Prostatakrebs: Lieber abwarten statt operieren
Soll beim Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom operiert, bestrahlt oder "nur" aktiv überwacht werden? Neuen Diskussionsstoff liefert die deutsche Versorgungsforschungsstudie HAROW.

Leserkommentare [3]

[24.06.2014, 11:00:12]
Florian Koerber 
Kosten-Nutzen-Studie zur Active Surveillance für den deutschen Raum!!! 
http://www.biomedcentral.com/1472-6963/14/163
 zum Beitrag »
[18.04.2014, 14:48:22]
Michael Peuser 
Vermeidung von Operationen bei Prostatakrebs 
Am 2. März 2009 besuchte ich einen interessanten Vortrag zum Thema "Der Einsatz von Robotern bei Operationen" im Hospital Alemão Oswaldo Cruz in São Paulo/Brasilien. Es ist eines der besten Krankenhäuser von Lateinamerika mit 72.000 m² umbauten Raum, 239 Krankenbetten, 34 Betten in der Intesivstation und mit 13 Operationssälen.
Im Anschluss an den Vortrag gab es einen Cocktailempfang und jeder Teilnehmer hatte sein Namensschild am Revers. Ein Arzt namens Dr. Paulo Cezar Soares Buschinelli sah meinen Namen am Revers und sprach mich erfreut an, mich endlich einmsal pesönlich als Autor kennenzulernen. Er berichtete mir, dass er Urologe sei und bisher über Tausend Operationen durchgeführt habe bei Prostatakrebspatienten. Nachdem er aber vor vielen Jahren mein Buch "Kapillaren bestimmen unser Schicksal" gelesen habe, empfehle er stets seinen Prostakrebspatienten, genau das zu machen, was in meinem Buch beschrieben stehe. Seitdem brauche er bei dejenigen Prostatakrebspatienten, die seinen Empfehlungen folgten, in Bezug auf Prostatakrebs, nicht eine einzige Operation mehr vorzunehmen. Er führt jedoch unzählige andere Operationen im urologischen Bereich aus.
Als ich ein Jahr später eine neue Auflage meines Buches "Krebs wo ist dein Sieg?" drucken liess, erlaubte er mir seine Aussage mit seinem Namen darin zu publizieren.
Das Bundesgesundheitsministerium in Berlin wünschte meinem Buch "Kapillaren bestimmen unser Schicksal" viel Erfolg und wie es im Schreiben dazu im Auftrag der Ministerin wortwörtlich heisst:"Es ist ihr sehr wichtig, sich stets über neue Entwicklungen in der Medizin zu informieren. Dies gilt umso mehr, wenn es dabei nicht nur um die Verbesserung der medizinischen Versorgung, sondern auch um die Erschliessung von Wirtschaftlichkeitsreserven im Gesundheitswesen geht.

Michael Peuser São Paulo/Brasilien
Staatspreisträger in Brasilien
"Voto de Aplauso" vom Senat in Brasilia 2010
"Voto de Júbilo" vom Parlament in São Paulo 2011 zum Beitrag »
[17.04.2014, 09:09:04]
Dr. Rolf Ohlrogge 
Prof.Weißbach hat natürlich Recht, 
allerdings nur aus nüchterner wissenschaftlicher Sicht. Die Sichtweise eines betroffenen Patienten dürfte etwas anders sein. Solange nämlich nicht ganz früh, das bedeutet bei Diagnose und Festlegen der Vorgehensweise, bestimmt werden kann, ob ein niedriges Risiko oder ein hohes Risiko Ca. vorliegt, werden sich viele Männer rein vorsorglich für ein radikaleres Vorgehen entscheiden wollen. Wir werden also gut daran tun, weiterhin Operations-und Bestrahlungsverfahren, wie auch die onkologische Behandlung zu optimieren und zu ergänzen. zum Beitrag »