Blog: Medikamentennamen – für mich ein Buch mit sieben Siegeln
Dr. Jessica Eismann-Schweimler steht auf Kriegsfuß mit Medikamentennamen. Warum, so fragt sie sich, soll sie Markennamen büffeln, wo sie die Zeit doch viel sinnvoller nutzen könnte?

Leserkommentare [1]

[01.11.2017, 21:30:49]
Matthias Wriedt 
Fragen Sie Ihren Apotheker 
Sehr geehrte Dr. Eismann-Schweimler,

Sie machen es genau richtig! Verordnen Sie Wirkstoffnamen und benennen Sie sie auch im täglichen Sprachgebrauch!
Seit -zig Jahren haben wir Ceftriaxon-Generika, und wie häufig schallt es noch: "Rocephin 2g"?
Weiß das die Krankenpflegschülerin?
Problem "Sound-a-like" und "Wrote-a-like"!
Als klinische Apotheker auf Station unterstützen wir das Team von Pflege und Ärzten, die uns augenscheinlich schätzen.
Es wäre schön, wenn mehr Ihrer KollegInnen von dieser Multiprofessionalität profitieren können und Sie sich damit mehr auf Ihre Kernkompetenzen und den Fokus Patient konzentrieren können.
Verlangen Sie "Ihren" Apotheker! Auch auf Station!

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Wriedt
Klinischer Apotheker, Asklepios Klinik Barmbek (Hamburg) zum Beitrag »