Neue Empfehlungen: Wann eine Szintigrafie bei Verdacht auf Lungenembolie ratsam ist
Besteht bei Patienten der Verdacht auf eine Lungenembolie, erfolgt in der Regel eine Computertomografie. Einige Patienten profitieren jedoch eher von einem anderen Verfahren.

Leserkommentare [1]

[07.11.2017, 12:41:01]
Dr. Jürgen Schmidt 
Fragen über Fragen 
Die Lungenszintigrafie ist eine über 50 Jahre alte Methode.
Der Nachweis einer LE gelingt abhängig von der Ausdehnung.
Da die Indikation früher nach dem klinischen Erscheinungsbild gestellt wurde und dies bei den Patienten, die das Ereignis überleben, meist recht typisch ist, war das Ergebnis allenfalls mitentscheidend für die Indikation zu einer Antikoagulation.
Mit der Gammmakamera nun sah man so viele kleine LE, das man zusätzliche Parameter einbeziehen musste. Das wird heute - unabhängig von der Nachweismethode - nicht anders sein.
Werdende Mütter mit einem Gammaisotop zu untersuchen, ist trotz kürzester Verweildauer des Isotops fragwürdig, zumal dann, wenn die Plazentagängigkeit nicht hundertprozentig ausgeschlossen ist.
Interessant wäre eine Vergleichsstudie zwischen Szintigrafie und den anderen bildgebenden Methoden, auch des MRT.
Letztlich ist der Bericht keine große Entscheidunshilfe zum Beitrag »