Leserkommentare [19568]

[16.11.2018, 20:27:14]
Dr. Christoph Luyken 
es trifft mal wieder die Falschen 
Es ist höchst ärgerlich, daß Unkrautvernichtungsmittel für den Normalverbraucher, der vielleicht mal ein paar Quadratmeter Zuwegung zu seinem Häuschen oder die Garageneinfahrt unkrautfrei halten möchte, verboten sind, aber nach wie vor Großverbraucher tonnenweise das Gift auf Äckern verteilen dürfen. Hier wird dem Bürger durch Einschränkungen "am eigenen Leib" der Eindruck vermittelt, man täte etwas für die Umwelt.

Mein Vorschlag sähe anders aus: 1.) Glyphosat sollte in Gebinden von maximal 2 Litern weiterhin verkehrsfähig bleiben, 2.) Städte und Gemeinden dürfen für öffentliche versiegelte Plätze evtl. eine Sondergenehmigung erhalten, sofern eine Kontamonation Schädigung des Abwassers ausgeschlossen ist, aber 3.) die bisher übliche massenweise Anwendung auf großen Flächen in Landwirtschft und Umwelt soll verboten werden. zum Beitrag »
[16.11.2018, 17:38:23]
Rüdiger Saßmannshausen 
Was ist zumutbar? 
„Die Freiheit der Person ist unverletzlich und stellt ein besonders hohes Rechtsgut dar." Wenn dies so ist, wieso ist zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens kein richterlicher Bereitschaftsdienst vorzuhalten? Gesundheit ist ebenso in hohes Rechtsgut, für das Schwestern und Pfleger in Nachtschicht arbeiten und Ärzte ebenso selbstverständlich in Bereitschaft stehen. Am nächsten Morgen soll ein übermüdeter Arzt am Ende seiner Nachtbereitschaft einem gut ausgeschlafenen Richter zu dessen Arbeitsbeginn die Notwendigkeit der nächtlichen Fixierung eines Patienten begründen. Was, wenn sich die aufgrund eines nicht verfügbaren Richters stundenlang andauernde Fixierung nachträglich als nicht rechtmäßig erweist? Es ist schon merkwürdig, wenn sich die Wahrung der Rechtsgüter nach durch von Juristen dominierten Parlamenten richtet. zum Beitrag »
[16.11.2018, 16:17:01]
Dr.med. Henning Fischer 
falsche Richtung! 

jeder Patient, der NICHT zeitgerecht beim Facharzt unterkommt, macht dem Hausarzt zusätzliche nicht bezahlte Arbeit.

Daher: 10 Euro für jeden Patienten, der nicht innerhalb von 2-4 Wochen beim Facharzt drankommt, aus dem Facharzttopf für den Hausarzt.

Problem gelöst.
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[16.11.2018, 11:47:29]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Danke für diesen kritisch abwägenden Bericht in der Ärzte Zeitung! 
Von meinem Vater, Johann-Georg Schätzler, nach Assistenz der Pflichtverteidigung bei den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen, Staatsanwalt, Richter, Spitzenbeamter im Bundesjustizministerium und nachfolgend Rechtsanwalt habe ich gelernt, mit einer Richterschelte äußerst behutsam umzugehen.

Aber was sich die Richter am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen mit ihrer gestern angeordneten Fahrverbotszone für Essen geleistet haben, in die ausdrücklich auch das Autobahn-Teilstück der A40 auf dem Essener Stadtgebiet mit einbezogen wurde, ist formal und inhaltlich nicht nur erkenntnistheoretisch zu beanstanden.

Genau dieses Teilstück des "Ruhrschleichwegs" habe ich 10 Jahre lang beruflich bedingt zu den Stoßzeiten befahren müssen. Dort ist bis heute täglich mehrere Stunden lang "Stop-and-Go" bzw. Stillstand angesagt. PKW-, LKW- und Sonderfahrzeug-Emissionen werden grundsätzlich in einem simulierten Fahrbetrieb gemessen und nicht im Stand bei laufenden Motoren. So lange keine Abschaltautomatik im Stand bei allen Benzin- bzw. Dieselantrieben gesetzlich vorgeschrieben ist, kommt es an Messstellen in typischen Staubereichen zu völlig überhöhten Messwerten, die den ordnungsgemäßen Fahrbetrieb gar nicht widerspiegeln können.

Erschwerend kommt hinzu, dass an vielen Messstellen bei baustellenbedingten Umleitungen und gänzlich fehlendem Baustellenbetrieb teilweise höhere Luftbelastungen durch umgebenden Hausbrand (Kamine, Kohle, Pellets), Klimaanlagen, Heizungs- und Warmwasser-Feuerungsanlagen, Handwerks- und Industriebetriebe, etc. entstehen, welche alle nachweislich nicht auf Kraftfahrzeug-Emissionen zurückzuführen sind. Messstellen in Deutschland sind, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, überwiegend unmittelbar am Straßenrand platziert, um möglichst hohe Luftbelastungen nachweisen zu können.

Diese Sachverhalte müssen auch Verwaltungsrichter in Deutschland zur Kenntnis nehmen, bevor sie sach- und fachgerechte Urteile fällen können.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[16.11.2018, 10:24:14]
Dipl.-Med Wolf Waitz 
MVZ Mittelmosel 
...........aber die Abteilung Allgemeinmediziner ist geschlossen.............. zum Beitrag »
[16.11.2018, 09:45:50]
Dr. Jürgen Friedrich 
Depression 
Krass biologistische Ätiologie-Erklärung! Auch: Ton/Text zur Behandlung wohl nicht leitliniengerecht. zum Beitrag »
[16.11.2018, 08:20:18]
Gerhard Leinz 
MVZ sind eine Fehlentwicklung 
MVZ sollten die Versorgung verbessern? Ist das evaluiert worden?? Jedenfalls steht fest: MVZ verbessern finden sich allenfalls als kommunale MVZ in den Gebieten wo die Versorgungslage kritisch ist. MVZ befinden sich bevorzugt in Städten wo gerne unterdurchschnittliche Praxen aufgekauft um dann mehr Leistungen abrechnen zu können. MVZ finden um Operationen und Krankenhausaufnahmen zu organisieren. Gold Standard für die flächendeckende Versorgung ist und bleibt die Ärztliche Einzelpraxis, gerne auch durch Ärztenetze und Ärztegenossenschaften. Das Anbeten von Umsatzrenditen hat im Gesundheitswesen nichts zu suchen. Umsatzrenditen sollten im Gesundheitswesen gekappt werden: Renditen über 5 % sollten an das Personal ausgeschüttet werden. zum Beitrag »
[16.11.2018, 08:09:20]
Gerhard Leinz 
Fehlinformationen... 
Die Krankenkassen bezahlen keine aufsuchenden Psychotherapien.. Die Krankenkassen wehren sich vehement gegen den Ausgleich der Defizite der Psychotherapeutischen Versorgung durch die Psychotherapie im Kostenerstattungsverfahren. Hier den "schwarzen Peter" auf die Therapeuten zu schieben nach dem Motto "wissen nichts über Psychotherapie bei alten Menschen" ist... Die vermehrte Diagnose von Depressionen ist aber den Krankenkassen allerdings recht: da gibt es mehr Geld aus dem Gesundheitsfond. Alte depressive Menschen wären da wohl gute "Objekte" schnell zufrieden zu stellen.. Wenn die Krankenkassen wenigsten ungestörte Gespräche mit entsprechend weitergebildeten den Hausärzten gut bezahlen würden.. zum Beitrag »
[16.11.2018, 07:50:56]
Dr. Hartwig Raeder 
Gültigkeit 
Viele alte G1-Karten sind deutlich länger gültig als bis zum 31.12.2018. zum Beitrag »
[15.11.2018, 21:43:36]
Gabriela Aures 
Und mit ... 
...Dr. Ed kann der Patient/die Patientin auch noch die viel umfassenderen Sprechstunden der englsichen Praxen nutzen udn ist nicht mehr auf die Warteschleifen in den inländischen Praxen angewiesen.

Wie es mit Datenschutz aussieht ist ja auch zweitrangig - Hauptsache voll digital.

Na Hauptsache der Kommentator konnte (s)einen Seitenhieb auf die Apotheker platzieren, „Weiterdenken“ wird dann völlig überschätzt.



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