Leserkommentare [19143]

[21.08.2018, 17:51:54]
Dr.med. Henning Fischer 
1,58 Prozent: Darauf hätten sich die Vertreter im Erweiterten Bewertungsausschuss einstimmig geeinigt 

bei jeder Gewerkschaft würde man die Leute Teeren und Federn.

Ärzte sind halt eine frei manipulierbare träge Masse.

Und ihre Vertreter ..... zum Beitrag »
[21.08.2018, 17:44:33]
Matthias Männel 
Toll 
Tolles Ergebnis !!

Liegt aber leider unter der aktuellen Inflationsrate.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1045/umfrage/inflationsrate-in-deutschland-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat/

m.m.
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[21.08.2018, 12:57:52]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Korrektur (bessere Lesbarkeit) "Schulmedizin versus Komplementärmedizin bei Krebserkrankungen"  
Die Patientinnen und Patienten wurden sehr sorgfältig und konkludent randomisiert. Es wurden deshalb nicht Birnen mit Äpfeln, sondern konventionelle Krebstherapie (CCT) versus Komplementärmedizin (CM) in "Complementary Medicine, Refusal of Conventional Cancer Therapy, and Survival Among Patients With Curable Cancers” von Skyler B. Johnson et al. https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/article-abstract/2687972
verglichen.

Selbstverständlich kann jede/r, dem diese Studienergebnisse nicht passen, wie unter
http://news.doccheck.com/de/blog/post/9664-krebstherapie-ayurvedisches-ablenkungsmanoever/
geschehen, das kritisieren.

Doch dann darf man sich bitte nicht unsystematisch darauf kaprizieren, was herausgefunden wurde ("Findings"), sondern muss schon eine möglicherweise unsaubere Methodik bei „Design, Setting, and Participants“ darstellen können. Davon kann aber keine Rede sein:

"Results - The entire cohort comprised 1.901.815 patients with cancer (258 patients in the CM group and 1.901.557 patients in the control group). In the main analyses following matching, 258 patients (199 women and 59 men; mean age, 56 years [interquartile range, 48-64 years]) were in the CM group, and 1032 patients (798 women and 234 men; mean age, 56 years [interquartile range, 48-64 years]) were in the control group. Patients who chose CM did not have a longer delay to initiation of CCT but had higher refusal rates of surgery (7.0% [18 of 258] vs 0.1% [1 of 1031]; smaller than .001), chemotherapy (34.1% [88 of 258] vs 3.2% [33 of 1032]; smaller than .001), radiotherapy (53.0% [106 of 200] vs 2.3% [16 of 711]; smaller than .001), and hormone therapy (33.7% [87 of 258] vs 2.8% [29 of 1032]; smaller than .001)..."

Selbstverständlich wurden in der Komplementärmedizin-Gruppe interventionelle Therapien der konventionellen Krebstherapie eher abgelehnt. Genau das begründete aber deren höhere Sterblichkeit:

"Use of CM was associated with poorer 5-year overall survival compared with no CM (82.2% [95% CI, 76.0%-87.0%] vs 86.6% [95% CI, 84.0%-88.9%]; smaller than .001) and was independently associated with greater risk of death (hazard ratio, 2.08; 95% CI, 1.50-2.90) in a multivariate model that did not include treatment delay or refusal. However, there was no significant association between CM and survival once treatment delay or refusal was included in the model (hazard ratio, 1.39; 95% CI, 0.83-2.33)."
https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2687972

Das bedeutet zusammengefasst: In der Komplementärmedizin-Gruppe mit 258 Patienten lag die 5-Jahres-Überlebensrate bei 82,2% und die Sterblichkeit bei 17,8%. In der wesentlich größeren, um statistische Verzerrungen zu vermeiden, Schulmedizin-Gruppe mit 1.032 Patienten lag die 5-Jahres-Überlebensrate bei 86,6% und die Sterblichkeit hochsignifikant (Hazard Ratio 2,08) niedriger bei nur 13,4%.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
[21.08.2018, 09:56:20]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Jetzt ist "die Katze aus dem Sack"! 
Entgegen allen halbamtlichen Verlautbarungen der offiziellen Gesundheitsbehörden, Verbänden, "Gesundheits"-Politikern, Funktionären und anderen Infektiologie-fremden, selbsternannten Meinungsbildnern:

Es sind n i c h t Impfmüdigkeit, Desinteresse, mangelhafte Aufklärung, Unwissen und Ignoranz der Bevölkerung in Deutschland, welche uns hier in Deutschland in eine Masern-Epidemie treiben. Sondern wir sind umzingelt von Ländern, in denen sich wesentlich mehr Masern-Neuinfektionen ereignen, als bei uns autochthon aufgetreten wären. Und es ist die erhebliche Migration von gegen Masern/Mumps/Röteln (MMR) Ungeimpften, die von den Einwanderungsbehörden nicht ausreichend mit Schutzimpfungen versorgt wurden.

Die WHO beschreibt die dramatische Entwicklung:
"Measles cases hit record high in the European Region - Copenhagen, Denmark, 20 August 2018

Over 41 000 children and adults in the WHO European Region have been infected with measles in the first 6 months of 2018. The total number for this period far exceeds the 12-month totals reported for every other year this decade. So far, the highest annual total for measles cases between 2010 and 2017 was 23 927 for 2017, and the lowest was 5273 for 2016. Monthly country reports also indicate that at least 37 people have died due to measles so far this year...
Seven countries in the Region have seen over 1000 infections in children and adults this year (France, Georgia, Greece, Italy, the Russian Federation, Serbia and Ukraine). Ukraine has been the hardest hit, with over 23 000 people affected; this accounts for over half of the regional total. Measles-related deaths have been reported in all of these countries, with Serbia reporting the highest number of 14." (Zitat Ende)

7 Länder Europas haben in diesem Jahr [bereits] über 1.000 Infektionen bei Kindern und Erwachsenen gesehen (Frankreich, Georgien, Griechenland, Italien, Russland, Serbien und Ukraine). Ukraine mit dem härtesten Spitzenwert von über 23.000 infizierten Menschen...

In Deutschland waren es im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 387 Masern-Neuinfektionen.

Noch ein Wort zur gebetsmühlenartigen Wiedergabe einer wissenschaftlich unhaltbaren WHO-Behauptung durch die Deutsche Presse-Agentur (dpa): "Um Ausbrüche zu vermeiden, müssten 95 Prozent der Bevölkerung in allen Alters- und sozialen Gruppen geschützt sein" setzt voraus, dass keinerlei Migrationsbewegungen durch potenziell Masern-Infizierte stattfindet. Doch genau das Gegenteil ist der Fall! So dass bei 5% Ungeimpften und etwa 82 Millionen Einwohnern in Deutschland ein Potenzial von 4,1 Millionen (sic!) gegen Masern ungeschützten Personen verbleibt.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[21.08.2018, 08:15:31]
Pamela Alt 
CGM Kontrolle 
Mein Ehemann hat jetzt seit über einem Jahr den Blutzucker Sensor ( er wird alle 14 Tage an einer neuen Stelle am Arm gewechselt).
Seit er diesen hat, kann er einfach mit dem speziellen kleinem Sensor den Blutzucker zu jeder Tageszeit, und auch beim Sport messen.
Der Sensor speichert 8 h lang die Blutzucker Werte und man kann einfach mit einem USB Anschluss, die Daten am PC auslesen. Dies ist viel leichter, und man muss keine BZ Werte aufschreiben.
Unser Diabetologe hat es uns empfohlen und die Lebensqualität ist immens gestiegen.
Auch hält der Sensor super beim Duschen oder wenn man beim Sport schwitz.
Der Kleber ist sehr stark.Nur muss man den Arm etwas schützen, damit man nicht an dem Sensor hängen bleibt, oder wenn man sich anstößt.
Wir können diese Art des BZ Messens nur empfehlen.
Ich selbst spritze auch Insulin, aber ich messe meinen BZ auf herkömmliche Art.Ich selbst würde den Sensor auch gerne nutzen, aber ich habe bereits Schmerzpflaster am Arm und zwei Pflaster vertrage ich nicht.
Sonst würde ich diesen natürlich auch bevorzugen.
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[21.08.2018, 07:50:42]
Lilia Renner 
Die ÄK hat eigene Interessen  
Die ÄK will uns zwingen, Ihre überteuerte Fortbildung zu besuchen.
Noch mehr Gründe sich nicht niederzulassen-wenn wir nur bevormundet werden.
Nicht für jeden sind diese teuere ÄK-Kammer-Fortbildungen bezahlbar, und wir sind nicht per se bestechlich und manipulierbar. zum Beitrag »
[20.08.2018, 14:13:23]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Morbus Alzheimer und fehlende Immun-Repair-Mechanismen im Gehirn 
Die Alzheimer-Demenz ist eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung und keine einfache, monokausale Stoffwechselerkrankung des Gehirns. Neben der spezifischen Pathologie mit Ablagerung von Amyloid Aβ42, Tau-Aggregation und Neurodegeneration spielen auch konventionelle Gefäßrisikofaktoren wie Alter, Dyslipidämie, Inflammation und oxidativer Stress eine Rolle. Nicht zuletzt spielt auch die Immunologie der Blut-Hirn-Schranke eine wesentliche Rolle im ursächlichen Krankheitsgeschehen.

Etwa 30 Prozent des Alzheimer-Risikos lassen sich durch sieben Risikofaktoren erklären:
Diabetes,
Hypertonie,
Adipositas,
Depression,
körperliche Inaktivität,
Rauchen und
geringe Bildung.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[20.08.2018, 11:42:43]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Alzheimer Demenz - Neue Sichtweisen erforderlich! 
Frau Prof. Miia Kivipelto hat als Expertin eindringlich darauf hingewiesen, dass Alzheimer-Demenz eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung und keine einfache, monokausale Stoffwechselerkrankung des Gehirns ist. Neben der spezifischen Pathologie mit Ablagerung von Amyloid Aβ42, Tau-Aggregation und Neurodegeneration spielen auch konventionelle Gefäßrisikofaktoren wie Alter, Dyslipidämie, Inflammation und oxidativer Stress eine Rolle, erklärte Kivipelto bei der aktuellen Alzheimer’s Assocation International Conference (AAIC). Nicht zuletzt spielt auch die Immunologie der Blut-Hirn-Schranke eine wesentliche Rolle im ursächlichen Krankheitsgeschehen.

Thomas Müller, geschätzter Autor bei der Ärzte-Zeitung, schrieb dazu: "Seit einigen Jahren mehren sich jedoch die Zeichen, dass die Demenzinzidenz bei den Alten kontinuierlich sinkt und die Zahl der Demenzkranken daher weit weniger dramatisch steigt als bislang angenommen oder sogar konstant bleibt.
So haben britische Forscher bemerkt, dass die alten Prognosen zur Zahl der Demenzkranken heute nicht mehr stimmen (The Lancet 2013, 382 (9902): 1405-1412). Anfang der 1990er-Jahre kamen sie auf eine Demenzrate von 8,3 Prozent bei den über 65-Jährigen in Großbritannien, 20 Jahre später nur noch auf 6,5 Prozent. Die Rate ist damit um ein Viertel geringer und die Zahl der Demenzkranken um 200.000 niedriger, als bei einer gleichbleibenden Prävalenz zu erwarten gewesen wäre.
Ähnliche Daten liefern Querschnittstudien und Registeranalysen aus anderen europäischen Ländern - Spanien, Schweden, Dänemark und den Niederlanden, wobei die Demenzinzidenz je nach Untersuchung im Laufe von 10 bis 20 Jahren um etwa ein Viertel zurückging.
Nicht zuletzt, weil dieses Phänomen etwa zwei Dekaden nach dem Einbruch der Herzinfarkt- und Schlaganfallraten erfolgte - die Risikogeneration hatte nun das Demenzalter erreicht -, wird davon ausgegangen, dass eine verbesserte Herzkreislauftherapie und die Reduktion von kardiovaskulären Risikofaktoren eine entscheidende Bedeutung bei dieser Entwicklung hat." (Zitat Ende) https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/905267/demenz-praevention-zahl-jaehrlichen-neuerkrankungen-30-jahren-fast-halbiert.html

Neben immunologischer Grundlagenforschung bleibt die Frage "Schützt höhere Bildung vor Demenz" oder "Schützt Demenz vor Bildung"?
Bei den Schlussfolgerungen zu "Incidence of Dementia over Three Decades in the Framingham Heart Study" von C. L. Satizabal et al. im NEJM wird klar, dass die Ursachenforschung bei der Demenz-Inzidenz noch in den Kinderschuhen steckt. Doch Erklärungsmuster wie: "Die wahrscheinlichste Erklärung für den Rückgang der Demenz ist die Vermeidung von kardiovaskulären Risikofaktoren wie Rauchen, arterieller Hypertonie und hohen Cholesterinwerten. In diesen Feldern wurden in den letzten Jahren in den USA mehr als in Europa gute Fortschritte gemacht", wie z. B. im Deutschen Ärzteblatt geäußert, sind Spekulation. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/65708/Framingham-Studie-Bildung-schuetzt-vor-Demenz
Denn die Schlussfolgerungen der Autoren lesen sich in der Originalarbeit wesentlich vorsichtiger: Die Faktoren, die den Rückgang der Demenz-Inzidenz im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte in der Framingham-Herz-Studie bedingten, wurden bisher n i c h t komplett identifiziert.["CONCLUSIONS - Among participants in the Framingham Heart Study, the incidence of dementia has declined over the course of three decades. The factors contributing to this decline have not been completely identified."]

Vgl dazu auch
http://www.springermedizin.de/demenzinzidenz-in-30-jahren-fast-halbiert/6193892.html

„Etwa 30 Prozent des Alzheimer-Risikos lassen sich durch sieben Risikofaktoren erklären, die wir mehr oder minder wirksam beeinflussen können“, betonte Frau Kivipelto. Dazu gehören:
•Diabetes,
•Hypertonie,
•Adipositas,
•Depression,
•körperliche Inaktivität,
•Rauchen und
•geringe Bildung.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[20.08.2018, 09:11:01]
Dr. Angelika Marquardt 
MRT 
Danke für den Tipp mit dem Termin beim Tierarzt! Super Idee! zum Beitrag »
[20.08.2018, 07:13:32]
Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor 
Valide Informationen für Diabetiker  
Die am besten evaluierten Informationen für Menschen mit Diabetes sind die Schulungsprogramme, die vorwiegend in den Diabetes-Schwerpunktpraxen angeboten.
Die Diabetesberaterin kann die dort enthaltenen Informationen an den Informationsbedarf und Bildungsstand anpassen. Der Patient erhält schriftliche Informationen und Übungen für zu Hause. Allerdings liegen keine validen Daten zur Anzahl der Patienten vor, die davon profitieren. Die Anzahl könnte sicher gesteigert werden. zum Beitrag »
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