Leserkommentare [20450]

[18.07.2019, 00:48:55]
Dr. Christoph Luyken 
Scheindebatte 
Die Aktion ist nichts weiter als eine Sau, die mal wieder durchs Dorf getrieben wird...
Ein erneuter Versuch, die Homöopathie zu verunglimpfen.
Die Kosten spielen in Wirklichkeit keine Rolle, da der überwiegende Anteil der homöopathischen Medikamente rezeptfrei und damit für Patienten über 12 Jahre sowieso nicht erstattungspflichtig ist! zum Beitrag »
[17.07.2019, 20:58:50]
Dr. Hans-Jürgen Kühle 
Ich vermute, dass die Aussage hinkt 
Wie hat sich denn der Fallwert entwickelt?
Zumindesten bei mir kommt der Zuwachs vor allem durch eine höhere Fallzahl mangels einer ungenügenden Anzahl von Kolleginnen und Kollegen zustande.
Aussagen dazu wären wünschenswert. Wenn ich eine Ausnahme bin, dann wäre das wirklich ein Grund zur Freude! zum Beitrag »
[17.07.2019, 13:38:24]
vlad arghir 
Wohin Gesundheitsaufgabe? 
Die Bertelsmann-Studie wie hier zusammengefasst erscheint weitgehend kontraintuitiv und jedenfalls dem Gemeinwohl nicht unbedingt dienlich. Ist zB das NHS nicht abschreckend genug? Ceterum autem, wird sich die Ärzteschaft gegen die schleichende Privatisierung wehren?  zum Beitrag »
[17.07.2019, 12:04:33]
Dr. Horst Grünwoldt 
shisha-Rauchen 
Der Duft des Orients, sowie die enspannte Atmosphäre in den Shisha-Salons,
macht das Wasserpfeife-Rauchen auch für unsere Jungen attraktiv.
Abgesehen von der schwelenden CO-und Feinstaub-Emission, ist nach eigenen Erfahrungen die Mehrpersonen-Benutzung der Gerätschaft aber das gesundheitsrelevante Hygiene-Problem.
Schließlich bedarf es tiefer Atemzüge, um das Rauchgas durch den Wasserbehälter bis in die Bronchien oder Lungen zu ziehen; und in gewisser Weise auch von chemischen Verbrennungs-Bestandteilen zu waschen.
Neben dem weniger bedeutenden Mundstückswechsel, ist es aber der Reflux/Rückfluß von Speichel verschiedener Provinienz über den ganz und gar unhygienischen Riffelschlauch in den Wasserbehälter.
Wenn nicht bei jedem Benutzerwechsel Mundstück-, Schlauch- und Wasserwechsel duchgeführt wird, kommt es gewiß zur Anreicherung im System in bakteriologischer und chemischer Hinsicht.
Insofern sollten sich auch die Gesundheits- und Veterinärämter um diese hygienisch bedenklichen "Bedarfsgegenstände" mit Gesundheits- und Kranheitsrelevanz einmal kümmern...Schließlich werden die öffentlich-gewerblich genutzt und immer wieder neu mit Tabak aufgeladen, entflammt und an die Kundschaft ohne die allfällige Hygienebehandlung verkauft.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »
[17.07.2019, 11:36:24]
Dr. Horst Grünwoldt 
Alleinwohnen 
In Anbetracht unserer Bevölkerungs-Strukur ist die Zunahme des "Single-Wohnens" im städtischen Infrastruktur-Bereich noch nicht besorgniserregend.
Dabei dürfte dort bei den Jungen in Ausbildung und Studium aus Kostengründen und Gemeinschaftsgeist die WG-Form auf Zeit noch zunehmen.
Erst gesicherte Einkommensverhältnisse lassen normalerweise danach erst die Familiengründung mit Mehrpersonen-Haushalten zu.
Solange Frauen im Allgemeinen häufig ihre älteren Ehemänner/ Partner überleben, ergeben sich vor dem betreuten Wohnen im Altersheim zwangsläufig die weiblichen Witwen-Haushalte. Die sind i.d.R. aber geeignet, Mitbewohner zum gegenseitigen Nutzen aufzunehmen; wie andere Alleinstehende, Studenten und Auszubildende. Das sind im urbanen Bereich gute Möglichkeiten, der Einsamkeit zu entgehen.
Anders in stadtferner Regionen mit vernachlässigter Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanschluß, kulturelle Einrichtungen, Krankenversorgung etc.), wenn nicht dort noch die Mehrgenerationen-Haushalte auf hinreichender Wohnfläche vorhanden sind.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock

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[16.07.2019, 21:37:11]
Dr. Heinrich Hümmer 
Woher nur dieser blinde Hass gegen die Homöopathie? 
Sehr geehrter Kollege Karad,
selbige Frage stellte sich mir immer häufiger, da ich mich und meinen Werdegang exakt wie Sie es beschreiben erlebe.
Bei
- 0,03% Kosten für die Homöopathie im Vergleich zu konventioneller Medizin
- freier Wahl,ob man eine Kasse mit oder ohne Homöopathie-Erstattung wählt
- keinen nenneswerten Nebenwirkungen
- bei gewissenhafter Anwnendung kein Versäumnis erford. konvent. Therapien

stellt sich die drängende Frage, was nun wirklich das so Bedrohliche an der Homöopathie ist?
Meine persönlicher Erklärungsversuch:
Werden hier etwa die von den Rationalisten/Technokraten verdrängten Änste, die natürlich in Kontext von Krankheit und unmenschlichem Medizin-Apparat wieder aufflammen müssen, allesamt auf eine (biher noch) irrationale Therapieform übertragen?
Lieber Herr Karad,
wir haben unseren Erfolge, die uns ja bisweilen selbst ungläubig staunen lassen, vielleicht sollten wir uns einfach nicht zu sehr von dem polemisch-demagogischen aufgeheizten Mob (twitter etc.) verunsichern lassen. Wir werden ja hoffentlich nicht wie die Hebammen im Mittelalter ob unseres Wissens verbrannt werden.
Wir hatten übrigens vor einiger Zeit einen genauestens auch onkologischerseits dokumentierten eindrücklichen Fall, den wir publizieren konnten mit der Hoffnung, damit etwas für unsere Homöopathie tun zu können:
https://www.karger.com/Article/FullText/500122

Und wie sprach einst Lord William Thompson Kelvin, Mathematiker und Erfinder, Präsident der Royal Society 1895:
„Diese Strahlen des Herrn Röntgen werden sich als Betrug herausstellen.“
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[16.07.2019, 21:24:45]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
KBV von allen guten Geistern verlassen?  
Über eine Verringerung der Zahl der Krankenhäuser wird in Deutschland seit langem diskutiert:

- im AOK-Krankenhaus-Report von 2018 sollten 500 Kliniken in Deutschland dran glauben.
https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/bedarfsplanung/article/959967/aok-krankenhausreport-500-kliniken-koennen-dicht-machen.html

- die "Leopoldina" mit einem 8-Thesen-Papier und dem anspruchsvollen Titel "Nationale Empfehlungen - Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie im deutschen Gesundheitssystem (2016)" wollte 600 Kliniken ersatzlos schließen.
www.leopoldina.org/de/publikationen/detailansicht/publication/zum-verhaeltnis-von-medizin-und-oekonomie-im-deutschen-gesundheitssystem-2016/

Zugespitzt wird das Ganze durch einen aktuellen Report der Bertelsmann-Stiftung (BS), nach dem die gerade erst im ländlichen Raum geförderten Kliniken wieder geschlossen werden sollten: Paradoxerweise, damit die Versorgung der Patienten verbessert werden kann.

Von den derzeit knapp 1.400 Krankenhäusern sollten nur deutlich weniger als 600 größere und bessere Kliniken erhalten bleiben. Nur Kliniken mit größeren Fachabteilungen und mehr Patienten haben genügend Er­fahrung für eine sichere Behandlung, betonen die Autoren der BS-Studie.

Völlig vernachlässigt wird dabei, dass Erst-, Notfall-, Rettungs- und Transportmaßnahmen dadurch erheblich verzögert werden und in die BS-Kalkulationen nicht mal ansatzweise eingeflossen sind. Primäre, sekundäre und tertiäre Versorgungsebenen gehören nicht nur im ländlichen Raum, sondern auch in Sozialen Brennpunkten und Randgebieten zur Daseinsvorsorge.

Eher Medizin- und Versorgungs-fremde bzw. volks- und betriebswirtschaftlich den großen Krankenhaus-Konzernen nahestehende Krankenhausexperten wie Professor Boris Augurzky vom RWI, Professor Reinhard Busse von der TU Berlin oder Professor Max Geraedts von der Uni Marburg haben Interesse-geleitet ein Zerrbild entwickelt, das in eine IGES-Simulationsrechnung der Kliniklandschaft im Großraum Köln/Leverkusen mit gut 2 Millionen Menschen und ihrem Einzugsgebiet mündet.

Das Chaos wird vorprogrammiert: Ärztinnen und Ärzte, Kranken- und Gesundheitspflege, Logistik und freie/gemeinnützige Klinik-Betreiber werden zu Gunsten großer, teilweise monopolartig operierender Krankenhaus-Konzerne und Aktiengesellschaften von der Bertelsmann-Stiftung und dem Berliner IGES-Institut diskriminiert und auseinanderdividiert!

Dazu schaltet sich fach- und wissensfremd die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) als institutionelle Vertretung der vertragsärztlich niedergelassenen Haus- und Fachärzte bzw. Psychotherapeuten ein, die in vielen Bereichen nicht mal den eigenen Sicherstellungsauftrag für die Kassenärztliche Versorgung stemmen kann.

Und ausgerechnet "unsere" KBV-Strategen wollen weitere Gräben zwischen ambulanten und stationären Versorgungsebenen ausheben?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Lysekil/Göteborg/S)  zum Beitrag »
[16.07.2019, 14:59:20]
Claus F. Dieterle 
"Ich schwöre..." 
Und Jesus Christus spricht in Matthäus 5,34: "Ich aber sage euch: Ihr sollt überhaupt nicht schwören...". Dem Häftling empfehle ich die Bibel zu lesen und an den Gottesdiensten teilzunehmen. Das wird ihm eine neue, ehrliche Perspektive für sein Leben aufzeigen... zum Beitrag »
[16.07.2019, 10:49:45]
Dr. Ernst Schnier 
Einsparungen für die kommende Rezession 
Die Leitbranchen Chemie und Automobilindustrie sind im ersten Halbjahr 2019 drastisch eingebrochen. Einkünfte aus der PKW-Maut entfallen nach einer erfolgreichen Klage Österreichs. Bereits 2018 hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen mit seinem Versorgungsgutachten von 2018 andere Impulse für Einsparungen gesetzt als die Regulierung des Arzneimittelmarktes. Nun bereitet die Bertelsmann-Studie auf die Denkrichtung der Regierung vor: Eine Verminderung der Versorger reduziert die Kosten im Gesundheitssystem effektiver als jede Beschränkung im weiteren Verlauf der Versorgungskette. Mit der Verbesserung durch Konzentration wird letzlich ein politische Credo verküdet.
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[16.07.2019, 09:36:24]
Siegfried Hauswirth 
Saubere Luft 
Frau Dr. Arnold, mir ist das schon klar! Mein Beitrag war nur eine Erwiderung zum Beitrag von Herrn Göpel. Ich bin ein Verfechter einer Politik der sauberen Luft und sehe die Belastung durch Stickoxide und Feinstaub in den Innenstädten sehr kritisch. Leider kann man die Zusammenhänge vielen Bürgern nicht verständlich machen. Epidemiologische Erkenntnisse werden immer häufiger in Zweifel gezogen. zum Beitrag »
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