Ökonomisierung: Blick aufs Positive versperrt
Manche Studien wirken wie ein umgekipptes Tintenglas. Ruckzuck ist das ganze Blatt geschwärzt, dann das daneben und am Schluss läuft die Tinte über den halben Schreibtisch.

Leserkommentare [1]

[08.11.2017, 19:52:34]
Dr.med. Wolfgang Meyer 
Die Situation ist mehr als ernst! 
Die Wortwahl "Statt zu schimpfen ..." wird der Bedeutung und dem Sinn der Studie im Kommentar nicht gerecht. Es wird nicht geschimpft, sondern es wurde interviewt und die qualitativen Inhalte werden wiedergegeben. Wer als Arzt im System Krankenhaus mehr als 25 Jahre tätig war, weiß, daß sich hier Veränderungen ergeben haben, die mit Ethik und Moral, vor allem aber mit Menschlichkeit und Empathie in einem deutlichen Konflikt liegen. Das hat nichts mit Schwärze, Tintenfass und Anschwärzen zu tun. Es ist alltägliche Realität in unseren Kliniken geworden. Sorgfaltspflichtverletzungen werden nicht sanktioniert sondern kühl kalkuliert. Es wird Zeit für einen Aufschrei
aus der bisher stumm leidenden Gruppe der Ärzteschaft, die das nicht länger will. Sonst wird aus Komplizenschaft Mittäterschaft! zum Beitrag »