Leserkommentare [20799]

[18.10.2019, 13:21:06]
Wolf R. Dammrich 
Kurz gesagt... 
... sollen die Kosten der Strafverfolgungsbehörden auf die Krankenkassen umverteilt werden. Na toll! zum Beitrag »
[18.10.2019, 13:10:42]
Wolf R. Dammrich 
Nicht sauber zu trennen... 
...von den wirklich notwendigenen Fällen sind jene, in denen die Jugendämter Kinder in Obhut nehmen, weil die Mitarbeiter der Jugendämter schlicht Angst davor haben, belangt zu werden, weil sie nicht rechtzeitig etwas unternommen haben. Es herrscht nämlich erheblicher Personalmangel in den Jugendämtern, weil die Kommunen dafür kein Geld in die Hand nehmen.
Die Umsetzung der bundeseinheitlichen Rechtsnorm des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ist der freien Ausgestaltung der Länder überlassen, die damit häufig nach Gutsherrenart umgehen, weil sie keinerlei Sanktionen unterliegen, wenn sie dieses Gesetz im eigenen Interesse interpretieren. Da bleiben verfassungsmäßige Rechte der Bürger nur allzu häufig unberücksichtigt.
"Lieber zehn Kinder zu viel ins Heim gesteckt, als eines zu wenig" ist das Credo manches Jugendamtsmitarbeiters, der dabei weniger den Schutz der Kinder im Auge hat als sein eigenes Risiko, wegen Behördenversagens belangt zu werden.
Kindesentziehung ist ein Straftatsbestand, auch dann, wenn sie von Jugendämtern zum Selbstschutz verübt wird. Das gerät nur zu leicht aus dem Auge. Und die Anzahl der durch staatliches Handeln traumatisierten Kinder wird nicht einmal statistisch erfasst. zum Beitrag »
[18.10.2019, 10:40:48]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Bitte kein orthopädisches Abwarten bei ACS-Verdacht  
Im Kommentar des Fachorthopäden wird der einseitige akute Schulterschmerz während sportlicher Aktivität als Hinweis auf Herzinfarkt und/oder akutes Koronarsyndrom (ACS) erneut bagatellisiert.

Davor kann ich als langjährig erfahrener Haus- und Familienarzt nur warnen. Denn ich habe mehrere Einzelfälle erlebt, wo Orthopäden vor lauter Fachorientiertheit, wenn überhaupt, eine gezielte Anamnese, "gefolgt von klinischer und gfs. ergänzender bildgebender (Nativ-Röntgen, MRT, CT) Untersuchung" durchgeführt haben.

Auch geht der sehr umständliche Hinweis "Sollte die Therapie nicht erfolgreich sein, protrahiert oder untypisch verlaufen, ist die bisherige Arbeits-Diagnose zu revidieren und eine systematische Differenzial-Diagnostik zu initiieren. Diese ist dann nicht nur zu berücksichtigen oder zu empfehlen, sie ist zwingend" dahingehend fehl, dass es sich bei orthopädischer Fehldeutung eines Akuten Myokardinfarktes oder akuten ACS um eine Notfallsituation mit sofortigem klinischem Interventionsbedarf handelt.

Von daher ist abwartendes Verhalten und Hoffen auf therapeutische Effekte orthopädischer Interventionen bei jeder Art von ACS-Verdacht obsolet.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[18.10.2019, 09:58:39]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Hier gehen Vorsorge- und Früherkennungs-Untersuchungen wieder munter durcheinander! 
Der Begriff "Screening" ist ebenso anglophil wie verwirrend: Entweder handelt es sich um Früherkennung einer präexistenten oder präformierten Erkrankung oder um den Ausschluss einer Erkrankung im Sinne von Vorsorge, indem man einer Erkrankung tatsächlich zuvor kommt und zugleich über Risikofaktoren aufklären kann.

Eine inzident seltene Erkrankung wie Hodenkrebs mittels Screening möglichst früh erkennen zu wollen, macht keinen Sinn: 1000e von Männern müssten informiert, motiviert und zur Untersuchung aufgefordert werden bzw. auch tatsächlich kommen, um einen einzigen Fall zu detektieren. Hinzu kommen mögliche falsch positive Befunde.

Aufklärung, Information zur Selbstuntersuchung und Beobachtung sind da hilfreicher. Dann können konkrete Hodenveränderungen gezielt untersucht und abgeklärt werden.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[17.10.2019, 10:03:06]
Dr. Detlef Bunk 
Unhaltbare Zustände für Patienten 
Unfassbar, wie sich europäische Pharmafirmen und -händler aus Profitgier von ausländischen Herstellern abhängig und auch erpressbar machen und die Krankenkassen das hinnehmen.
Dr. Detlef Bunk, Dipl.Psych. zum Beitrag »
[17.10.2019, 09:59:51]
Dr. Detlef Bunk 
Unfassbar 
Unfassbar, wie sich Europa aus Profitgier von ausländischen Hersteller abhängig und auch erpressbar macht.
Dr. Detlef Bunk, Dipl.Psych. zum Beitrag »
[17.10.2019, 08:35:07]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
"Viel Lärm um Nichts" 
Die angeblich "medizinisch relevante[n] Stoffwechselparameter wie die Konzentration von Calcium, Kalium und stickstoffhaltigen Ammonium-Ionen" in der Haut (!) und nicht im Blut/Serum interessieren mich herzlich wenig.

Ich will bei meinen Patientinnen und Patienten routinemäßig ein BB und Diff-BB machen, HbA1c bestimmen, KREA, K, NA, GPT, GGT, TSH, TG, LDL- und HDL-Cholesterin als Basislabor-Werte messen. Dafür muss ich nach wie vor Venen punktieren.

Die Pressemitteilung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) geht an der medizinischen und laborchemischen Realität völlig vorbei.

Und wofür die Bestimmung von stickstoffhaltigen Ammonium-Ionen in der Haut und Unterhaut sinnvoll sein soll, erklärt die hier unkritisch nacherzählte EMPA Pressemitteilung auch nicht.

"Viel Lärm um Nichts"! zum Beitrag »
[17.10.2019, 07:36:56]
Marko Frankowsky 
Rechnungen bleiben liegen 
Die Krankenkassen würden gut daran tun, in den eigenen Häusern eingehende Rechnungen wie die von Anerkannten Entlastungsanbietern, zügig zu bearbeiten und zu begleichen. Oft vergehen Wochen und Monate bis die Krankenkassen Rechnungen bezahlen. Dies geht zulasten der Pflegebedürftigen weil oftmals die Anbieter, wenn teilweise Monatelang Rechnungen nicht beglichen werden, keine Leistungen mehr für die betreffenden Pflegebedürftigen erbringen können. Das wäre ein sehr einfacher praktischer Schritt seitens der Krankenkassen um die Situation in der Versorgung der Pflegebedürftigen zu verbessern. So schön Ausarbeitungen von diverser Studien auch sein mögen. zum Beitrag »
[17.10.2019, 07:06:35]
Uwe Werner 
Rechtssicherheit ist das Thema... 
Rechsicherheit ist das Thema für die Notfallsanitäterin und den Notfallsanitäter, da hier mal wieder ein schlecht gemachtes Gesetz nachgebessert werden muss. Es geht doch nicht um Substitution von ärzt. Tätigkeiten wie von den Chirurg. Fachgesellschaften behauptet, wenn es so wäre zu recht angemahnt ,...sondern um Rechtssicherheit... im Notfall ohne Arzt muss der NFS alles tun was er in seiner mittlerweile 3! jährige Ausbildung gelernt hat, auch invasive Maßnahmen um den Pat. zu Stabilisieren hier besteht Rechtsicherheit, es geht doch viel mehr um den Rest : BZ 35 Pat noch wach , Schmerzen bei Fraktur usw. Einsätze zu dem im Jahre 2019 nicht der RTH anfliegen sollte um Glucose zu spritzen. Es obliegt den Ärzten wie der Teampartner NFS ausgebildet wird und den ÄLRD wie SOP usw. gestaltet und kontrolliert werden für den NA und NFS. Der Bundesrat Entwurt ist eigentlich gut und praktikabel, in Bayern wird das seit Jahrzehnten gelebt und hat sich bewehrt, nur das es im Notfallsanitätergesetzt nicht optimal artikuliert wurde.  zum Beitrag »
[17.10.2019, 06:50:23]
Dr. Stefan Graf 
"Die Fleischesser" gibt es nicht 
"Die Fleischesser" als scheinbar homogene Kohorte Vegetariener und Veganern gegenüberzustellen, kann keine aussgagekräftigen Studienergebnisse liefern. Der täglich große Fleisch- und Wurstmengen vertilgende "Fleisch-ist-mein-Gemüse-Typ" hat mit einem sich vernünftig ernährnden Allesesser, der eine pflanzlich dominierte omnivore Ernährung ohne Fleischverzihct praktiziert (mediterran, flexitarisch), viel weniger gemein als letzterer mit einem Ovo-Lakto-Vegetarier bzw. Pescetarier. Auch der Unterschied zwischen Vegetarisch und vegan ist ein gewaltiger. Die gängige Praxis, vegan+vegetarisch "dem Fleischverzehrer" gegenüberzustellen, täuscht in beiden Gruppen EInheitlichkeit vor, die völlig an den breiten Spektren der realen Ernährungsweisen vorbei geht und daher rein stsatistische Werte ohne Aussagekraft liefern muss. zum Beitrag »
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