Karottensuppe nach Moro könnte auch EHEC lahmlegen
Die Karottensuppe nach Moro könnte auch EHEC-Patienten helfen - davon ist Professor Josef Peter Guggenbichler überzeugt, seit 2009 Emeritus der Universitätskinderklinik Erlangen.

Leserkommentare [3]

[10.06.2011, 09:50:51]
Dr. Joachim Malinowski 
Super, endlich kommt doch wieder altbewährtes Wissen ins Netz. 
Die Pharmaindustrie hat über Jahrzehnte gute Arbeit geleistet, aber wohl auch dafür gesorgt, dass altbewährtes Wissen verloren ging bzw. abgewertet wurde. Nun wirken viele klassische Medikamente nicht mehr. Und da heißt es dann schnell ein Lösung zu finden.

Insofern hoffe ich, dass immer mehr Menschen den Mut finden, ihr altbewährtes Wissen (z.B. als "Mediapedia") ins Netz zu stellen, vielleicht auch sogar googelmäßig vernünftig zu strukturieren, falls es das nicht schon gibt.

Wer kann mir dazu Infos geben?

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[09.06.2011, 12:59:18]
Wolf R. Dammrich 
nicht-antibiotische Therapie von EHEC und Konsorten... 
Angesichts der rapiden Ausbreitung von EHEC und der Antibiotikaresistenz des Erregers nimmt es Wunder, dass zwar die Hilflosigkeit der Medizin, die mangelnde Koordination staatlicher Stellen, die mikrobiologischen Besonderheiten des Erregers, gepaart mit fragwürdigen Verzehr- (oder eben: Nicht-Verzehr-)Empfehlungen gebetsmühlenartig die Massenmedien füllen, die klassischen Therapie-Strategien diarrhoischer Erkrankungen hingegen keinerlei Erwähnung finden.
Zumindest ansatzweise zu erwarten gewesen wären Hinweise auf Karottensuppe nach Moro, Verabreichung von Aktiv- oder Kaffeekohle, Apfelpektin sowie evtl. kolloidalem Silber. Sämtlich Medikationen, denen - unabhängig vom Antibiogramm - eine deutliche antidiarrhoische Wirkung zugebilligt werden muss. zum Beitrag »
[09.06.2011, 12:22:55]
Dr. Elisabeth Rowe 
Karottensuppe? - Ja, daran kann ich mich erinnern. 
Und ich habe mich kaum getraut zu erzählen, wie Durchfall bei uns in der Familie immer behandelt wurde.
Apfel schälen und reiben (Glasreibe). Die Wirkung soll sein wie ein Pfropf, der sich durch den Darm schiebt und alles mit nimmt, was da nicht hingehört.
Solch einfache Tipps traut man sich in der heutigen Zeit kaum auszusprechen.
Die Pharma-Industrie wird nicht begeistert sein.
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