Herzbericht 2017: Weniger Kardiologen = mehr Herztote?
In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. Spricht: Es gibt starke regionale Differenzen in der Versorgung. Kardiologen haben zwei Vermutungen, woher diese Unterschiede stammen.

Leserkommentare [1]

[18.01.2018, 12:10:06]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Danke für die Klarstellung an den kardiologischen Kollegen Philipp Grätzel von Grätz 
Denn im Gegensatz zur tendenziösen Studie: "Mortality and Treatment Patterns Among Patients Hospitalized With Acute Cardiovascular Conditions During Dates of National Cardiology Meetings" von Anupam B. Jena et al.
https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2038979
welche bei Kongressabwesenheit der Kardiologie-Koryphäen bei bestimmten Herzerkrankungen eine geringere Mortalitäts-Last unterstellt
["Conclusions and Relevance - High-risk patients with heart failure and cardiac arrest hospitalized in teaching hospitals had lower 30-day mortality when admitted during dates of national cardiology meetings. High-risk patients with AMI admitted to teaching hospitals during meetings were less likely to receive PCI, without any mortality effect"], gibt es eine klare Beziehung zwischen kardiologischer Versorgungs-Intensität/-Qualität bzw. kardiologischer Morbiditäts- und Mortalitäts-Last.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »