Fachkräftemangel: Wirtschaftsweise blicken in die Zukunft
Mit Blick auf die demografische Entwicklung mahnen die Wirtschaftsweisen an, vorhandene Potenziale im Gesundheitswesen besser auszuschöpfen. Einen Fachkräftemangel in der Pflege sehen sie noch nicht, wohl aber Engpässe.

Leserkommentare [1]

[09.11.2017, 06:54:26]
Dr. Johannes Eckard Sträßner 
Belastungen anders als betriebswirtschaftlich steuern 
Die Alten- und Krankenpflege ist - inbesondere bei steigender Taktung - körperlich so belastend, dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, bis zum Eintritt des Regelrentenalters am Patienten tätig bleiben zu können. Die verschiedenen denkbaren Lösungen - technische Hilfen samt des Platzes dafür und der nötigen Anwenderfreundlichkeit, Änderung der Tagesarbeit so, dass weniger körperlich belastende Anteile pro Zeiteinheit gefordert werden, Personalschlüssel, und Berufswege, welche es erlauben, verlustfrei bei nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit umzuschwenken in andere Beschäftigungsbereiche - diese Lösungen sind allesamt so, dass sie nicht betriebswirtschaftlich umgesetzt werden können, sondern dass es der deutschlandweiten Regulierung überlassen werden muss, dafür zu sorgen, dass die Betriebe sie verlustfrei umsetzen können. Die Menschen, die wollen, sind nach meiner Beobachtung in ausreichender Zahl da, auch in Jahrzehnten - nicht so die Menschen, die zu den aktuellen oder gar zu verschärften Bedingungen können.  zum Beitrag »