo es laut wird: "Die Berliners sind da"!
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »
[20.09.2019, 22:26:33]
Dr.med. Henning Fischer 
die Heilmittelrichtlinien sind überflüssig wie ein Kropf 

haben noch nie irgendeinem Patienten geholfen

dienen ausschließlich der Verordnungsabschreckung

jeder Mensch mit etwas Verstand und Gewissen würde sie in die Tonne schmeißen!
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[20.09.2019, 22:20:10]
Dr. Reiner Blessing 
Afrika den Afrikanern und Europa den Europäern.  
Wer die Chuzpe hat, die Helfer zu attackieren oder zu schikanieren, der kommt ganz gut auch ohne Helfer zu Recht. Also zügiger Abzug zum Schutz des oft zu gutgläubigen eigenen Personals. Die Natur wird dann ein neues Gleichgewicht finden. Vielleicht mit deutl. weniger Menschen in der Region. Praktizierter effektiver Klima- und Natur- Schutz. Zudem eine effektive Praevention der nächsten Hunger - und Umwelt-Krise - einfach durch Reduktion der Überbevölkerung
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[20.09.2019, 16:59:31]
Dieter Döring 
TI Dr. Werner Baumgärtner 
Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Baumgärtner,
voll und ganz teile ich Ihre Meinung zur TI.
Mehrere Informatikstudenten teilten mir mit, daß das System, welches man den Ärzten überstülpen will schon heute total veraltet und total unsicher ist. Aber kaum zu glauben, was man alles mit den Ärzten machen kann.
Bei mir jedenfalls kommt kein Konnektor in die Praxis und wenn der Gesetzgeber mich dazu zwingt wird die Praxis zu gemacht. Das machen dann eine ganze Reihe von älteren Kolleginnen und Kollegen. Mal sehen was das dann gibt.
Dieter Döring
Facharzt für Allgemeinmedizin
Haus - Horl - Str. 73
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