Arthrose: Schaden Kortisonspritzen dem Knie mehr als sie nutzen?
Keine Verbesserung der Schmerzen, dafür aber ein stärkerer Knorpelverlust im Kniegelenk.Diese Studiendaten stellen den Sinn der Steroidinjektionen bei Kniegelenksarthrose infrage.

Leserkommentare [2]

[04.11.2017, 06:48:45]
Dr. Dr. Stefan Graf 
Steile These 
Sehr geehrte Herr Peuser,

das ist aber eine gewagte These, die Sie da aufstellen. Die Minderversorgung des Knorpels aufgrund der fehlenden Blutversorgung ist fraglos einer der wichtigsten Faktoren bei der Entwicklung der Arthrose. Der entscheidende Faktor zur Verbesseung der Knorpelversorgung ist tägliche BEWEGUNG, um die Nährstoffen in den Knorpel "einzuwalken". Sicher ist auch ein überbordendes Angebot tierischer Fette/Eiweiße ungünstig. Aber für die von Ihnen vorgenommene alleinige Fokussierung auf diesen Punkt,gibt es m. W. kein evidenten Belege. Das gilt genauso für Ihre Behauptung, dass sich "Knorpelzellen auch wieder schnell aufbauen, wenn die Verstopfung des Interstitium beseitigt ist" (Ich bitte um seriöse Quellenangaben). Ebenso verwundert mich Ihre "Exkulpation" der Butter, weil sie "kein tierisches Eiweiß" sei. Sicher ist Butter mit einem EW-Gehalt von 1% keine Proeteinbombe, aber tierisch ist ihr Protein dennoch. Und aufgrund des sehr hohen Gehaltes an gesättigten FS sollten gerade Arthrosepatienten eher sparsam damit umgehen. Das sollten sie aber auch mit vielen Pflanzenölen (z.B. Sonnenblumen, Maiskeim-, Sojöl), die einen hohen infalmmatorisch wirksamen Omega-6-FS-Gehalt aufweisen. Besser für die Gelenek: Fettfische (Omega-3: Docosahexaensäure und. Eicosapentaensäure. Sicher werden Sie eigene (positive) Erfahrungen mit Ihrer 3-monatigen "Vegan+Butter-Diät" gemacht haben. Aber der dauerhafte Verzicht auch alles Tierische ist kein Arthrose-Inhibitor. Vegan und Arthrose ist keine Seltenheit, zumal die bei Veganern durch den hohen Purin-(Soja, Hülsenfrüchte) und fehlenden Milch(produkt)verzehr HÖHEREN HARNSÄURESPIEGEL (EPIC-Oxford-Studie: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0056339) kaum gelenkfreundlich sind. Das wirkungswollste Arthrosemittel heißt Prophylaxe durch tägliche gelenkfreundliche Bewegung, NICHT rauchen, Vermeidung von Übergewicht, pfanzlich dominierte omnivore Ernährung und das Glück, gute Gene von bewegungsfreudigen (Epigene) Eltern geerbt zu haben.
MfG - Dr. Stefan Graf zum Beitrag »
[03.11.2017, 11:28:25]
Michael Peuser 
Arthrose, zuerst stets die Ursache beseitigen 
Arthrose ist keine Abnutzung der Knorpel, sondern eine schlechte Versorgung der Knorpel, verursacht durch eine Verstopfung der Mikroversorgungsstrecke im Interstitium zwischen den Kapillaren und den Knorpelzellen durch abgelagertes tierisches Eiweiss. Früher hatten die Menschen 3 Monate im Jahr im Winter gehungert und der Körper holte sich das dort abgelagerte tierisches Eiweiss und säuberte somit das Interstitium. In der katholischen Kirche gibt es die jährliche Fastenzeit. Heute sind die Kirchen leer, gehungert wird auch nicht mehr in den Wohlstandsländer, also wird das Interstitium nur gefüllt und verstopft aber niemals geleert. Daher muss der erste Schritt der Therapie gegen Arthrose immer sein die Verstopfung im Interstium zu beseitigen. Das ist sehr einfach zu erreichen durch eine 3-monatige Diät in der man sieben Produkte nicht isst: Fleisch, Fisch, Käse, Wurst, Milch, Jogurt und Eier. Alles andere darf reichlich gegessen werden, man braucht nicht zu hungern. Übrigens ist Butter kein tierisches Eiweiss und darf selbstverst%ändlich in dieser Zeit genossen werden. Wenn in jedem Interstitium nur 0,00000001 mg tierisches Eiweiss abgelagert ist, dann sind das bei 75 Billionen Zellen bereits eine Menge von 7,5 kg. Bei 0,00000005 mg sind das dann 37,5 kg. Die Nebenwirkung dieser 3-Monatsdiät ist auch ein verbessertes niedrigeres Körpergewicht.Ist die Verstopfung des Interstitium beseitigt werden die Knorpelzellen wieder aufgebaut. Bedenken Sie mal: Aus einem Ei der Mutter, so gross wie der i-Punkt der Schreibmaschine entsteht in 9 Monaten ein komplettes Baby. Also können sich die Knorpelzellen auch wieder schnell aufbauen, wenn die Verstopfung des Interstitium beseitigt ist.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
mpeuser@hotmail.com zum Beitrag »